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Nach Krimi gegen Schifferstadt

Musste für seinen ASV selbst auf die Matte: Trainer David Bichinashvili. Archivfoto: hbz / Kristina Schäfer / AZ

ASV Mainz 88 macht Einzug ins Play-Off-Viertelfinale der Ringer-Bundesliga perfekt
Einen gewissen Stolz wollten sie beim ASV Mainz 88 gar nicht erst verhehlen. Beim Blick in den eigens aufgebauten VIP-Bereich in der Mombacher Sporthalle am Großen Sand wurde den Verantwortlichen der 88er bewusst, dass sie in der Landeshauptstadt längst wieder eine Marke sind. In der Pause des Zwischenrunden-Rückkampfs zwischen dem ASV und dem alten Rivalen VfK Schifferstadt, den die Mainzer am Ende hauchdünn mit 14:13 für sich entschieden, gab sich die lokale Prominenz ein Stelldichein.
Da plauderte Ex-Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) mit Baris Baglan, dem Sportlichen Leiter der 88er. ASV-Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu steckte mit dem scheidenden Sparkassen-Chef Hans Günter Mann die Köpfe zusammen. Und auch 88-Coach David Bichniashvili war zwischen all den Vertretern aus Politik und Wirtschaft mittendrin. Sportdezernent Günter Beck (Grüne), OB Michael Ebling (SPD), CDU-Fraktionschef Hannsgeorg Schönig und viele andere wollten sich das Rheinland-Pfalz-Derby nicht entgehen lassen. >>>mehr

Athlet mit klaren Ambitionen

Fest zugepackt: Konstantin Völk (re.) umklammert seine Gegner auf der Matte oft an den Beinen. Und holt so wichtige Punkte. Archivfoto: hbz/Henkel / AZ

KONSTANTIN VÖLK Freistil-Ringer des ASV Mainz 88 will deutscher Mannschaftsmeister werden
Konstantin Völk ist ehrgeizig. Extrem ehrgeizig. Nichts hasst der Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 mehr, als ein Duell auf der Matte zu verlieren. Im Hinkampf der Zwischenrunde beim VfK Schifferstadt war es nach längerer Zeit mal wieder so weit: Völk unterlag im 86 Kilo Freistil gegen den starken Taymuraz Friev mit 7:9. Unglücklich, unverdient, knapp. Der Mainzer war verärgert, ging wütend von der Matte, haderte. Ließ sich erst von seinen Teamkollegen wieder beruhigen. Ein klares Zeichen dafür, dass Konstantin Völk für seinen Sport und Verein brennt.
Verein etwas zurückgeben
Der ehemalige Köllerbacher will den 88ern mit erfolgreichen Kämpfen etwas zurückgeben. Sie waren es, die ihm in Mainz nach einer schweren Zeit eine neue Perspektive boten. Ihn aufbauten. „Ich bin vor zwei Jahren hergekommen. Der Verein hat mich aus dem Dreck rausgeholt und mir sehr geholfen“, kleidet Konstantin Völk seine Dankbarkeit in deutliche Worte. So wohl wie beim ASV, das betont der 29-Jährige immer wieder, habe er sich noch nirgends gefühlt. „Dieser Verein ist einfach geil, so eine tolle familiäre Atmosphäre gibt‘s sonst nicht“, spart Völk nicht mit Lob. >>>mehr

Vom Domplatz in die Halle

Könnte für die 88er wieder zum Punktegarant werden: Der Ungar Balint Korpasi (unten), der hier Benjamin Stange von der RWG Mömbris-Königshofen auf die Matte schleudert, gewann seinen Kampf in Schifferstadt ganz souverän. Archivfoto: hbz/Jörg Henkel / AZ

ASV Mainz 88 setzt im Zwischenrunden-Rückkampf gegen Schifferstadt auf große Unterstützung der Fans
Erst am Freitagabend zu Mainz 05 gegen die Bayern ins Stadion, dann am Samstagnachmittag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz – und direkt im Anschluss in die Mombacher Sporthalle am Großen Sand: Genau so sieht für Baris Baglan das perfekte Wochenende eines Mainzer Sportfans aus. Wenn der ASV 88 am Samstag (19.30 Uhr) zum Zwischenrunden-Rückkampf der Ringer-Bundesliga gegen den VfK Schifferstadt antritt, setzen der Sportliche Leiter und der gesamte Verein auf die Zugkraft des Traditionsduells und auf die große Unterstützung des Mainzer Publikums.
Mainz ist klarer Favorit
In Schifferstadt bewahrten die 88er vergangene Woche kühlen Kopf, behielten im Klassiker mit 20:8 die Oberhand. Vom Papier her geht der ASV also als klarer Favorit auf die Matte. Dennoch ist der Kampf in Baglans >>>mehr

ASV Mainz 88 siegt im Play-Off-Hinkampf

War sehr zufrieden bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte: David Bichinashvili. Archivfoto: hbz / Kristina Schäfer /AZ

So gelöst und rundum zufrieden hatte man David Bichinashvili in dieser Saison noch nicht gesehen. Mit strahlenden Augen stand der Chefcoach des ASV Mainz 88 im Eingangsbereich der Wilfried-Dietrich-Halle, plauderte über seine Vergangenheit in Schifferstadt und wirkte einfach nur glücklich. Weshalb? Bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte lief es einfach für Bichinashvili und sein Team: Mit 20:8 siegten die 88er im Klassiker der Ringer-Bundesliga beim VfK Schifferstadt. Und legten damit den Grundstein für‘s Weiterkommen ins Play-Off-Viertelfinale.
Dass seine Mannschaft in der aufgeheizten Atmosphäre bestanden und dem frenetischen Schifferstadter Publikum schon in der ersten Hälfte des mit großer Spannung erwarteten Traditionsduells früh den Wind aus den Segeln genommen hatte, machte Bichinashvili mächtig stolz. „Die Stimmung hier in Schifferstadt ist immer etwas ganz Besonderes. Es war schon toll, hier kämpfen zu dürfen“, sagte der 88-Trainer, der gegen den VfK sogar überraschend selbst auf der Matte stand. Er trug mit seinem souveränen Erfolg >>>mehr

Alter Rivale fordert 88er heraus

Daumen hoch: ASV-Chefcoach David Bichinashvili und seine Kämpfer wollen auch gegen Schifferstadt wieder jubeln. Archivfoto: hbz/Jörg Henkel / AZ

ASV Mainz muss in der Zwischenrunde beim VfK Schifferstadt ran / Derby mit großer Tradition
MAINZ - Erinnerungen werden wach. Bilder wieder lebendig. Es kribbelt. Beim Gedanken an den VfK Schifferstadt dürfte so mancher Mainzer mit nostalgischem Blick zurückschauen. Auf die packenden Duelle der Vergangenheit, die es über mehrere Jahrzehnte hinweg zwischen dem ASV 88 und dem VfK gegeben hat. In der Ringer-Bundesliga. Kämpfe zwischen den beiden Traditionsteams aus Rheinland-Pfalz ließen die Herzen der Fans in der Region regelmäßig höher schlagen, schürten Emotionen. An diesem Samstag ist es endlich mal wieder so weit: Die 88er müssen zum Hinkampf der Zwischenrunde in Schifferstadt ran.
K.o.-Phase beginnt
Um 19.30 Uhr geht es in der Wilfried-Dietrich-Halle los. Für den ASV beginnt nun die K.o.-Phase. Es geht um alles. Oder nichts. Nur eine Mannschaft wird die Runde überstehen, für die andere ist die Saison beendet. Genau darin liegen Reiz und Herausforderung. Die Spannung steigt. In Schifferstadt soll der Grundstein zum Weiterkommen in den Play-Offs gelegt werden. In jener Halle, die nach dem legendären "Kran von Schifferstadt" benannt ist. Der viel zu früh verstorbene Wilfried Dietrich holte für den VfK 1960 den Olympiasieg im Freistil - zudem insgesamt 30 Deutsche Meisterschaften im Einzel und mit der Mannschaft. Mit den Schifferstädtern und den Mainzern. Denn er kämpfte später auch für den ASV. >>>mehr

Deutscher Ringer-Bund verbaut 88ern Aufstieg

ENTTÄUSCHUNG Zweite Mannschaft des ASV Mainz darf trotz Titelgewinns nicht in Zweite Liga

Diese Entscheidung ist eine ganz bittere Pille für den ASV Mainz 88: Der Deutsche Ringer-Bund (DRB) hat auf einer Vorstands- und Präsidiumssitzung in Leipzig kurzerhand beschlossen, dass die zweite Mannschaft der 88er nicht in die Bundesliga aufsteigen darf. Und das, obwohl die „Jungen Wilden“ des ASV erst kürzlich souverän und ungeschlagen den Titel in der Regionalliga geholt und sich auf sportlichem Weg den damit eigentlich verbundenen Aufstieg gesichert hatten (die AZ berichtete).

