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Ein Exot mit großen Zielen

Konzentriert bei der Sache: Der 88er Eldeniz Azizli (rechts) attackiert im Heimkampf in Mombach den Köllerbacher Dennis Decker. Foto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Eldeniz Azizli ist der erste Aserbaidschaner in der Vereinsgeschichte des ASV Mainz 88 – und will hoch hinaus
In seiner bisherigen Karriere hat Eldeniz Azizli schon häufig vor großem Publikum gerungen. Aber das, was er Anfang November bei seinem ersten Heimkampf in der Ringer-Bundesliga erlebt hat, hat alles bisher Erlebte dann doch übertroffen. „Die Stimmung hier ist noch besser, als ich es mir vorgestellt hätte“, schwärmt der Neuzugang des ASV Mainz 88. Azizli ist ein echter Exot. Nicht aufgrund seiner Art, auf der Matte zu ringen. Sondern aufgrund seines Heimatlandes. Denn der 24-Jährige ist der erste Aserbaidschaner, der je für die 88er angetreten ist.
In der langen Historie des 128 Jahre alten Vereins haben schon Athleten aus den unterschiedlichsten Nationen im Kader gestanden. Ein Aserbaidschaner war noch nicht dabei. „Es ist für mich etwas ganz >>>mehr

Eine herzliche Verbindung

Den Gegner genau im Blick: Süleyman Atli (rechts) fokussiert den Köllerbacher Nico Zarcone. Foto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Rückkehrer Süleyman Atli war bei Olympia in Rio – jetzt will er dem ASV Mainz 88 unbedingt weiterhelfen
Er ist wieder da. Stärker als je zuvor. Ein paar Kilo schwerer ist er geworden. Aber auch reifer und überlegter in seinen Aktionen. In der Saison 2013/2014 stand Süleyman Atli schon einmal im Kader des ASV Mainz 88. Damals ging der Türke im 55 Kilo Freistil auf die Matte. Seitdem sind drei Jahre vergangen. Drei Jahre, in denen Atli sich endgültig zu einem internationalen Spitzenringer gemausert hat. Der mittlerweile 22-Jährige war in diesem Sommer bei Olympia in Rio – und steht seit Beginn der Rückrunde erneut für die 88er auf der Matte.
Seine Entscheidung, nach Mainz zurückzukehren, war eine echte Herzensangelegenheit. Wie sehr Atli und das ASV-Publikum miteinander verbunden sind, war direkt bei seinem ersten Kampf zu spüren. Die 88er besiegten kürzlich den KSV Köllerbach in ihrem „Wohnzimmer“ in der Mombacher Sporthalle „Am großen Sand“ mit 17:11-Mannschaftspunkten. Und Atli steuerte mit seinem spektakulären 16:0-Erfolg über Nico Zarcone gleich vier Punkte dazu bei. Im 61 Kilo Freistil dominierte er seinen überforderten Gegner nach Belieben und gewann vorzeitig technisch überlegen. Die Halle tobte vor Begeisterung, als Atli den Köllerbacher immer wieder über die Matte drehte und unentwegt attackierte. >>>mehr

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Das tut richtig weh

Auf Balint Korpasi war wie gewohnt Verlass: Der 88er besiegte im 75 Kilo Greco Weingartens Weltmeister Frank Stäbler. Der Ungar zeigte wie hier im Kampf gegen Benjamin Stange von der RWG Mömbris-Königshofen erneut, wie stark er diese Saison ist. Archivfoto: hbz/Henkel/AZ

RINGEN ASV Mainz 88 kassiert mit 4:22-Niederlage in Weingarten seine höchste Saisonpleite
Diese Niederlage schmerzt enorm. Denn es war die mit Abstand klarste, die der ASV Mainz 88 in dieser für ihn so unerfreulich verlaufenden Saison kassieren musste. Mit 4:22 unterlag der Ringer-Bundesligist im Auswärtskampf beim SV Germania Weingarten und war beim deutschen Vize-Meister völlig chancenlos. Gleich acht von zehn Duellen auf der Matte gingen verloren, lediglich zwei davon konnten die Mainzer für sich entscheiden. Nach nunmehr zehn absolvierten Kämpfen bleibt der ASV somit weiterhin Tabellenschlusslicht.
„Natürlich tut das weh. Gerade dann und umso mehr, wenn es so deutlich ist. Aber es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Niederlage schnell abzuhaken und nach vorne zu schauen“, sagte 88-Chefcoach David Bichinashvili, der vor der Reise nach Weingarten noch auf ein deutlich besseres Ergebnis seiner Mannschaft gehofft hatte. Doch es kam ganz anders. „Es gibt leider nicht viel Gutes zu berichten“, räumte Bichinashvili nach dem Trip nach Nordbaden ein. Gleich mehrere offene Kämpfe, von denen die Mainzer vorher gedacht hatten, sie zu ihren Gunsten entscheiden zu können, wurden von den Weingartenern gewonnen. Hinzu kamen die Schulterniederlagen von Ilir Sefaj (61 Kilo Freistil) gegen Vladimir Egorov und Hannes Wagner (86 Kilo Greco) gegen Damian Janikowski, die jede Menge Mannschaftspunkte kosteten. Genau wie Sefaj und Wagner mussten auch Ercihan Albayrak gegen Ahmed Dudarov (86 Kilo Freistil) und Daniel Meiser gegen Ionut Panait (66 Kilo Greco) bei ihren technischen Niederlagen jeweils vier Mannschaftspunkte >>>mehr

Die Richtung stimmt

Nachwuchs-Athlet Niklas Schäfer macht beim ASV Mainz 88 mit positiven Ergebnissen auf sich aufmerksam
Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Das musste auch Niklas Schäfer erfahren. Beim KSV Ispringen bestritt der Neuzugang des ASV Mainz 88 zu Beginn der Rückrunde erst seinen zweiten Kampf in der Ringer-Bundesliga. Bei seinem 88-Debüt hatte er beim TuS Adelhausen im 130 Kilo Greco eine vorzeitige Schulterniederlage gegen Christian John kassiert. In der Ispringer Festsporthalle musste Schäfer kürzlich gegen keinen Geringeren als den enorm ausgebufften Olympia-Teilnehmer Ardo Arusaar aus Estland ran. Es war eine Lehrstunde. Schäfer war völlig chancenlos und unterlag im 98 Kilo Greco vorzeitig 0:15. Der 23-Jährige musste die Klasse seines Gegners anerkennen. Aber er ließ sich von den klaren Niederlagen in der Elite-Liga nicht umwerfen.
Stattdessen zeigte Niklas Schäfer nur wenige Tage später, welches Potenzial in ihm steckt. Im Heimkampf der 88er gegen den KSV Köllerbach begeisterte das Talent das Publikum und bezwang den Litauer Romas Fridrikas völlig verdient 4:1. Die Zuschauer in der Mombacher Sporthalle „Am großen Sand“ spendeten Schäfer Szenenapplaus, als er Fridrikas zwischenzeitlich sogar fast auf den Schultern hatte. Am Ende stand im erst dritten Bundesliga-Auftritt für Mainz der erste Sieg. Darauf lässt sich zweifellos aufbauen. Gut möglich, dass der ASV-Neuling auch an diesem Samstag beim SV Germania Weingarten (19.30 Uhr) wieder auf der Matte steht. >>>mehr

Erinnerungen werden wach

Eine klare Sache: In der vergangenen Saison gewann der 88er Hammet Rüstem (links) im Halbfinal-Hinkampf im 61 Kilo Greco gegen den Weingartener Deniz Menekse 8:0. Während Rüstem weiter zum ASV-Kader gehört, kämpft Menekse jetzt für Aalen. Archivfoto: hbz/Schwarz/AZ

ASV Mainz 88 muss beim SV Germania Weingarten ran – gegen den der Bundesligist in der Vorsaison im Halbfinale scheiterte
Mitte Januar dieses Jahres war es ein Duell, das die Massen elektrisierte. Als der ASV Mainz 88 zuletzt beim SV Germania Weingarten antreten musste, standen sich beide Teams im Halbfinal-Rückkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft gegenüber. Die Mainzer Bundesliga-Ringer waren mit einer knappen 9:11-Heimniederlage und großen Hoffnungen im Gepäck nach Nordbaden gereist. Vor rund 2500 Zuschauern im eigens für den Kampf aufgebauten Festzelt gab es dann aber nichts zu holen für die 88er. In einer aufgeheizten Atmosphäre setzte es eine klare 8:17-Pleite.
Während die Mainzer ausschieden, zogen die Weingartener ins Finale gegen den ASV Nendingen ein – wo sie ihrem Dauerrivalen zum dritten Mal in Folge hauchdünn unterlagen. Das alles ist mittlerweile längst Geschichte. Wenn Weingarten an diesem Samstag (Kampfbeginn 19.30 Uhr) erneut die Mainzer empfängt, sind die Rahmenbedingungen völlig andere. Der SVG ist erneut ganz vorne mit dabei – die 88er dagegen stehen kurz nach Beginn der Rückrunde der regulären Saison auf dem letzten Tabellenplatz. Ungleiche Voraussetzungen also. Zumindest auf dem Papier. Dass sich der ASV vor Weingarten aber auch in dieser Saison keineswegs zu verstecken braucht, hat der Hinkampf in der Vorrunde bewiesen. Zuhause unterlag Mainz der Germania zwar knapp 9:10, gewann dabei aber ebenso wie der mit Weltklasse-Athleten gespickte >>>mehr

Bichinashvilis ungewolltes Comeback

Verbissenes Duell: Der 88er Wladimir Remel (li.) und Köllerbachs Oleksandr Khotsianivskyi beharken sich im 130 Kilo Freistil. Foto: hbz/Schäfer/AZ

Chefcoach des ASV Mainz 88 kehrt mit 41 Jahren auf die Matte zurück / 17:11-Heimsieg über KSV Köllerbach
Es sind Geschichten wie diese, die den Sport so faszinierend machen. Eigentlich wollte David Bichinashvili als Athlet nie wieder auf die Matte gehen. Der mittlerweile 41-jährige frühere Weltklasse-Ringer, der in der Vergangenheit immer wieder ausgeholfen hatte, wenn Not am Mann war, wollte sich in dieser Bundesliga-Saison endgültig auf seine Rolle als Cheftrainer des ASV Mainz 88 konzentrieren. Bis zum Heimkampf gegen den KSV Köllerbach klappte das auch ganz gut. Doch dann musste Bichinashvili doch wieder ran. Entgegen aller vorherigen Aussagen und Beteuerungen.
„Ich habe vorher gegen mich selbst gekämpft. Ich wollte nicht auf die Matte gehen, ganz ehrlich“, lächelte Bichinashvili nach dem überzeugenden 17:11-Sieg seiner 88er gegen den alten Rivalen aus dem Saarland. Doch da ASV-Kapitän Konstantin Völk ebenso mit einer Knieverletzung ausfiel wie der seit Saisonbeginn fehlende Stefan Gheorgita und Youngster Ercihan Albayrak zudem kurz zuvor in der Zweiten Liga ran musste, sprang Bichinashvili doch wieder über seinen Schatten. „Ich wollte dem Verein und der Mannschaft helfen. Das steht für mich über allem“, erläuterte der Coach die Hintergründe seines völlig überraschenden Comebacks. Zwar gelang es ihm nicht, gegen den deutlich jüngeren, früheren WM-Dritten Istvan Vereb aus >>>mehr

Bei den 88ern wird niemand nervös

Die Mainzer Bundesliga-Ringer sind Tabellenletzter – ein Grund zur Panik ist das für die ASV-Verantwortlichen aber keineswegs
Der ASV Mainz 88 ist nach acht Kämpfen Schlusslicht der Ringer-Bundesliga. In den meisten Duellen haben die in der Vergangenheit so erfolgsverwöhnten 88er auf Augenhöhe gerungen, unterlagen am Ende aber trotzdem. Die AZ hat die Lage beim Mainzer Traditionsverein analysiert und dabei verschiedene Faktoren unter die Lupe genommen.
Das Gefälle zwischen Süden und Norden: Die erstmals eingleisige Ringer-Bundesliga entwickelt sich zur Zwei-Klassen-Gesellschaft. Hier die Teams aus der früheren Südgruppe (ASV Nendingen, Germania Weingarten, KSV Ispringen, KSV Aalen 05), die kurz nach Beginn der Rückrunde die Tabelle dominieren und die vier Play-off-Plätze belegen. Dort die Teams aus der früheren Nordgruppe (KSV Köllerbach, VfK Schifferstadt, ASV Mainz 88), die hinterher hinken und für die das Weiterkommen in weite Ferne gerückt ist. Die Teams aus dem Süden waren schon in der Vergangenheit traditionell stärker einzuschätzen. >>>mehr