Die Betonung liegt allerdings auf eigentlich. Denn der DRB hat dem Bundesliga-Unterbau der Mainzer nun einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Sie wären in der kommenden Saison nach jetzigem Stand das einzige Team gewesen, dessen erste und zweite Mannschaft in der Bundesliga und Zweiten Liga gekämpft hätte. Nach Informationen dieser Zeitung soll der DRB Wettbewerbsverzerrungen befürchtet haben. Dies vor dem Hintergrund, dass die Aufstellung des ASV von Woche zu Woche hätte variieren können. Die 88er hätten als Bundesliga-Unterbau ihres Erstliga-Teams somit gegen manche Gegner mit einer deutlich stärkeren, gegen andere Gegner wiederum mit einer schwächeren Mannschaft kämpfen können. >>>mehr

ASV Mainz siegt verdient gegen 1. Luckenwalder SC

Auch er bot einen beeindruckenden Kampf: Balint Korpasi vom ASV Mainz 88. Archivfoto: Michael Heinze / AZ

Irgendwann hielt es Michael Ebling einfach nicht mehr aus. Der Mainzer Oberbürgermeister klatschte immer wieder energisch in die Hände, wippte nervös auf seinem Stuhl hin und her, fieberte voll mit. In der ersten Reihe sitzend, direkt vor der Matte, war auch der OB und Ehrengast des ASV Mainz 88 vom Ringer-Virus erfasst worden. Einmal mehr. Als einer von rund 300 Zuschauern verfolgte Ebling im Weisenauer Athletikzentrum einen denkwürdigen Bundesliga-Kampf, den es in dieser Form noch nicht gegeben hatte. Und den die 88er am Ende hochverdient mit 17:7 gegen den 1. Luckenwalder SC gewannen.

Zum ersten Mal überhaupt traten die Mainzer zuhause in ihrer eigenen Trainingsstätte an. Da das Laubenheimer Sportzentrum Ried aufgrund einer anderen Veranstaltung nicht verfügbar war, musste der ASV nach Weisenau ausweichen. Was sich im Nachhinein als goldrichtig erwies. Im engen und proppenvollen Athletikzentrum herrschte eine knisternde Atmosphäre. Ohrenbetäubender Lärm war bei >>>mehr

Mann für die entscheidenden Sekunden

Unbändiger Jubel: Kiril Terziev wird nach seinem entscheidenden Sieg im Meisterschaftsfinale 2013 in der Saarbrücker Saarlandhalle auf Händen getragen. Archivfoto: Sascha Kopp /AZ

Bulgare Kiril Terziev hat für Bundesligist ASV Mainz 88 schon so manchen Kampf umgebogen / Meisterschaftsheld von 2013

Hin und wieder ist Kiril Terziev in der Stadt unterwegs, schlendert über Straßen und Plätze. Unerkannt bleibt der Ringer von Bundesligist ASV Mainz 88 dabei nur selten. Spätestens seit er die 88er Anfang 2013 in der Saarbrücker Saarlandhalle mit seinem entscheidenden Sieg im letzten Kampf gegen Köllerbach zur deutschen Meisterschaft führte, ist der Bulgare in Mainz ein markantes Gesicht. Terziev muss Autogramme schreiben, für Fotos stehen bleiben. Die Menschen in der Landeshauptstadt mögen den sympathischen Athleten. Was den 31-Jährigen wiederum stolz und glücklich macht.
Bekennender Mainzer
Kiril Terziev ist längst ein bekennender Mainzer. Ein Weltklasse-Ringer, der für seinen Verein und seine Fans alles gibt. Auf und neben der Matte. „Dem Publikum gilt ein großes Dankeschön. Es pusht mich zu den Extraprozenten im Kampf, die ich brauche, um zu >>>mehr

Heißes Derby im Spessart vor der Brust

Ineinander verharkt: Der Mainzer George Bucur (rot) und Vladimir Dubov von der RWG Mömbris könnten sich erneut duellieren. Archivfoto: hbz/Henkel/AZ

ASV Mainz 88 reist erst zum Erzrivalen Mömbris-Königshofen und empfängt dann zuhause den TV Aachen-Walheim
MAINZ - Nur rund 85 Kilometer liegen zwischen Mainz und Mömbris. 85 Kilometer, die den Bundesliga-Ringern des ASV 88 zumindest geografisch sehr gelegen kommen dürften. Schließlich ist die Fahrt zum im Spessart beheimateten Erzrivalen RWG Mömbris-Königshofen lediglich ein Katzensprung. Was den 88ern in Anbetracht des anstehenden dritten Doppelkampftages der Saison durchaus in die Karten spielen könnte. Alle Konzentration kann auf das mit Spannung erwartete Derby beim Erzrivalen (Samstag, 19.30 Uhr, RWG Arena Schimborn) gelegt werden.
Eine derart weite und kräftezehrende Anfahrt wie unlängst nach Luckenwalde bleibt dem ASV erspart. Musste der Ringer-Tross an den ersten beiden Doppelkampftagen noch seinem Substanzverlust Tribut zollen – was Niederlagen beim Luckenwalder SC in Brandenburg und beim Titel-Mitfavoriten Köllerbach zur Folge hatte –, ist die Ausgangslage diesmal deutlich besser. Zunächst steigt der Auswärtskampf, ehe es am Sonntag (Beginn 15 Uhr) im Laubenheimer Sportzentrum Ried gegen das Tabellenschlusslicht TV Aachen-Walheim geht. „Wir können ausgeruht und fit in beide Kämpfe gehen und dazwischen gut ausschlafen. Das ist sicher ein Vorteil“, sagt ASV-Chefcoach David Bichinashvili. >>>mehr

Mainz wird zur Bundesliga-Bastion

So wie hier der 88er Shota Tutberidze (rotes Trikot) den Saarbrücker Markus Mehn aufs Kreuz legt, ließ der ASV II seinen Gegner in der Ringer-Regionalliga meist keine Chance. Foto: hbz/Michael Bahr / AZ

Zweite Mannschaft des ASV Mainz 88 kämpft künftig nur noch eine Liga unter ihren großen Vorbildern
Als es geschafft war, kannte der Jubel im Weisenauer Athletikzentrum keine Grenzen mehr. Ausgelassen und mit stolz geschwellter Brust feierten die Ringer des ASV Mainz 88 II die Meisterschaft in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland. Jener Liga, in der der Bundesliga-Unterbau der 88er bislang kämpft. Dem ASV II war mit einem souveränen 22:8-Heimerfolg über Kellerkind RG Saarbrücken vorzeitig der Titelgewinn gelungen (die AZ berichtete) – und damit verbunden der Aufstieg in die Zweite Bundesliga.
Ein Alleinstellungsmerkmal
Was künftig dazu führen wird, dass die Mainzer als dann einziger Verein in Deutschland gleich mit zwei Teams in den beiden höchsten Ligen antreten werden. Erste Mannschaft Bundesliga, zweite Mannschaft Zweite Liga. Besser geht es nicht. Das neue Alleinstellungsmerkmal >>>mehr

Größter Erfolg in der ASV Vereinsgeschichte !

ASV Mainz 88 startet 2015 in der 1. & 2. Bundesliga

Die 2. Mannschaft des ASV Mainz 88 ist ungeschlagener Meister der Regionalliga RLP-Saarland.
Wir sind stolz auf unsere "Jungen Wilden", die Mannschaft trägt die Handschrift von David und Baris, sowie Steven und Ahmet (dank auch an unsere Co-Trainer Didi und Hakan) und diese Meisterschaft, mit unseren Eigengewächsen, ist für uns genauso bedeutsam auch wenn nicht so pressewirksam, wie unser DMM-Titel 2012!!! Dieser Vereinserfolg ist historisch, denn noch nie hatte der ASV Mainz 88 zwei Mannschaften zeitgleich in den höchsten Bundesligen im Ringen. Die 3.Meisterschaft seit 2012. Attraktiver Ringsport, seriöse Vorstandsarbeit, familiärer Zusammenhalt, optimale Trainingsbedingungen, tolles Marketing, gesellschaftliche Verantwortung mit dem Schulprojekt, mehr geht nicht.... Bravo an alle die hieran Ihren Anteil haben. Gemeinsam stark!!!
ASV Mainz 88 - mehr als nur ein Ringsportverein...!!!