Klare Pleite zum Rückrunden-Auftakt

Auch Ilir Sefaj (rechts), hier in einem früheren Kampf gegen Vasyl Shuptar vom SV Germania Weingarten, musste in Ispringen eine deutliche Niederlage hinnehmen. Er verlor im 61 Kilo Freistil 4:17 gegen Anatoli Guidea. Archivfoto: Helge Prang/AZ

ASV MAINZ 88 Ringer kassieren 9:19-Niederlage beim KSV Ispringen und bleiben Schlusslicht der Bundesliga
Derart deutlich hat der ASV Mainz 88 in dieser Saison noch nicht verloren. Im ersten Kampf der Rückrunde unterlag der Ringer-Bundesligist dem ambitionierten KSV Ispringen 9:19 und gewann dabei nur drei der zehn Duelle auf der Matte. Die 88er haben nun sieben ihrer bisherigen acht Kämpfe abgeben müssen und bleiben damit Schlusslicht der Tabelle. In der Ispringer Festsporthalle lagen die Mainzer zwischenzeitlich mit 2:19-Mannschaftspunkten zurück, ehe es Balint Korpasi (75 Kilo Greco) und Olegk Motsalin (75 Kilo Freistil) mit zwei klaren Siegen gelang, das Ergebnis zumindest etwas freundlicher zu gestalten. >>>mehr

Vier Einzelsiege sind zu wenig

ASV Mainz 88 unterliegt beim amtierenden deutschen Mannschaftsmeister ASV Nendingen 10:15
Für Daniel Meiser war es eine Premiere. Eine Premiere, die dem Neuzugang des ASV Mainz 88 jede Menge Auftrieb geben sollte. Bislang war der Deutsche in der Ringer-Bundesliga kaum zum Einsatz gekommen und hatte seine wenigen Duelle auf der Matte allesamt verloren. Im Auswärtskampf der 88er beim ASV Nendingen schlug nun aber Meisers Stunde. Im 66 Kilo Greco bezwang der Mainzer den erfahrenen Benjamin Raiser 2:1 und holte seinen ersten Sieg in der Elite-Liga. Meiser war damit eine der positiven Überraschungen im ASV-Team, das zum Abschluss der Vorrunde 10:15 in Nendingen unterlag und damit weiterhin Tabellenletzter bleibt.
Doch davon will sich 88-Chefcoach David Bichinashvili nicht irritieren lassen. Er sieht vielmehr die erfreulichen Aspekte. „Wir sind mit einer guten Mannschaft mit vielen deutschen Athleten >>>mehr

Anerkennung und Respekt erabeitet

Gemeinsam sind sie stark: Die dritte Mannschaft des ASV Mainz 88 besteht aus zahlreichen jungen Talenten und Flüchtlingen, die den Weg nach Mainz gefunden haben. Einer davon ist der Armenier Ashot Shahbazyan (rechts unten).

INTEGRATION Beim ASV Mainz 88 ringen sich Flüchtlinge in ihr neues Leben – auf und abseits der Matte
Vor zwei Jahren war die Zukunft von Ashot Shahbazyan noch ziemlich ungewiss. Gemeinsam mit seiner Familie kam der heute 15-Jährige aus Armenien in Trier an. Als Flüchtling. Damals schien völlig offen, wie es mit ihm weitergeht. Heute sieht das alles ganz anders aus. Ashot lebt mit seiner Familie in Mainz, geht auf die Realschule und spricht astreines Deutsch. „Es ist sehr schön hier. Hier in Mainz ist mein neues Zuhause, meine neue Heimat“, sagt der Jugendliche mit leuchtenden Augen.
Dass er sich in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt derart wohl fühlt und im doppelten Sinne angekommen ist, hat viel mit seinem Sport zu tun. Ashot ist Ringer. In seinem Heimatland Armenien ist Ringen ein Nationalsport. Seine Landsleute Artur Aleksanyan (mehrfacher Weltmeister und amtierender Olympiasieger) und Mihran Jaburyan sind dort große Stars. Und haben in der Vergangenheit für den ASV Mainz 88 auf der Matte gestanden – während Ashot bei ihren Kämpfen zusah. Kaum verwunderlich daher, dass auch er mittlerweile für die 88er ringt. Und das mit Erfolg. Shahbazyan ist ein großes Talent mit viel >>>mehr

Herkulesaufgabe vor der Brust

2015 traf der 88er Wladimir Remel (re.) auf den Nendinger Nicolai Ceban. Denkbar, dass es dieses Duell erneut gibt. Archivfoto: hbz/Henkel/AZ

RINGEN ASV Mainz 88 muss beim dreifachen deutschen Mannschaftsmeister ASV Nendingen antreten
Beim Blick zurück auf den letzten Kampf des ASV Mainz 88 beim ASV Nendingen dürfte den Fans des Ringer-Bundesligisten ziemlich flau im Magen werden. Mit 3:30 unterlagen die 88er Mitte Dezember 2015 beim amtierenden Deutschen Meister und kassierten eine Auswärtspleite, die es in dieser Deutlichkeit wohl noch nie gegeben hatte. Allerdings war es eine Pleite, die die Mainzer gut verkraften konnten. In der Play-off-Zwischenrunde hatten sich die Rheinhessen nämlich bereits zuvor für das Halbfinale qualifiziert. Die heftige Abreibung in der Tuttlinger Mühlauhalle tat ihnen also nicht wirklich weh.
Zumal die 88er bewusst diverse Leistungsträger geschont hatten, die gar nicht erst mit nach Nendingen gefahren waren. Stattdessen kamen junge Talente wie Bekir Demir, Ercihan Albayrak, Magomed Salavatov oder Roland Schwarz zum Einsatz, um Bundesliga-Erfahrung auf höchstem Niveau zu sammeln. „Ich stehe immer noch hinter dieser Entscheidung. Wir haben damals alles richtig gemacht. Es ging um nichts mehr, und unser Nachwuchs ist wichtig für uns“, bezieht 88-Chefcoach David Bichinashvili klar Position. Die Nendinger waren damals aber gar nicht erfreut. Sie kritisierten nach dem Kampf heftig, dass Mainz nicht mit seiner stärksten Mannschaft angetreten war. So sei das Duell zwischen zwei der besten deutschen Ringer-Teams der vergangenen Jahre völlig entwertet worden, lautete der Tenor beim ASV Nendingen. >>>mehr