Zwei ganz starke Auftritte der 88er

Sinnbild für Einsatz und Leidenschaft bis zum Schluss: Der Mainzer Publikumsliebling George Bucur (rot) bezwang den Eislebener Krysztof Bienkowski quasi in letzter Sekunde. Die Fans waren völlig aus dem Häuschen. Foto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Mainzer Bundesligist besiegt Mansfelder Land und zeigt auch bei knapper Niederlage in Köllerbach sein Können
Genau solche Kämpfe sind es, für die die treuen Fans des ASV Mainz 88 in Scharen in die Halle strömen. Kämpfe, die eigentlich schon verloren scheinen. Im letzten Moment gedreht werden. Und das entfesselte Publikum von den Sitzen reißen. Ein absoluter Spezialist für solche Momente ist George Bucur. Der Publikumsliebling der Mainzer Bundesliga-Ringer sorgte beim souveränen 17:7-Erfolg im Heimkampf gegen den KAV Mansfelder Land am Samstagabend für kollektive Jubelstürme. Indem er seinem Gegner Krysztof Bienkowski quasi mit der Schlusssirene den schon sicher geglaubten Sieg entriss.
Sahnehäubchen auf Leistung
Immer wieder hatte sich der Eislebener zuvor Bucurs Angriffen erwehrt. Im 66 Kilo Freistil hatte der 88er viel probiert, gegen seinen bissigen und brandgefährlichen Kontrahenten trotzdem nach vier Minuten mit 0:2 zurückgelegen. Es schien aussichtslos. Aber Bucur gab nicht auf. Rackerte, versuchte alles. Und wurde belohnt. Frenetisch angefeuert von seinem Team und den rund 450 Zuschauern verkürzte er zunächst auf 1:2, ehe ihm in den >>>mehr

ASV Mainz 88 besiegt KAV Mansfelder Land

Debütant Yasin Karadasli (rot) errang für die Mainzer einen Schultersieg über den polnischen Meister David Szkodzinski. Foto: hbz / Kristina Schäfer / AZ

Genau solche Kämpfe sind es, für die die treuen Fans des ASV Mainz 88 in Scharen in die Halle strömen. Kämpfe, die eigentlich schon verloren scheinen. Im letzten Moment gedreht werden. Und das entfesselte Publikum von den Sitzen reißen. Ein absoluter Spezialist für solche Momente ist George Bucur. Der Publikumsliebling der Mainzer Bundesliga-Ringer sorgte beim souveränen 17:7-Erfolg im Heimkampf gegen den KAV Mansfelder Land für kollektive Jubelstürme.
Indem er seinem Gegner Krysztof Bienkowski quasi mit der Schlusssirene den schon sicher geglaubten Sieg entriss. Immer wieder hatte sich der Eislebener zuvor Bucurs Angriffen erwehrt. Im 66 Kilo Freistil hatte der 88er viel probiert, gegen seinen bissigen und brandgefährlichen Kontrahenten trotzdem nach vier Minuten mit 0:2 zurückgelegen. Es schien aussichtslos. Aber Bucur gab nicht auf. Rackerte, versuchte alles. Und wurde belohnt. Frenetisch angefeuert von seinem Team und den rund 450 Zuschauern verkürzte er zunächst auf 1:2, ehe ihm in den letzten fünf Sekunden die entscheidende Wertung gelang. Plötzlich stand es 5:2 für den nie aufgebenden Rumänen. Sein Auftritt war das Sahnehäubchen >>>mehr

ASV erwartet Hexenkessel beim KSV Köllerberbach

Das würden die Mainzer Fans gerne wieder erleben: Wie hier der heutige ASV-Coach David Bichinashvilli (rot) im Final-Hinkampf 2013 den Köllerbacher Ibragim Aldatov schultert, sollen die 88er auch diesmal wieder über die Saarländer triumphieren. Archivfoto: Sascha Kopp / AZ

Kämpfe zwischen dem ASV Mainz 88 und dem KSV Köllerbach sind zweifellos etwas Besonderes. Immer wieder aufs Neue. Treffen die Bundesliga-Ringer aus der Landeshauptstadt auf ihren großen Rivalen aus dem Saarland, ist eine prickelnde Atmosphäre garantiert. Auf und abseits der Matte elektrisiert dieses Traditionsduell. Sowohl die Kämpfer als auch die Fans auf beiden Seiten. So auch diesmal: Wenn die 88er am Sonntag um 15 Uhr auswärts in Köllerbach ran müssen, erwartet sie dort ein brodelnder Hexenkessel.
Vorfreude ist groß
Erster gegen Zweiter. Weltklasse-Athleten hier und dort. Im Idealfall winkt ein Kampf auf des Messers Schneide. Ein Spektakel. Voller Niveau und Spannung. Wie bei den packenden Finalkämpfen im Januar 2013. Die Vorfreude beim ASV ist entsprechend groß. Aber auch die Anspannung. „Köllerbach ist ein enorm starker Gegner mit riesengroßer Qualität im Kader. Sie sind in der stärksten Liga der Welt eine absolute Spitzenmannschaft“, zieht Baris Baglan den Hut. Der Sportliche Leiter der Mainzer ist sich darüber bewusst, dass den Ringern von Coach David Bichinashvili nur eine geschlossene Top-Leistung helfen wird, um in Köllerbach zu bestehen. >>>mehr

„Die Jungs sind keine Maschinen“

Zufrieden: Baris Baglan, Sportchef des ASV Mainz 88, kann gut mit Platz zwei nach der Bundesliga-Hinrunde leben. Archivfoto: hbz/Schwarz /AZ

BARIS BAGLAN Sportlicher Leiter der 88-Ringer spricht über bisherigen Saisonverlauf und blickt auf die Rückrunde
Wenn die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr) zum Rückrunden-Auftakt der Bundesliga-Nordgruppe als Rangzweiter beim Drittletzten AC Lichtenfels ran müssen, befinden sie sich in der Favoritenrolle. Die AZ sprach mit dem Sportlichen Leiter der Mainzer, Baris Baglan (40).
Herr Baglan, wie gut können Sie nach Abschluss der Hinrunde mit Platz zwei hinter dem KSV Köllerbach leben?
Es ist eine komfortable Situation, mit der es sich für uns sehr gut leben lässt! Wir wollten in der regulären Saison eine gute Rolle spielen – dies haben wir bis jetzt überzeugend umsetzen können.
Gegen die ärgsten Rivalen Köllerbach oder Mömbris >>>mehr

ASV Mainz 88 schlägt im Spitzenkampf Mömbris

Der 88er Elizbar Odikadze (links) ließ dem Ex-Mainzer Robin Ferdinand keine Chance und gewann 11:1. Foto: hbz/Michael Bahr /AZ

ASV Mainz 88 schlägt im Spitzenkampf RWG Mömbris-Königshofen und verliert dann gegen Luckenwalder SC
Riesenjubel bei den Bundesliga-Ringern des ASV Mainz 88: Im Derby gegen den Erzrivalen RWG Mömbris-Königshofen gab es einen knallhart erkämpften 12:7-Erfolg. Einen Tag danach verloren die 88er hingegen beim 1. Luckenwalder SC überraschend 13:16.
Vor knapp 500 Zuschauern in der Fläminghalle erwischten die 88er am Sonntag wie meistens auswärts keine guten Start erwischt und lagen nach drei Kämpfen mit 0:9 hinten. Diesmal konnten sie das Ding nicht mehr umbiegen, weil niemand über sich hinaus wuchs. Die Entscheidung fiel im drittletzten Kampf, als der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Konstantin Völk ins 86-Kilo-Freistil aufgerückte Kiril Terziev gegen den deutlich schwereren Martin Obst 3:5 unterlag. Terziev hätte aber klar gewinnen müssen, um den 88ern die Siegchance zu erhalten. Die klaren Siege im Weltergewicht durch Olegk Motsalin und Balint Korpasi änderten so nichts an der ersten Saisonpleite des ASV, der gleich drei 0:4-Niederlagen quittierte. >>>mehr

Große Vorfreude auf den Erzrivalen

ASV MAINZ 88 Bundesliga-Ringer empfangen am Samstag Mömbris-Königshofen und müssen am Sonntag zum 1. Luckenwalder SC
Zu ihrem vielleicht grandiosesten Heimkampf des Jahres erwarten die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr, Laubenheimer Sportzentrum Ried) im Quasi-Derby den Erzrivalen aus dem Spessart – die ob ihrer Extraklasse und ihrer lautstarken und leidenschaftlichen Anhängerschaft gefürchtete RWG Mömbris-Königshofen. Am Sonntag (15 Uhr) müssen die 88er beim 1. Luckenwalder SC schon wieder ran – auch im Brandenburgischen sind sie Favorit.
„Am liebsten wollen wir schon wieder so einen spannenden und emotionalen Heimkampfabend wie gegen Köllerbach erleben“, sagt Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. „Die RWG ist eine sehr ambitionierte Mannschaft mit einem auch in der Breite qualitativ hochwertigen Kader. Wir müssen unsere Kämpferqualitäten dagegen halten und mit unserer Tribüne im Rücken ein unbequemer Gegner sein.“ Der 40-Jährige ist sich bewusst, dass in diesem Knallerduell „Kleinigkeiten und jede einzelne Wertung“ kampfentscheidend sein können. >>>mehr

Pascal verliert Knapp

Pascal Eisele verliert den Nachhol-Einzelkampf der Ringer-Bundesliga Nord im 86 Kilogramm Greco gegen Jan Fischer (KSV Köllerbach) mit 0:1. Somit neuer Endstand 16 : 11 im Bundesliga Kampf zwischen dem ASV Mainz 88 und dem KSV Köllerbach.