Das Besondere ist normal

Im Klammergriff: Der Weingartener Ionut Panait (unten) kann sich des Angriffs von Konstantin Stas nicht erwehren. Foto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Bulgarischer Zugang Konstantin Stas zeigt beim ASV Mainz 88 spektakuläre Kämpfe
Auf der Matte explodiert Konstantin Stas förmlich. Der Bulgare gibt nie auf, holt selbst bei scheinbar bereits verlorenen Kämpfen bis zur letzten Sekunde alles aus sich raus. In der Vergangenheit mussten das die Gegner der RWG Mömbris-Königshofen schmerzhaft erfahren, für die der 24-Jährige bis zum Ende der vergangenen Saison angetreten ist. Mittlerweile bekommen die Kontrahenten des ASV Mainz 88 die Stärke und den unbändigen Einsatzwillen von Konstantin Stas zu spüren. Denn der Griechisch-Römisch-Spezialist ist im Sommer aus dem Spessart zu den 88ern gewechselt.
Nach Rückzug von Mömbris Gunst der Stunde genutzt >>>mehr

Tokio ist sein großer Traum

Freistil-Experte Gabriel Seregelyi vom ASV Mainz 88 will zu Olympia
Gabriel Seregelyi ist ein reflektierter und kluger junger Mann. Der 26-Jährige studiert Wirtschaftswissenschaften und blickt weit über den Tellerrand hinaus. Genau genommen über den Mattenrand. Denn der Modellathlet ist Ringer. In der Bundesliga kämpft er seit dieser Saison für den ASV Mainz 88. Der zweifache deutsche Meister, der im 98 Kilo Freistil antritt, will in seiner Karriere noch hoch hinaus. Sein großes Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio. Um das erreichen zu können, fühlt er sich in Mainz genau am richtigen Ort.
„Wir haben hier eine sehr gute Mannschaft und mit David Bichinashvili vor allem auch einen Top-Trainer. Hier kann ich mich kontinuierlich weiterentwickeln“, ist Seregelyi überzeugt. Bis zum vergangenen Jahr hat >>>mehr

Bemerkenswertes Comeback

Vollgas bis zur letzten Sekunde: Der Mainzer George Bucur (rechts) ließ dem Aalener Dawid Wolny keine Chance. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

George Bucur zeigt beim 12:13 des ASV Mainz 88 gegen den KSV Aalen 05 eine beeindruckende Leistung
Da war er wieder. Der alte George Bucur. Und der kleine Rumäne genoss sichtlich, was ihm da gelungen war. Mit einem technisch überlegenen 16:0-Erfolg gegen den überforderten Dawid Wolny holte der Publikumsliebling des ASV Mainz 88 im fünften Kampf der Saison seinen ersten Einzelsieg in der Ringer-Bundesliga. Bucur dominierte seinen Kontrahenten vom KSV Aalen 05 wie in besten Zeiten. Als hätte es die Formkrise des 88-Siegringers nie gegeben. Entsprechend groß war der Jubel des Mainzer Dauerbrenners, der bereits seit acht Jahren die Farben des ASV trägt.
Bucur ließ sich von den Zuschauern feiern, klatschte mit seinen Teamkameraden und 88-Chefcoach David Bichinashvili ab – und erhielt von Sportchef Baris Baglan einen anerkennenden Klaps auf den Hinterkopf. Zweifellos zählte der mehrfache rumänische Meister zu den großen Gewinnern bei den 88ern, die sich dem Titelfavoriten aus Aalen am Ende zwar hauchdünn 12:13 geschlagen geben mussten, gegen den Tabellenführer aber absolut auf Augenhöhe waren. Eben genau wie George Bucur, der im entscheidenden Moment endlich wieder hellwach war. >>>mehr

Keine Angst vorm Primus

Daumen hoch: 88-Coach David Bichinashvili hofft gegen Aalen auf eine ähnlich starke Leistung wie gegen Schifferstadt. Archivfoto: hbz/Henkel/AZ

ASV MAINZ 88 Cheftrainer David Bichinashvili will mit seinen Ringern den KSV Aalen besiegen
Im jüngsten Heimkampf gegen den VfK Schifferstadt gab es für den ASV Mainz 88 beim 15:9-Erfolg den ersten Sieg im fünften Duell der Saison. Bereits an diesem Sonntag (Beginn 15 Uhr) erwarten die Bundesliga-Ringer von Cheftrainer David Bichinashvili mit dem KSV Aalen 05 den nächsten Hochkaräter in der Mombacher Sporthalle „Am Großen Sand“. Wie die 88er gegen den Tabellenführer bestehen können, analysiert Bichinashvili im Interview mit der AZ.
Herr Bichinashvili, was macht Sie nach dem Sieg über Schifferstadt zuversichtlich, nun gegen Aalen direkt nachlegen zu können? >>>mehr

Dieser Kampf hat sich gelohnt

Alles unter Kontrolle: Olegk Motsalin (rechts) lässt dem Schifferstadter Miroslav Kirov keine Luft zum Atmen. Foto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Olegk Motsalin hat eine lange Leidensgeschichte hinter sich und beim ASV Mainz 88 das Comeback geschafft
Als es geschafft war, konnte Olegk Motsalin seine Emotionen nicht mehr zurückhalten. Wollte er auch gar nicht. Der 30-Jährige ballte beide Fäuste, sank auf den Boden und schrie seine Freude lautstark heraus. Soeben hatte der Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 seinen Kampf im 75 Kilo Freistil gegen den Bulgaren Miroslav Kirov 4:2 gewonnen. Und damit den entscheidenden Einzelsieg zum 15:9-Erfolg der 88er im Derby gegen den VfK Schifferstadt beigesteuert. Motsalin war am Ende stehend k.o. und rettete seinen Vorsprung auf Kirov mit letzter Kraft ins Ziel.
Nach Kreuzbandriss fast ein komplettes Jahr ausgefallen
Wer die Leidensgeschichte des Griechen kennt, der weiß, dass dieser Sieg ein ganz besonderer für den Freistil-Experten gewesen ist. Schließlich hatte sich Olegk Motsalin in der Vorbereitung auf die Saison 2015/2016 das Kreuzband im Knie gerissen und war daraufhin fast ein Jahr lang ausgefallen. Die komplette vergangene Runde konnte er keine Wettkämpfe bestreiten. Stattdessen hieß es: Operation, Reha, >>>mehr

Bichinashvili bleibt Optimist

Im Kampf gegen den VfK Schifferstadt bekommen es die Ringer des ASV Mainz 88 (Mitte Oleg Motsalin) unter anderem mit dem Olympia-Dritten Dennis Kudla (links) zu tun. Archivfoto: hbz/Stefan Sämmer/AZ

Ringen Gegen den VfK Schifferstadt möchte der ASV Mainz 88 den Bock umstoßen
Nach vier Niederlagen in Folge wollen die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr, Mombacher Sporthalle Am Großen Sand) gegen den VfK Schifferstadt endlich in die Erfolgsspur zurückfinden. Die 88er sind voller Zuversicht, dass es ihnen mit Unterstützung ihrer Fans gelingen wird, gegen den alten Rivalen aus der Vorderpfalz den Bock umzustoßen.
Leistungsträger Bucur wartet noch auf ersten Einzelsieg
„Ich glaube immer an uns“, betont Cheftrainer David Bichinashvili mit unerschütterlichem Optimismus. „Wir sind bereit zu kämpfen und geben nicht auf – denn das ist nicht unsere Art. Auch gegen Schifferstadt werden wir >>>mehr

Landesmeister mit hohen Zielen

Gegen Jan Rotter vom SV Germania Weingarten fuhr der Neu-Mainzer Tadeusz Michalik (rechts) kürzlich einen klaren Punktsieg ein. Foto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Mainzer Neuzugang Tadeusz Michalik hat früher beim kommenden 88-Gegner TuS Adelhausen gekämpft
MAINZ - Es ist noch gar nicht allzu lange her, da stand Tadeusz Michalik für den TuS Adelhausen auf der Matte. Bis zum Ende der vergangenen Saison gehörte der 25-Jährige zum Kader des südbadischen Ringer-Bundesligisten aus Rheinfelden. In der Dinkelberghalle des TuS kämpfte der Griechisch-Römisch-Spezialist aus Polen schon gegen so manchen Weltklasse-Mann. Doch so stark Michalik in Adelhausen auch war – irgendetwas fehlte ihm. Seit diesem Sommer ist der amtierende EM-Dritte nun beim ASV Mainz 88. Was er dort bislang erlebt hat, kannte er bei seinem bisherigen Verein nicht.
„Tolle Atmosphäre bei Heimkämpfen“ >>>mehr

Lehrgeld gezahlt

88-Athlet Wladimir Remel (re.) gewann seinen Kampf im 98 Kilo Freistil klar. Archivfoto: hbz/Schäfer/AZ

ASV MAINZ 88 II Zweitliga-Ringer unterliegen 14:19 gegen SRC Viernheim
Die zweite Mannschaft des ASV Mainz 88 hat auch ihren zweiten Heimkampf in der Zweiten Ringer-Bundesliga verloren. Gegen den SRC Viernheim unterlagen die „Jungen Wilden“ der 88er trotz einer guten Leistung und mussten damit die zweite Niederlage im dritten Kampf der noch jungen Saison einstecken.
Wie die Viernheimer gewannen die Mainzer fünf von zehn Duellen auf der Matte. Den Ausschlag für die Gäste ausSüdhessen gaben letztlich die höheren Einzelsiege, wodurch die Viernheimer mehr Mannschaftspunkte erzielen konnten. Die 88-Youngsters Kai Eric und Stefan Krumbholz sowie Batuhan Dindar und Bekir Demir zahlten gegen die deutlich erfahreneren SRC-Athleten Lehrgeld und gaben alle >>>mehr

„Uns wird nicht mulmig“

BARIS BAGLAN Der Sportliche Leiter wartet mit dem ASV Mainz 88 noch auf den ersten Saisonsieg / Nächste Chance gegen den SV Weingarten
Nach den ersten beiden Kämpfen in der Ringer-Bundesliga wartet DM-Halbfinalist ASV Mainz 88 noch auf den ersten Sieg. Die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis bietet sich dazu am Samstag (19.30 Uhr), wenn sich mit dem SV Germania Weingarten, dem die 88er im Januar im DM-Halbfinale mit 9:11 und 8:17 unterlegen waren, ein weiteres absolutes Topteam in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand vorstellt. Die AZ sprach mit Baris Baglan, dem Sportlichen Leiter der 88er.
Herr Baglan, wird Ihnen nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Kämpfen nicht allmählich mulmig zumute angesichts der Klasse der Konkurrenz? >>>mehr

„Angst haben wir nicht“

DAVID BICHINASHVILI Chefcoach des ASV Mainz 88 ist vor Kampf beim Erzrivalen KSV Köllerbach nicht bange
Nach der klaren 11:17-Heimniederlage zum Saisonauftakt gegen den KSV Ispringen müssen die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 am Samstag gegen den nächsten Hochkaräter ran. Beim alten Erzrivalen KSV Köllerbach (Kampfbeginn 19.30 Uhr) wollen es die 88er besser machen. Cheftrainer David Bichinashvili erklärt im AZ-Interview, wie eine Überraschung im Saarland gelingen kann.
Herr Bichinashvili, haben Sie mit Ihrer Mannschaft schon den 0:14-Pausenrückstand gegen Ispringen verdaut?
Wir haben eine eingehende Analyse betrieben. Ich wusste, dass es in der ersten Halbzeit schwer werden würde gegen Ispringen. Dass wir aber so viele Punkte abgeben würden, war nicht zu erwarten. Den ein oder anderen Kampf >>>mehr

ASV Mainz 88 verlieren ersten Bundesliga-Kampf

Mit einer 11:17-Niederlage gegen den bärenstarken KSV Ispringen sind die Ringer des ASV Mainz 88 am Samstagabend in die neue Saison der eingleisigen Bundesliga gestartet. Vor 378 Zuschauern in der Sporthalle Am Großen Sand zogen die 88er vor der Pause in allen fünf Kämpfen den Kürzeren. Ihre furiose Aufholjagd im zweiten Abschnitt war zwar nicht von Erfolg gekrönt – aber das tolle Comeback von Kapitän Konstantin Völk sorgte für Begeisterungsstürme.