Ringer des ASV Mainz 88 bleiben unbesigt

Mit einem 17:9-Erfolg als Gast von Schlusslicht TV Aachen-Wahlheim haben die Ringer von Primus ASV Mainz 88 in der Bundesliga Nord ihre blütenweiße Weste bewahrt. Wie schon beim ersten Auswärtsduell in Eisleben mussten die 88er allerdings lange Zeit einem Rückstand hinterher rennen und machten erst im Finish dank ihrer überragenden Weltergewichtskräfte alles klar.
„Das war ein hartes Stück Arbeit“, atmete Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, hernach auf. Vor 420 Zuschauern lagen die 88er nach den ersten drei Duellen mit 0:8 hinten, zur Pause hatten sie immer noch mit 6:8 das Nachsehen. Vor den drei letzten Einzelkämpfen führten die Nordrhein-Westfalen mit 9:7, als im 86 Kilogramm Freistil Konstantin Völk auf die Matte stieg. Der bärenstarke Straßenbahnfahrer gewann souverän 6:0 nach Punkten. Zwischenstand: 9:9. „Dem Team war klar, wenn Kosta seinen Kampf gewinnt, würden wir hinten heraus die nötigen Punkte sammeln“, sagte Baglan später. Olegk Motsalin mit einem Schultersieg im 75 Kilo Freistil und Balint Korpasi mit einem technischen >>>mehr

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Mainzer Mahner: Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, warnt dringend davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen. Archivfoto: Harald Kaster / AZ

RINGEN Bundesligist ASV Mainz 88 reist als klarer Favorit nach Aachen-Wahlheim / Baglan verspricht akribische Vorbereitung
Vor einer durchaus lösbaren Aufgabe stehen die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88, wenn sie am vierten Kampftag der Bundesliga Nord am Samstag (19.30 Uhr) bei Kellerkind TV Aachen-Wahlheim antreten. Nach drei Siegen in den ersten drei Duellen befinden sich die 88er auf dem besten Weg, ihren Meistertitel in der Bundesliga Nord zu verteidigen. Als Spitzenreiter der Abschlusstabelle wären sie ohne kraftraubende Umwege über die Zwischenrunde direkt für die Playoffs um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert. Die Aachener sollten auf dem Papier keine allzu große Hürde darstellen. Auch wenn die 88er es längst verinnerlicht haben, nichts und niemanden auf die leichte Schulter zu nehmen.
„Aachen ist eine andere Mannschaft als Köllerbach, das ist korrekt“, sagt Baris Baglan, Sportlicher Leiter des ASV Mainz. „Jedoch gilt es sich auf diesen Auswärtskampf genauso akribisch vorzubereiten wie auf jeden anderen Kampf auch. Wir ringen in einer der stärksten Ligen der Welt – hier schlägt man keinen im Vorbeilaufen. Unser Cheftrainer David Bichinashvili und sein Co-Trainer Hakan Cinar werden das unseren Jungs noch einmal ins Gedächtnis rufen.“ >>>mehr

Emotionaler Triumph im Gipfeltreffen

Steuerte einen 4:0-Punktsieg zum Mainzer Erfolg bei: George Bucur (roter Anzug) gewann gegen Radoslav Velikov. Foto: hbz/Jörg Henkel / AZ

ASV 88 Mainzer Ringer drehen gegen KSV Köllerbach ein 7:10 in ein 16:10 / Konstantin Völk überzeugt beim Wiedersehen mit Ex-Klub
Vor 874 Fans haben die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 im ultimativen Gipfeltreffen der Bundesliga Nord am Sonntagabend gegen den sechsmaligen Deutschen Mannschaftsmeister KSV Köllerbach einen triumphalen 16:10-Sieg gefeiert. Allerdings steht der genaue Endstand noch nicht fest. Grund: Pascal Eisele weilte bei den Militär-Weltmeisterschaften. Sein Kampf im 86 Kilo-Greco gegen Jan Fischer wird innerhalb der nächsten beiden Wochen im Weisenauer Athletik-Zentrum nachgeholt, der genaue Termin soll bis Mittwoch feststehen.
Spektakel der Extraklasse >>>mehr

Kampf weckt Erinnerung

88er empfangen mit Köllerbach im neuen Domizil den Finalgegner aus dem Meisterjahr
Am Sonntag werden die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 vermutlich zum ersten Mal in dieser Saison so richtig gefordert: Um 16 Uhr stellt sich in einer Neuauflage des 2013er DM-Finales der sechsmalige Deutsche Mannschaftsmeister KSV Köllerbach im Laubenheimer Sportzentrum Ried vor.
Auf die Frage, ob dies ein besonderer Kampf für seine Jungs sei, antwortete Baris Baglan, vor anderthalb Jahren Meistermacher und heute Sportlicher Leiter und Zweiter Vorsitzender der 88er: „Ja, natürlich ist es ein besonderer Kampf für uns, weil er Erinnerungen und Emotionen weckt: Tief haben sich die Momente eingebrannt, in denen wir die Zuneigung der ganzen Stadt gespürt haben, als wir gegen dieses Team Anfang vergangenen Jahres den Titel geholt haben.“ Vor zwei Wochen bei der Heimpremiere an neuer Wirkungsstätte in Laubenheim habe man beim 20:4-Kantersieg gegen den AC Lichtenfels „einen guten Grundstein“ legen können. „Auch bei unserem ersten Auswärtskampf in Eisleben haben wir eine kompakte Mannschaftsleistung abgerufen“, so Baglan. „Daran möchten wir natürlich anknüpfen.“ Cheftrainer David Bichinashvili („Ich und mein Team sind voll fokussiert auf diesen Spitzenkampf und freuen uns schon darauf“) legt neben der taktischen und mentalen Einstellung immer auch großen Wert auf eine hohe Leistungsbereitschaft aller Kämpfer. „Wenn wir >>>mehr

Mainz 88 schafft einen sehr souveränen 20:6-Erfolg

Keine Blöße haben sich die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 auch im ersten Auswärtskampf der Runde gegeben: Beim KAV Mansfelder Land schaffte der ASV nach 5:6-Pausenrückstand am Ende einen sehr souveränen 20:6-Erfolg.
Vor 500 Zuschauern in der Glück-Auf-Halle der Lutherstadt stand es nach dem sechsten Kampf noch 6:6. Mit vier Siegen in Folge, darunter drei technisch überhöhten Erfolgen durch die Leistungsträger Konstantin Völk, Olegk Motsalin und Balint Korpasi, machten die 88er aber alles klar. „Es ist gut gelaufen“, resümierte ASV-Cheftrainer David Bichinashvili. „Trotz der langen Anfahrt waren die Jungs auf den Punkt da und hellwach – wir haben als Mannschaft verdient gewonnen.“ Wobei es am Anfang nicht danach aussah, als sollten die 88er sieben Einzelsiege verbuchen können. >>>mehr

Müdigkeit muss aus den Knochen

Mit dem Auftakt zufrieden: 88-Cheftrainer David Bishinashvili hofft nun, dass die Mainzer in Eisleben den zweiten Saisonsieg einfahren. Foto: hbz/Kristina Schäfer /AZ

ASV MAINZ 88 Ringer-Bundesligist hat vor erstem Auswärtskampf im Mansfelder Land die lange Anreise zu verkraften
Erste Auswärtsaufgabe für die Ringer des ASV Mainz 88 in der Bundesliga Nord: Am Samstag (19.30 Uhr) beim KAV Mansfelder Land steckt der DM-Halbfinalist ohne Frage in der Favoritenrolle.
„Das Remis gegen den ehemaligen deutschen Meister Luckenwalder SC vom vergangenen Wochenende ist eine Warnung an die Konkurrenz und somit auch eine Warnung an uns“, sagt Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. Zumal die Mainzer eine beschwerliche Anreise in den Knoche stecken haben werden, wenn sie die Matten in der Lutherstadt Eisleben betreten. „Wir werden mit Kleinbussen fahren, so sind wir flexibler“, erläutert Baglan. „Die Abfahrtszeit wird zeitig gegen 11 Uhr sein. Wir möchten kein Risiko eingehen und eine angenehme Hinfahrt haben.“ Stellt sich die Frage, was die 88er machen, um die Müdigkeit aus den Knochen zu schütteln? „Das ist nicht immer einfach“, sagt Baglan. „Ich erinnere mich an weite Auswärtsfahrten, bei denen wir nach dem Aussteigen immer noch die Sitzposition inne hatten. Aber unsere Physiotherapeuten werden unsere Jungs wieder >>>mehr

Starker Start für Bundesliga-Ringer

Mirhan Jaburjan (ASV Mainz 88, rot) besiegte Krum Chuchurov im Auftaktkampf der 88er in der Ringer-Bundesliga Nord. Foto: hbz / Kristina Schäfer / AZ

Vor offiziell 490 begeisterten Zuschauern im Ausweichquartier Sportzentrum Ried haben die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 einen prima Start in die neue Saison der Bundesliga Nord hingelegt. Gegen den von Cheftrainer David Bichinashvili im Vorfeld als „noch gefährlicher als in der vergangenen Runde“ eingestuften AC Lichtenfels setzten sich die 88er am Samstagabend mit 20:4 durch.
Der Grund für das ungewöhnliche Ergebnis (neben der individuellen Überlegenheit der 88er): Neben den Gewichtsklassen ist in dieser Runde auch die Punktezählung neu. Bei Siegen mit ein bis zwei Punkten Differenz oder Punktegleichstand gibt es ein 1:0 für die Teamwertung, bei Siegen mit drei bis sieben Punkten Differenz ein 2:0 und bei Siegen mit acht bis 14 Punkten Differenz ein 3:0, alles andere führt zu 4:0 Mannschaftspunkten. >>>mehr

„Artur und Daigoro weden sich gut ergänzen“

Wie immer mit Feuereifer bei der Sache: Baris Baglan freut sich auf die neue Saison. Foto: Harald Kaster / AZ

Mainz-88-Sportchef Baris Baglan über Weltmeister Aleksanyan, seinen Kollegen Timoncini, den Umzug nach Laubenheim und die bevorstehende Bundesliga-Saison
Mit einem Heimduell im Laubenheimer Sportzentrum Ried, der neuen Wettkampfstätte, starten die Ringer des ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr) in die neue Saison der Bundesliga Nord. Die AZ sprach mit Baris Baglan, Sportlicher Leiter und Zweiter Vorsitzender der 88er.
Herr Baglan, wie groß ist die Vorfreude auf den Start?
Größer als gewöhnlich. Denn Aufgrund der WM in Taschkent hat der Deutsche Ringer-Bund sinnigerweise beschlossen, die Bundesliga erst im Anschluss an diese Titelkämpfe beginnen zu lassen. Aber jetzt hat die lange >>>mehr

ASV Mainz 88 feiert seinen Weltmeister Aleksanyan

Heimkämpfe in Laubenheim
Durch einen überlegenen Sieg im Finale gegen den deutschen Athleten Oliver Hassler hat sich Zugang Artur Aleksanyan vom ASV Mainz 88 bei den Ringer-Weltmeisterschaften in Taschkent/Usbekistan die Goldmedaille in der Kategorie bis 98 Kilogramm Greco gesichert.
„Auch wir können Weltmeister“, schwärmte Baris Baglan, Sportlicher Leiter und Zweiter Vorsitzender der 88er. „Ich freue mich, dass wir jetzt auch unseren Weltmeister haben, nachdem auch einige andere Bundesligisten schon einen frisch gebackenen WM-Champion haben. Und am letzten Tag Gold zu holen, ist natürlich eine schöne Sache.“ Wobei Baglan auch dem Deutschen Ringer-Bund (DRB) zu Hasslers Leistung gratulierte. „Das war die einzige deutsche Männer-Medaille“, sagte Baglan.
Wobei „König Artur“ dem DRB-Ass im Finale keine Chance ließ. Der Armenier rang sehr offensiv. Mit >>>mehr

ASV Mainz 88 ringt Hauptrunde in Laubenheim

Nicht wie zwischenzeitlich angedacht in der Sporthalle des Schloss-Gymnasiums, sondern im Laubenheimer Sportzentrum Ried in der Gewerbestraße 25 werden die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 ihre Heimkämpfe in der am kommenden Samstag (19.30 Uhr) mit dem Duell gegen den AC Lichtenfels beginnenden neuen Saison austragen. Durch die kurzfristige Änderung ergeben sich terminliche Verschiebungen. So wird etwa der Spitzenkampf vom dritten Kampftag gegen die saarländische Starstaffel des KSV Köllerbach jetzt neu am Sonntag, 5. Oktober, 17 Uhr, ausgetragen – einen Tag später als ursprünglich geplant. „Wir bedanken uns bei der Stadt beziehungsweise bei dem Sportamt für die freundliche Unterstützung“, betont >>>mehr

Odikadze verpasst Medaille knapp

WM 88-Ringer verliert den Kampf um Bronze
Nur ganz knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt ist bei den Ringer-Weltmeisterschaften in Usbekistan Elizbar Odikadze vom ASV Mainz 88. Odikadze gewann im 97 Kilo Freistil in Runde eins 10:0 gegen den Mexikaner Jesse Ruiz und zog im Achtelfinale gegen den späteren WM-Zweiten Khetag Gazyumov aus Aserbaidschan mit 1:2 den Kürzeren. Nach engen Duellen gegen den Moldawier Nicolai Ceban (2:2) und den Mongolen Dorjkhandyn Khüderbulga (3:2) schaffte Odikadze den Sprung in den Kampf um Bronze, wo er dem Ukrainer Valeriy Andriytsev (Olympia-Zweiter 2012) 0:2 unterlag.

„Es ist bitter, dass unsere Katze so knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt ist“, sagte Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. Doch der Turnierverlauf habe gezeigt, dass Odikadze zur absoluten Weltklasse gehöre. „Elizbar war in einer guten Form“, sagte 88-Trainer David Bichinashvili. >>>mehr

Sechs 88er sind mit von der Partie

RINGEN WM in Taschkent mit Mainzer Beteiligung
Mit dem Trainings- und Regenerationslehrgang auf Kuba haben bereits vor einigen Monaten die Vorbereitungen für den Jahreshöhepunkt der Ringer begonnen, jetzt steht die WM im usbekischen Taschkent vor der Tür. Vom 8. bis 14. September werden laut dem 88-Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu mit dem deutschen Nationalmannschafts-Ringer Pascal Eisele sowie den internationalen Stars Georg Bucur (Rumänien), Kiril Terziev (Bulgarien), Elizbar Odikadze (Georgien), Artur Aleksanyan (Armenien) und Mark Overgaard Madsen (Dänemark) sechs Ringer des ASV Mainz 88 mit von der Partie sein. Die beiden letztgenannten gelten als heiße Medaillenkandidaten.
Der 21 Jahre alte Eisele wird in Taschkent im 80-Kilo-Limit starten und >>>mehr

Mainzer stauben beide Titel ab

Die Dominanz des ASV Mainz 88 war erdrückend bei der 15. Auflage der Rheinhessen-Mannschaftsmeisterschaften bei der Rheinlandseiche Büdesheim. In der Turnhalle der Binger Grundschule in der Franz-Burkhard-Straße drückten die 88er dem Turnier bei den Aktiven wie auch bei der zusammengefassten C-, D- und E-Jugend ihren Stempel auf.
Bei den Männern, wo im Gegensatz zur Liga nur mit acht statt zehn Gewichtsklassen gekämpft wurde, feierte die 88er wie erwartet vier Kantersiege gegen die Rivalen KSV Worms (28:4), Rheinlandseiche Büdesheim (30:0), WKG Nackenheim/Laubenheim (32:0) und WKG Metternich/Rübenach (26:4). Die 88er hatten zwar nicht ihre ausländischen Superstars wie Arthur Aleksanyan oder Kiril Terziev aufgeboten, aber immerhin waren etwa der Deutsche Vizemeister Konstantin Völk oder der ausgiebig bundesligaerprobte Ilir Sefaj mit von der Partie. Das reichte vollkommen, zumal der härteste Widersacher wider Erwarten in Abwesenheit glänzte. >>>mehr