„0:14 nach der ersten Hälfte des Kampfabends haben wir zu Hause glaube ich noch nie zurückgelegen“, kommentierte 88-Cheftrainer David Bichinashvili. „Aber heute war einfach zu viel Pech dabei.“ Das komme im Sport vor. „Wir können die Uhr leider nicht mehr zurückdrehen und müssen jetzt analysieren, was gut und was schlecht war.“ Die Niederlage gegen den aufstrebenden Klub aus >>>mehr

Start ins große Abenteuer

ZWEITE LIGA ASV Mainz 88 II gehen ohne großen Druck in die Saison / Heimkampf gegen Essen Dellwig
Auf diesen Moment hat die zweite Mannschaft des ASV Mainz 88 lange gewartet. Wenn an diesem Samstag der TV Essen Dellwig in der Sporthalle „Am Großen Sand“ zu Gast ist (Kampfbeginn 17 Uhr), geht für den Bundesliga-Unterbau der 88er ein Traum in Erfüllung. Erstmals darf das Ringer-Team in der Zweiten Liga antreten. Genau genommen mit einem Jahr Verspätung: Sportlich qualifiziert hatte sich die Mannschaft vom Trainer-Duo Steven Krumbholz und Ahmet Demir schon in der Saison zuvor – doch der Deutsche Ringer-Bund (DRB) verwehrte dem ASV trotz seines souveränen Titelgewinns >>>mehr

Die Trauben hängen hoch

Auf ASV Mainz 88 wartet enorm schwere Bundesliga-Saison / Ambitionierter KSV Ispringen kommt zum Auftakt
Fast acht Monate sind vergangen, seit der ASV Mainz 88 Mitte Januar zum letzten Mal in einem Bundesliga-Kampf auf der Matte stand. Seit dem Halbfinal-Aus bei Germania Weingarten ist eine Menge passiert. Das Gesicht des Kaders der 88er hat sich gewandelt, neue Köpfe sind hinzugekommen. Doch eines ist in all der Zeit geblieben: Die Mainzer Ringer sind hungrig und motiviert wie eh und je. Kurz vor dem Saisonstart zu Hause gegen den KSV Ispringen am Samstag (19.30 Uhr) brennt der Verein darauf, seinen treuen Fans erneut attraktiven Ringersport mit Herz und Leidenschaft zu bieten. >>>mehr

Erholung in der „Rheinwelle“

ASV Mainz 88 absolviert sein zweites Trainingslager / Schwimmbadbesuch zur Regeneration
In der „Rheinwelle“ haben die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 schon so manche Stunde verbracht. Immer dann, wenn die Belastung in der Vergangenheit besonders hoch war, suchten Trainer, Verantwortliche und Athleten danach im zwischen Gau-Algesheim und Ingelheim gelegenen Schwimmbad Erholung von den Strapazen. Da kann es kaum überraschen, dass die „Rheinwelle“ auch an diesem Sonntag wieder von den 88ern angesteuert wird. Zum Abschluss ihres zweiten Trainingslagers kommt den Ringern die Zeit im Becken und in der Sauna gerade recht.

Jetzt geht es um den Feinschliff zum Saisonstart
>>>mehr

Schwere Brocken warten

ASV Mainz 88 trifft zum Bundesliga-Auftakt zuhause auf KSV Ispringen

Nachdem die Querelen zwischen den verbliebenen acht Ringer-Bundesligisten und dem Deutschen Ringer-Bund größtenteils ausgeräumt werden konnten (die AZ berichtete) und dem Saisonstart nichts mehr im Wege steht, sind nun auch die Kampftermine der neuen Runde offiziell festgezurrt worden. Die 88er treffen dabei zum Auftakt am Samstag, 3. September, um 19.30 Uhr zuhause in der Sporthalle „Am Großen Sand“ auf den KSV Ispringen. Die Vorrunde endet am Samstag, 29. Oktober, um 19.30 Uhr mit einem Auswärtskampf beim amtierenden Deutschen Meister ASV Nendingen. Die reguläre Saison geht bis zum 17. Dezember, erst danach starten die Play-offs.
Nur drei Teams aus der Nordgruppe übrig
In Anbetracht der Tatsache, dass die bislang zweigleisige Bundesliga durch den Rückzug mehrerer Teams >>>mehr

Gabriel Seregelyi kommt als Deutscher Meister

Neuzugang Gabriel Seregelyi kommt als Deutscher Meister nach Mainz, Kapitän Völk meldet sich zurück
Der Jubel bei seinem Anhang kannte keine Grenzen, alle wollten den neuen (und alten) Deutschen Meister umarmen. Bereits im letzten Jahr hatte er sich den Titel im Halbschwergewicht geholt, was jedoch als Sensationssieg abgetan wurde. Seregelyi, der sich wieder für Einsätze in der Ringernationalmannschaft empfehlen möchte, bereitete sich intensiv mit seinem Trainer David Bichinashvili auf die Deutsche Freistilmeisterschaft in Freiburg vor. Viele Trainingsstunden mit seinem Teamkameraden Wladimir Remel und zwei Lehrgänge in Holland und Georgien rundeten das anstrengende Programm ab.
Mit zwei schnellen, technisch überhöhten Siegen erreichte er das Finale und traf dort auf den Favoriten Erik Thiele. Der Mainzer Ringer ließ im Kampf um die Goldmedaille aber nichts mehr anbrennen und verteidigte souverän seinen Titel.
Der sympathische Neuzugang aus Mömbris, führte den Erfolg auch auf die enge Zusammenarbeit mit seinem Mainzer Trainer zurück: „Ich wollte unbedingt unter David Bichinashvili trainieren, er war einer der Hauptgründe für meinen Wechsel nach Mainz“.
Erfolgreich verlief das Turnier auch für den Kapitän Konstantin Völk. Nach einjähriger Pause aufgrund einer Verletzung am Kreuzband, holte er sich die Bronzemedaille in Freiburg. Auch er zeigte eine überzeugende Leistung und musste sich nur ganz knapp dem späteren Sieger, Michael Kaufmehl beugen.
Sehr glücklich über das Comeback seines Kapitäns war David Bichinashvili: „Wir freuen uns über die Rückkehr von Kosta auf die Matte. Er findet langsam zu alter Stärke zurück“.
Der dritte Mainzer Starter, Wladimir Remel errang einen fünften Platz in Freiburg.

Zwei Rückkehrer, viele Neue

ASV Mainz 88 hat bei Kader-Präsentation einige Überraschungen parat
MAINZ - Es war der Tag der Comebacks beim ASV Mainz 88. Monatelang mussten Kapitän Konstantin Völk und Olegk Motsalin in der vergangenen Runde tatenlos zusehen. Während die Mainzer Bundesliga-Ringer um wichtige Punkte auf der Matte kämpften, waren die beiden Athleten aufgrund von schweren Knieverletzungen zum Nichtstun verbannt. Am „Tag der offenen Tür“ im Weisenauer Athletikzentrum, an dem am Sonntag auch der Kader der 88er für die im September beginnende neue Saison präsentiert wurde, waren Völk und Motsalin endlich wieder mittendrin im Geschehen.
Da beide nach langer Leidenszeit fit und voll einsatzfähig sind, dürfen sie getrost als zwei „Neuzugänge“ gelten, die dem ASV in Zukunft sicher weiterhelfen und mehr Variabilität in der Mannschaftsaufstellung verleihen dürften. Überhaupt könnte es bei den 88ern künftig jede Menge Rotation geben. Schließlich sind nicht nur zwei alte Bekannte zurück im Wettkampfgeschehen, sondern haben die 88-Verantwortlichen um Cheftrainer David Bichinashvili und den Sportlichen Leiter Baris Baglan gleich zehn „echte“ Neuverpflichtungen an Land gezogen. Darunter einige vielversprechende nationale und internationale Talente, aber auch mehrere etablierte Weltklasse-Ringer, die das Mainzer Team >>>mehr