Cengiz Cakici nicht mehr Jugendtrainer

Cengiz Cakici hat sein Amt als Jugendtrainer beim Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 niedergelegt. „Wir haben am Dienstagabend lange telefoniert“, berichtet der ASV-Vorsitzende Tolga Sancaktaroglu auf Anfrage dieser Zeitung. „Dabei gab es einige Themen, die er anders sieht als der Verein.“ Einer der inhaltlichen Knackpunkte sei gewesen, „dass wir es besser finden, wenn künftig im Jugendbereich mehrere Trainer in der Verantwortung stehen“. Bisher hatte Cakici den 88er-Nachwuchs allein betreut. Seine Aufgabe soll nun Chefcoach Davyd Bichinashvili zusammen mit einem „Neuzugang“ übernehmen. Sancaktaroglu dazu: „Wir haben jemanden in der Hinterhand, der sehr bekannt ist. So werden wir das gut auffangen.“
„Tür immer offen“
Der ASV-Chef betonte gegenüber dieser Zeitung >>>mehr

„König Artur“ siegt in Dortmund

88er beim Deutschland-Grand-Prix erfolgreich
Beim Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle hat sich der 22 Jahre alte Armenier „König Artur“ Aleksanyan, Topneuzugang des DM-Halbfinalisten ASV Mainz 88, im Griechisch-Römischen Stil in souveräner Manier den Sieg in der 98-Kilo-Klasse gesichert.
Der dreifache Europameister im Halbschwergewicht und Silbermedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen von London setzte sich in einem 21-Teilnehmer starken Feld im Finale gegen den Türken Cenk Ildem durch. Im 80-Kilo-Greco musste sich der 88-Däne Mark Overgaard Madsen im Finale dem Litauer Aleklsandr Kazakevic beugen und holte Silber. Für Furore sorgte auch der vom VfK 07 Schifferstadt zurück gewechselte Wladimir Berenhardt, der im 66-Kilo-Greco Fünfter >>>mehr

88er messen sich mit internationaler Elite

Acht Athleten beim Grand Prix
Mit einem stattlichen Aufgebot ist Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 am Wochenende beim Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland im Freistil und griechisch-römischen Stil in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle (in unmittelbarer Nähe der Westfalenhallen) vertreten. Wenn sich von Freitag bis Sonntag in der Westfalen-Metropole die internationalen und nationalen Stars der Ringerszene treffen, dann sind auch die 88er Wladimir Berenhardt, George Bucur, Olegk Motsalin, Mark Overgaard Madsen, Pascal Eisele, Konstantin Völk, Wladimir Remel und Artur Aleksanyan mit von der Partie. >>>mehr

Ringer bereiten sich in Aalen auf Saison vor

Gut drei Monate vor dem Saisonstart in der Ringer-Bundesliga gegen den AC Lichtenfels ist das Vorbereitungsprogramm des ASV Mainz 88 angelaufen. Die 88er haben ihre guten Beziehungen zum Süd-Bundesligisten KSV Aalen genutzt und auf der Schwäbischen Alb einen dreitägigen Trainingslehrgang absolviert. „Es war eine gelungene und kollegiale Kooperation mit den Aalenern“, macht Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, deutlich. „Schwerpunkt war die Verbesserung der konditionellen Fähigkeiten.“ Cheftrainer in Aalen ist der langjährige 88-Ringer Patric Nuding.
„Patric hat gemeinsam mit unserem Cheftrainer David Bichinashvili den Jungs einiges abverlangt“, berichtet Baglan. „Bei den klimatischen Bedingungen an diesem Wochenende haben die Jungs in einer Einheit sicherlich drei bis dreieinhalb Liter Flüssigkeit verloren.“ >>>mehr

1. Platz für den 88er Nachwuchs

1. Platz für den ASV Mainz 88 beim 29. Gottfried-Becker-Wanderpokal Turnier in Kahl der Jugendlichen. Mit dem Gewinn von 6 Goldmedallien konnte sich der ASV Mainz 88 hier den Mannschaftstitel sichern. Ein Ergebnis der sehr guten Jugendarbeit beim ASV Mainz 88.

29. Gottfried-Becker-Wanderpokal in Kahl, 15.06.2014.
Vereinswertung (178 Teilnehmer)

1. ASV Mainz 70 6 3 3 2 1 15
2. FC Erzgebirge Aue 56 2 3 4 2 3 1 19
3. KSV Seeheim 51 4 4 1 1 11
4. ASV Schaafheim 46 2 2 5 1 1 13
5. RWG Mömbris/Königshofen 41 4 2 1 1 8
6. KSV Rimbach 40 2 5 1 8
7. SG Arheilgen 34 4 1 2 8
8. KSV Neu-Isenburg 30 2 2 2 1 9
9. KSV Waldaschaff 30 1 3 1 1 2 8
10. TSV Gailbach 29 3 2 1 1 9

ASV Mainz 88 präsentiert Olympia-Dritten

Die Zugänge Konstantin Völk und Wladimir Remel, die Trainer Hakan Cinar und David Bichinasvili, ASV-Präsident Tolga Sancaktaroglu, der Mainzer OB Michael Ebling, Vize-Präsident Michel R. Abdollahnia und Sportchef Baris Baglan (von links) traten beim „Tag der offenen Tür“ auf. Foto: hbz/Stefan Sämmer /AZ

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 auch in der neuen Saison zu den Vorzeigeteams in Deutschland zählen werden. „Wir wollen wieder eine unbequeme und gefährliche Mannschaft für jeden Gegner sein“, kündigte Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, beim „Tag der offenen Tür“ im Weisenauer Athletik-Zentrum an. „Unser Ziel sind die Playoffs.“
Zwar wiegen die Abgänge der Siegringer und Publikumslieblinge William Harth (SV Germania Weingarten), David Karecinski und Ilyas Özdemir (wohl beide zum KSV Aalen) schwer, die den ASV neben Stefan Gheorghita (KSV Köllerbach) und Patric Nuding (Cheftrainer KSV Aalen) definitiv verlassen haben. Aber die Verantwortlichen um Baglan, Cheftrainer David Bichinashvili und Assistent Hakan Cinar haben auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit dem 22 Jahre alten Armenier Artur Aleksanyan haben sie einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Der Student hat bei den Olympischen Spielen 2012 Bronze geholt und schnappte sich zuletzt dreimal in Folge den EM-Titel. „König Artur“ ist ein ausgewiesener Greco-Spezialist und startet in der Klasse bis 98 und 130 Kilo. Als Baglan bei der mit Spannung erwarteteten Kaderpräsentation neben OB Michael Ebling saß und den Satz „Artur Aleksanyan ist in Zukunft ein Mainzer“ aussprach, brandete lauter Beifall auf. Neben dessen Landsmann Mihran Jaburyan und dem Georgier Elizbar Odikadze ist Aleksanyan der dritte Nicht-EU-Ausländer im 88-Kader. >>>mehr

Eisele schnappt sich seinen ersten Titel

Toller Erfolg für Pascal Eisele vom Ringer-Bundesligisten ASV Mainz 88: Bei den Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil im nordrhein-westfälischen Witten sicherte sich der EM-Fünfte von 2013 die Goldmedaille in der Kategorie bis 80 Kilogramm unter 16 Teilnehmern vor Altmeister Konstantin Schneider vom Ligarivalen KSV Köllerbach.
Das Finale gegen den deutlich älteren und weitaus erfahreneren Schneider war ein ganz enges Ding, „aber Pascal hat Schneider am Ende mit 1:1 geschlagen“, berichtete >>>mehr

Rekordler auf der Ringermatte

Mit viel Spaß dabei: Der sportliche Leiter des ASV (li.), Baris Baglan, und ASV-Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu. Foto:hbz/Jörg Henkel / AZ

ASV MAINZ 88 Spektakuläre Vorführungen beim Tag der offenen Tür im Athletik-Zentrum
Highlife herrschte im schmucken Athletik-Zentrum des ASV Mainz 88: Bei der dritten Auflage des „Tags der offenen Tür“ bekamen die mehr als 300 Besucher ein facettenreiches Programm mit diversen spektakulären Kampfsportvorführungen präsentiert.
Auf einem von weitem täuschend echt wirkenden Stier mit leuchtend roten Augen konnten übermütige Besucher ihre Sattelfestigkeit beim American Bullriding erproben. Draußen durften sich die Kleinen in einer Hüpfburg vergnügen und auf dem „Center Court“ lockten die Darbietungen der Kampfkunstschule WTKS.
Tekin Dogan, sechsfacher Weltrekordler, Inhaber des 1. Dan Taekwondo, 2. Dan Allstyle-Karate und 3. Dan Jiujitsu und seine Leute beeindruckten mit einem echten Kloster-Shaolin sowie einer Qi-Gong-Vorführung. >>>mehr

Pascal Eisele - Deutscher Meister 2014

Herzlichen Glückwunsch
Bei den deutschen Meisterschaften im Greco in Witten hat Pascal Eisele in der Klasse bis 80 Kilo sich den Titel gesichert. Pascla bezwang im Finale Konstantin Schneider.
Ilyas Özdemir belegte beim gleichen Turnier den 3. Platz in der 75 kg.

Auch erfolgreich war Mihran Jaburyan beim international topbesetzten Ali Aliev Turnier in Machaschkala/Dagistan. Mihran ist in der 57kg Klasse Freistil Zweiter geworden.

Herzlichen Glückwunsch

1.Platz für Cihan Besli, einer unserer talentierten Nachwuchsringer beim 17.Heinz Kläs Gedächtnisturnier der Jugendlichen in Püttlingen.

Völk gewinnt Silber bei der DM

Gehört nun zur nationalen Spitze: Konstantin Völk (rechts), hier bei einem Bundesliga-Kampf mit dem ASV Mainz 88. Foto: hbz/Jörg Henkel / AZ

Athlet des ASV Mainz 88 verliert nur gegen seinen Angstgegner / Zugang Remel holt Bronze
Toller Erfolg für Konstantin Völk vom ASV Mainz 88: Bei der deutschen Freistil-Meisterschaft in Freiburg im Breisgau gewann der Ex-Köllerbacher unter 20 Konkurrenten Silber in der Kategorie bis 86 Kilo. Ein Jahr zuvor bei den Titelkämpfen im bayerischen Unterföhring war Völk noch Siebter im 84-Kilo-Freistil geworden.
Völk ließ in Freiburg so namhafte Ringer wie Achmed Dudarov (SV Germania Weingarten) oder Martin Obst (1 Luckenwalder SC) hinter sich. Nach einem Technischen Sieg gegen Franco Büttner (AC Werdau) und ebenfalls komplett ungefährdeten Erfolgen gegen Marcus Plodek (TSV Gailbach) und Carsten Kopp (TuS Adelhausen) musste sich der Straßenbahnfahrer erst im Finale seinem für Gastgeber RKG Freiburg 2000 startenden Angstgegner Michael Kaufmehl hauchdünn geschlagen gegeben. Der Sportliche Leiter des ASV, Baris Baglan, sagte: „Dass Konstantin im Finale so knapp unterlegen war, ist natürlich schade. Aber im Gegensatz zum letzten Jahr, wo er unglücklich ausgeschieden ist, hat Kosta diesmal ein Zeichen setzen können und gezeigt, dass er zur nationalen Spitze gehört.“ >>>mehr

ASV-Ringer präsentieren Neuzugänge

Mehr als 400 Besucher erwartet Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 am Samstag, 24. Mai, 10 bis 15 Uhr, zu seinem „Tag der offenen Tür“. Bei der Veranstaltung, die zum dritten Mal im Athletik-Zentrum in der Jakob-Anstatt-Straße 9b über die Bühne geht, werden im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz die Namen sämtlicher Neuzugänge für die Bundesliga-Saison 2014/15 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Bislang ist nur die Verpflichtung von Rückkehrer Wladimir Berenhardt (VfK 07 Schifferstadt) offiziell bekannt. Dem stehen die Abgänge von William Harth, Stefan Gheorghita und Patric Nuding gegenüber (die AZ berichtete). „Kein Kommentar bis zum Tag der offenen Tür, so bleibt es noch etwas spannend“, kommentiert Baris Baglan, Sportlicher Leiter und Zweiter Vorsitzender der 88er. >>>mehr

Achtung neue Trainingszeiten

ab 01.04.2014 / Ringen

Kindertraining und Jugendliche:
Montag: 18.00 - 19.00 Uhr
Dienstag: 17.00 - 18.30 Uhr
Donnerstag: 17.00 - 18.30 Uhr
Freitag: 17.00 - 18.30 Uhr

Aktiventraining und Stützpunkttraining:
Montag: 19.00 - 21.00 Uhr

Aktiventraining:
Dienstag: 18.30 - 20.30 Uhr
Donnerstag: 18.30 - 20.30 Uhr
Freitags: 18.30 - 20.30 Uhr

Seniorentraining:
Mittwoch: 19.00 - 21.00 Uhr

Das Sondertraining Samstags und Sonntags wird frühzeitig durch die Trainer bekanntgegeben.

Timoncini Erster und Dritter

Griechisch-Römisch-Ringer Daigoro Timoncini vom ASV Mainz 88 hat sich beim Golden Grand Prix in Szombathely die Bronze-Medaille in der Klasse bis 98 Kilo gesichert. Sein Teamkollege Balint Korpasi aus Ungarn schnappte sich vor heimischer Kulisse den siebten Rang im 71-Kilo-Limit. Beim Golden Grand Prix in Paris gewann Timoncini das Finale gegen den Franzosen Melonin Noumonvi, der in der Bundesliga für den KSV Köllerbach startet. David Karecinski holte im 66-Kilo-Limit Bronze. Beim Dan-Kolov-Nikola-Petrov-Turnier in Sofia sicherte sich George >>>mehr

Fünf Deutsche auf der Matte

Änderungen in der Bundesliga: Nur sechs Gegner für die 88er / Rückkehr der Zwischenrunde
Wenn die Ringer des ASV Mainz 88 und ihre Konkurrenten am 20. September in die neue Bundesliga-Saison starten, müssen sie sich auf einige Änderungen in den Regularien einstellen. Angefangen mit dem Einsatz von deutschen Sportlern: Bislang hatten die Vereine die Wahl, die zehn Kämpfe mit vier Deutschen, darunter ein Ringer unter 23 Jahren, oder fünf Deutschen zu besetzen. Die von den meisten Teams bevorzugte U 23-Regelung fällt weg, es müssen ab sofort immer mindestens fünf Deutsche antreten.
,,Es war ein Wunsch der Vereine, diese Regel zu streichen, unter anderem, weil einige U 23-Ringer zu hohe Gehälter gefordert haben“, sagt Manfred Werner, Präsident des Deutschen Ringer-Bundes (DRB). Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, sieht das neutral: ,,Für die Förderung der nationalen Athleten macht es Sinn, jedoch wird für die Bundesligavereine die Kaderplanung dadurch nicht einfacher.“ >>>mehr

Rheinland - Pfalz Meisterschaften der Junioren

Platzierungen der Nachwuchsringer des ASV Mainz 88
Freistil / Einzelwertung
2. Platz Anousch Jafari Govzini D-Jugend , 25 kg (4 Teilnehmer)
5. Platz Edhem Ibrahim Ünal D-Jugend , 27 kg (7 Teilnehmer)
7. Platz Yusuf Tabak D-Jugend , 27 kg (7 Teilnehmer)
1. Platz Kaan Sancaktaroglu D-Jugend , 41 kg (3 Teilnehmer)
3. Platz Renat Ataev C-Jugend, 29 kg (5 Teilnehmer)
4. Platz Lucas Günther C-Jugend, 32 kg (8 Teilnehmer)
5. Platz Mani Moini C-Jugend, 32 kg (8 Teilnehmer)
7. Platz Finley Heinze C-Jugend, 32 kg (8 Teilnehmer)
1. Platz Georgi Bichinashvili C-Jugend, 34 kg (8 Teilnehmer)
3. Platz Wladimr Winter C-Jugend, 34 kg (8 Teilnehmer)
1. Platz Burak Demir C-Jugend, 37 kg (8 Teilnehmer)
3. Platz Iosif Shahbazyan C-Jugend, 40 kg (7 Teilnehmer)
1. Platz Cihan Besli C-Jugend, 49 kg (3 Teilnehmer)
1. Platz Nikan Jafari Gorzini E-Jugend, 21 kg (2 Teilnehmer)
2. Platz Stefan Krumbholz A - Jugend, 46 kg (2 Teilnehmer)
3. Platz Ruben Härle A - Jugend, 58 kg (7 Teilnehmer)
1. Platz Ashot Shahbazyan B-Jugend, 42 kg (5 Teilnehmer)
4. Platz Kai Krumbholz B-Jugend, 42 kg (5 Teilnehmer)
1. Platz Bekir Demir B-Jugend, 58 kg (3 Teilnehmer)

88-Jugend auf Medaillenjagd

Ambitioniert fahren die Nachwuchsringer des ASV Mainz 88 zu den Landes-Meisterschaften der Freistil-Jugend, die an diesem Samstag (ab 10.30 Uhr) in Speyer über die Bühne gehen. Laut Gerhard Wafzig, Geschäftsführer der Arge Ringen Rheinland-Pfalz, haben die 88er 19 Jungen gemeldet, Alemannia Nackenheim ist mit 13 Nachwuchscracks vertreten. Insgesamt haben für die Titelkämpfe 179 Athleten gemeldet. „Von der C- bis zur E-Jugend werden die Gewichtsklassen erst nach dem Abwiegen zusammengestellt“, erläutert Wafzig einen Unterschied zu den Rheinhessen-Meisterschaften. Damit solle vermieden werden, dass überehrgeizige Eltern ihre Kleinen drei, vier oder noch mehr Kilo abkochen lassen, nur damit sie in einer bestimmten Kategorie starten können, wo sie vermeintlich bessere Chancen haben.