Jahreshauptversammlung

Einladung zur offiziellen, frist- und formgerechten Jahreshauptversammlung des ASV Mainz 88 e.V.
Datum: 29.05.2016, Sonntag
Beginn: 15.00 Uhr
Ort: Athletik-Zentrum, Jakob-Anstatt-Straße 9b, 55130 Mainz

Tagesordnungspunkte zum Download hier >>> [818 KB]

Deutscher B-Jugend Meister 2016

Bei den deutschen B-Jugend Meisterschaften im Freistil in Rostock hat Burak Demir in der Klasse bis 42 Kilo sich den Titel gesichert.

Cihan Besli erreichte den 4. Platz in der Klasse bis 63 kg.

Herzlichen Glückwunsch !

„Werden uns sicher nicht ergeben“

Zwei entscheidende Köpfe des ASV Mainz 88: Cheftrainer David Bichinashvili (rechts) und der Sportliche Leiter Baris Baglan haben die Ringer zum fünften Mal in Folge ins Bundesliga-Halbfinale geführt und schmieden bereits Pläne für die neue Saison. Archivfoto: hbz/Jörg Henkel

ASV Mainz 88 will auch nach Neustrukturierung der Bundesliga ein extrem unangenehmer Gegner bleiben
Etwas Zeit zum Durchschnaufen tut den Bundesliga-Ringern des ASV Mainz 88 aktuell ganz gut. Auch sechs Tage nach ihrem Ausscheiden im Halbfinal-Rückkampf beim SV Germania Weingarten dürfen die Athleten sich noch von der strapaziösen Saison erholen. Doch die Trainingspause wird schon bald wieder beendet sein. 88-Chefcoach David Bichinashvili und Baris Baglan, Sportlicher Leiter des ASV, haben längst mit den Planungen für die neue Saison begonnen. Die Herausforderungen in der künftig aller Voraussicht nach eingleisigen Bundesliga werden schließlich nicht kleiner.
Herr Bichinashvili, wie tief sitzt die Enttäuschung über das Ausscheiden im Halbfinale noch? >>>mehr

Ringer des ASV Mainz88 verpassen Sprung ins Finale

Voller Einsatz der Ringer des ASV Mainz 88 beim Halbfinal-Rückkampf bei Germania Weingarten. Foto: Andreas Riechert.

Der ASV Mainz 88 ist im Halbfinale der Ringer-Bundesliga ausgeschieden und hat den Einzug ins Finale klar verpasst. Nach ihrer 9:11-Niederlage im Hinkampf in Mombach unterlagen die 88er im Rückkampf beim SV Germania Weingarten mit 8:17-Mannschaftspunkten.
Unterm Strich war die Niederlage bei den Nordbadenern verdient. Zu wenige der ASV-Athleten zeigten ihre Top-Leistung, um den Rückstand doch noch drehen zu können. Weingarten, deutscher Meister 2011 und 2012, steht damit zum dritten Mal in Folge im Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft und trifft dabei wie 2014 und 2015 auf Titelverteidiger ASV Nendingen, der sich gegen den KSV >>>mehr

Gegen Weingarten noch einige Asse im Ärmel

Der Mainzer WM-Dritte Geno Petriashvili (rechts), hier bei der Weltmeisterschaft in Las Vegas im Einsatz gegen den Mongolen Chuluunbat Jargalsaikhan, könnte im 130 Kilo Freistil zum Trumpf für die 88er werden. Der Georgier hat bislang alle Kämpfe gewonnen. Foto: dpa

Mit 9:11 Mannschaftspunkten liegt der ASV Mainz 88 nach dem Halbfinal-Hinkampf der Ringer-Bundesliga gegen den SV Germania Weingarten zurück. Um den Einzug ins Finale noch zu schaffen, müssen die Mainzer im Rückkampf bei den Badenern an diesem Samstag (Kampfbeginn: 19.30 Uhr) mit drei Punkten Differenz gewinnen. Eine enorm hohe Hürde, die nach den Eindrücken des Hinkampfs aber nicht unüberwindbar scheint für die 88er. Die AZ hat die Chancen analysiert.

Die Ausgangslage: Im Hinkampf in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand gewannen sowohl die Mainzer als auch die Weingartener jeweils fünf von zehn Einzelkämpfen auf der Matte. Weingarten hatte das bessere Ende für sich, da die Germania ihre Duelle unterm Strich etwas klarer für sich entscheiden konnte. Trotzdem waren beide Teams absolut auf Augenhöhe. Nur Nuancen machten den Unterschied. Mit etwas mehr Glück und Konsequenz in einigen Aktionen hätte der ASV auch gewinnen können. Bei ihren knappen Einzelniederlagen waren Mevlüt Arik (66 Kilo Greco) und 88-Chefcoach David Bichinashvili (86 Kilo Freistil) ganz nah am Sieg dran. „Es gibt viele offene und knappe Kämpfe. Die Tagesform der Jungs wird entscheidend sein. Und wir brauchen auch ein bisschen Glück“, sagt Bichinashvili. „Natürlich ist das Kribbeln da. Und die Zuversicht auch“, ergänzt Baris >>>mehr

Auf der Matte zeigt er sein anderes Gesicht

Im Schwebezustand: Der 88er Hammet Rüstem (links) hat Weingartens Dennis Menekse blitzschnell ausgehebelt. Foto: hbz/Timo Schwarz /AZ

Türkischer Vize-Meister Hammet Rüstem will mit dem ASV Mainz 88 ins Finale der Bundesliga
Abseits der Matte ist Hammet Rüstem ein leiser Vertreter seiner Zunft. Der Türke wirkt höflich und zurückhaltend. Auf den ersten Blick würde man kaum glauben, dass der eher unscheinbar daherkommende Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 im Mann-gegen-Mann-Duell plötzlich explodieren kann. Doch wenn der Gong ertönt und der Kampf losgeht, zeigt Rüstem sein zweites Gesicht. Es ist ein leidenschaftliches, bis zur letzten Sekunde angriffslustiges Gesicht. Der 28-Jährige, nur 1,65 Meter große Griechisch-Römisch-Experte gehört in dieser Saison zu den Sieggaranten bei den 88ern. Und will mit den Mainzern ins Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft.
Im Halbfinal-Hinkampf gegen den SV Germania Weingarten zeigte Hammet Rüstem einmal mehr, was in ihm steckt. Noch einen Tag zuvor hatte er bei den türkischen Titelkämpfen auf der Matte gestanden. Am Samstagabend brillierte Rüstem dann trotz Müdigkeit und Reisestrapazen im 61 Kilo Greco und besiegte seinen chancenlosen Gegner Deniz Menekse 8:0. Der ASV-Neuzugang steuerte damit drei immens wichtige Mannschaftspunkte für seinen Verein bei, die den 88ern trotz ihrer 9:11-Heimniederlage noch Chancen auf >>>mehr

Starke Auftritte, die Mut machen

Bis zur völligen Erschöpfung: 88-Chefcoach David Bichinashvili (links) und der Weingartener William Harth beharkten sich intensiv. Foto: hbz/Schwarz /AZ

ASV Mainz unterliegt Weingarten im Halbfinal-Hinkampf 9:11, hat aber noch alle Chancen aufs Finale

Am Ende japste William Harth nach Luft. Völlig ausgepumpt lief der Modellathlet des SV Germania Weingarten am Mattenrand hin und her. Der Ex-Mainzer war stehend k.o. Gewonnen hatte Harth sein Duell im 86 Kilo Freistil gegen 88-Chefcoach David Bichinashvili zwar hauchdünn mit 2:1-Punkten. Aber gefeiert wurde ein anderer. Die Mombacher Sporthalle „Am großen Sand“ brodelte, die ASV-Fans unter den 1400 begeisterten Zuschauern applaudierten Bichinashvili mit stehenden Ovationen. Minutenlang. Der 40-Jährige hatte eine bravouröse Leistung gegen den zwölf Jahre jüngeren Harth gezeigt. Dem besten Deutschen und Topscorer in Reihen der Germania. >>>mehr

ASV Mainz 88 unterliegt nach großem Kampf

ASV-Trainer David Bichinashvili. Archivfoto: hbz / Kristina Schäfer /AZ

Der ASV Mainz 88 hat den Halbfinal-Hinkampf in der Endrunde der Ringer-Bundesliga gegen den SV Germaia Weingarten vor 1.400 Zuschauern in der ausverkauften Mombacher Sporthalle "Am großen Sand" knapp verloren.

Die 88er gewannen zwar wie die Gäste aus Nordbaden fünf von zehn Einzelkämpfen auf der Matte, erzielten dabei jedoch insgesamt die etwas geringeren Wertungen. Trotz der Niederlagen reisen die Mainzer am kommenden Samstag keineswegs chancenlos zum Rückkkampf nach Weingarten. Was der ASV vor seinem frenetischen Publikum auf der Matte bot, war nämlich richtig stark. Mit etwas mehr Glück und einigen konsequenteren Aktionen hätten die 88er den Kampf auch gewinnen können. >>>mehr

88er wollen über sich hinauswachsen

Verbissenes Duell: Zum Kampf zwischen dem Mainzer Wladimir Berenhardt (rechts) und Weingartens Ionut Panait könnte es am Samstagabend im 66 Kilo Greco erneut kommen. Archivfoto: hbz/Schäfer /AZ

ASV Mainz empfängt favorisierte Weingartener zum Halbfinal-Hinkampf / Baris Baglan setzt auf brodelnde Halle in Mombach
An diesem Wochenende blickt die gesamte deutsche Ringer-Szene gebannt nach Mombach. Wenn der ASV Mainz 88 am Samstagabend im Halbfinal-Hinkampf der Bundesliga-Endrunde den SV Germania Weingarten in der Sporthalle „Am Großen Sand“ empfängt (Kampfbeginn 19.30 Uhr), sind spektakuläre Kämpfe auf der Matte garantiert. Die 88er haben zwischen den Jahren intensiv und hochkonzentriert gearbeitet. Sie gehen voller Adrenalin in das Duell mit den favorisierten Gästen aus Nordbaden. Was in Anbetracht von deren hohem Niveau auch zwingend notwendig ist.
Weltklasse auf der Matte
Denn der Kader der Weingartener hat es in sich: Er ist in allen Gewichtsklassen und beiden Stilarten mit Weltklasse-Athleten gespickt. Der Norweger Thomas Roenningen (57 Kilo Greco), Anatoli Guidea aus Bulgarien (66 Kilo Freistil) oder Ionut Panait (Rumänien, 66 Kilo Greco) haben allesamt bereits Medaillen oder >>>mehr

Geoge Bucur gibt niemals auf

Gibt immer Vollgas: Der 88er George Bucur, hier gegen Köllerbachs Radoslav Velikov, ist ein echter Siegringer. Archivfoto: hbz/Henkel /AZ

George Bucurs Augen funkeln. Wenn der kleine Rumäne auf seinen Verein ASV Mainz 88 zu sprechen kommt, ist ihm anzumerken, dass er sich dort rundum wohl und gut aufgehoben fühlt. „Dieser Verein ist wie eine zweite Familie für mich“, sagt der 28-Jährige. Bereits seit acht Jahren ist er ein Teil der 88er, ist längst zum Publikumsliebling beim Ringer-Bundesligisten aufgestiegen. Bucurs Art und Charakter kommen in Mainz an. Er rackert immer bis zur letzten Sekunde, holt alles aus sich heraus und gibt nie auf. Kaum verwunderlich daher, dass er bei Fans und Teamkollegen gleichermaßen beliebt ist.
Auf der Matte sollte man den Südosteuropäer nie zu früh abschreiben. In seinen mittlerweile 130 Kämpfen für den ASV hat er etliche Duelle kurz vor Schluss noch umgebogen. Oder im letzten Moment noch entscheidende Wertungen erzielt, die in der Endabrechnung zu mehr Mannschaftspunkten für die Mainzer geführt haben. Bucur ist ein Siegringer – und ein gefürchteter Favoritenschreck. Beim Play-off-Heimkampf der 88er gegen den Deutschen Meister und Titelverteidiger ASV Nendingen bezwang er den bis dahin ungeschlagenen WM-Dritten Yowlys Bonne Rodriguez aus Kuba in einem spektakulären Fight in der Gewichtsklasse bis 66 Kilo. „Das war mein bester Kampf in dieser Saison, ich war sehr motiviert“, sagt >>>mehr

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