„Von meinen Kindern werden die meisten auch Medaillen holen – allen voran die Fortgeschrittenen“, gibt sich 88-Jugendcheftrainer Cengiz Cakici selbstbewusst. „Aber auch meinen Neuen traue ich eine Menge zu. Unser Ziel ist, immer gut zu ringen und >>>mehr

ASV Mainz 88 verliert mit 12:18

Die Ringer des ASV Mainz beim Halbfinal-Rückkampf gegen den ASV Nendingen. Foto: hbz / Jörg Henkel /AZ

Aus und vorbei. Der Traum von der Titelverteidigung ist für die Ringer des ASV Mainz 88 am Samstagabend zerplatzt wie eine Seifenblase. Im Halbfinal-Rückkampf der Play-offs um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft mussten sich die 88er ihrem Herausforderer ASV Nendingen vor 1.400 Zuschauern in der restlos ausverkauften Mombacher Sporthalle am Großen Sand mit 12:18 geschlagen geben.
Enttäuschung im 88-Lager riesengroß
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Ringen wie die Spartaner

Der Tag der Entscheidung naht. Am Samstag (19.30 Uhr) wird die Mombacher Sporthalle Am Großen Sand pickepackevoll sein, wenn die Ringer von Titelverteidiger ASV Mainz 88 im Halbfinal-Rückkampf um die deutsche Mannschafts-Meisterschaft den ASV Nendingen empfangen. Um den Finaleinzug zu packen, müssen die 88er einen 13:16-Rückstand aus dem Hinkampf wettmachen. Die AZ sprach mit dem Sportlichen Leiter und Zweiten Vorsitzenden Baris Baglan (39).
Herr Baglan, im Hinkampf in Nendingen ist die Siegesserie gerissen. Ausgerechnet vor dem bis jetzt wichtigsten Kampf der Saison. Inwiefern bringt Sie dies aus dem Takt?
Ich glaube, wir haben gegen keine schlechte Mannschaft verloren. Die Niederlage schärft eher die Sinne und spornt an, als dass sie uns aus der Bahn wirft.
Trainer David Bichinashvili hat hernach von strittigen Entscheidungen der Kampfrichter gesprochen, die „ein knapperes Resultat oder gar ein Unentschieden gekostet“ hätten. Ist der Groll verraucht?
David hegt keinen Groll, sondern erklärte die Sachlage aus seiner Sicht. Unsere gesamte Konzentration gilt jetzt dem „Shootout“ am Samstag und der bestmöglichen Unterstützung unserer Trainer und unserer Kämpfer. >>>mehr

ASV Mainz 88 verliert Halbfinal-Hinkampf

Die Athleten des ASV Mainz 88 vor Kampfbeginn in der Schwenninger Helios Arena. Foto: Michael Heinze/AZ

Die Ringer des ASV Mainz 88 verloren den mit Spannung erwarteten Halbfinal-Hinkampf um die Deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft beim favorisierten ASV Nendingen vor 3.500 Zuschauern – darunter mehr als 100 mitgereiste 88-Anhänger – mit 13:16. Damit brauchen sie im Rückkampf am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Mombacher Sporthalle Am Großen Sand) einen Sieg mit vier Punkten Vorsprung, um die starken Nendinger wie schon vor einem Jahr aus dem Wettbewerb zu katapultieren und erneut ins DM-Finale einzuziehen, wo sie auf den Sieger des Duells RWG Mömbris/Königshofen gegen SV Germania Weingarten treffen würden.
Duell der 104-Kilo-Athleten kurz Schluss entschieden
Im Auftaktkampf hatte Marco Weber in der Schwenninger Helios Arena im 55 Kilo Freistil bei seiner technischen Niederlage (0:12 in 67 Sekunden) gegen den fast 35 Jahre alten Ghenadi Tulbea erwartungsgemäß keine Chance. Im 120 Kilo Greco musste Daigoro Timoncini gegen den Ungarn Balazs Kiss ran. Ein ausgeglichenes Duell. Beide Athleten hatten jeweils zwei Passivitätsverwarnungen, als Kiss in einem zähen Ringen eine Minute vor Ende des Kampfes der beiden 104-Kilo-Leute doch noch eine Wertung gelang. 2:0 Mannschaftspunkte für Nendingen. Zwischenstand: 6:0. >>>mehr

„Wir werden kämpfen wie Männer“

Archivfoto: Harald Kaster / AZ

Dieser Kampf ist ein Kracher: Es werden wohl mehr als 3000 Fans dabei sein, wenn Titelverteidiger ASV Mainz 88 im Halbfinal-Hinkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft beim selbstbewussten Herausforderer ASV Nendingen antritt. Das Duell steigt am Samstag (19.30 Uhr) in der Helios-Arena in Schwenningen.
Eines ist klar: Die 88er müssen sich in der Neuauflage des Halbfinales von vor einem Jahr auf eine taktisch hervorragend präparierte Mannschaft mit herausragenden Einzelkönnern einstellen. Auf maximale Gegenwehr. Auf Athleten, die vor Motivation nur so strotzen. Und auf ein begeisterungsfähiges bis (im positiven Sinne) frenetisches Publikum, das sein Team bedingungslos nach vorne peitscht. „Ich denke, die Nendinger sind noch stärker als vor einem Jahr“, sagt 88-Cheftrainer David Bichinashvili. „Aber wir sind auch nicht schwach. Fast alle zehn Kämpfe werden offen sein. Wenn beide Teams mit kompletter Mannschaft antreten, kommt es auf die Tagesform an.“ >>>mehr

88er-Nachwuchs das Maß aller Dinge

ASV Mainz dominiert Rheinhessenmeisterschaften in Nackenheim / Gastgeber Alemannia erfolgreich
Der Nachwuchs des ASV Mainz 88 war bei den Rheinhessenmeisterschaften der Ringer-Jugend das Maß aller Dinge. In der Sporthalle von Alemannia Nackenheim gewannen die Talente des deutschen Mannschaftsmeisters die Vereinswertung im Freistil wie auch in der Griechisch-Römisch-Konkurrenz.
Insgesamt gingen 55 Teilnehmer aus fünf Vereinen am Start. Auf sich aufmerksam machten auch Nachwuchsleute von der KSV Worms, Alemannia Nackenheim, AC Laubenheim und vor allem von der Rheinlandseiche Büdesheim.
„Wir hatten 19 Kinder am Start und haben eine Menge Medaillen gewonnen“, berichtete 88-Jugendcheftrainer Cengiz Cakici, der seine Eleven mit viel Leidenschaft nach vorne peitschte. „So viele, dass ich die gar nicht zählen kann.“ Überwiegend waren es Goldmedaillen. „Hervorzuheben ist mit einer ganz starken Leistung Yusuf Tabak, der in der E-Jugend Doppelmeister mit insgesamt sechs Kämpfen und sechs Siegen geworden ist.“ Cakicis Fazit: „Ich bin mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden, weil meine Jungs im Wettkampf das umgesetzt haben, was wir im Training üben.“ >>>mehr

„Angst haben wir vor niemandem“

Daumen hoch: 88-Trainer David Bichinashvili verteilt Lob an seine Ringern. Foto: hbz/Jörg Henkel /AZ

DAVID BICHINASHVILI 88-Trainer lobt seine Athleten und blickt aufs Halbfinale voraus
Für David Bichinashvili ist der Halbfinal-Einzug mit den 88ern der bisher größte Erfolg in seiner jungen Trainerkarriere. Die AZ sprach mit den 38-Jährigen.
Herr Bichnashvili, Ihr Triberger Trainerkollege Bernd Reichenbach sagte sinngemäß, ihm sei schon nach dem 18:18 im Hinkampf klar gewesen, dass es sein Team in Mainz keine Überraschung schaffen könne. Waren Sie deshalb schon vor Beginn des Kampfes siegessicher?
Ich habe mich nicht auf die Triberger Aufstellung konzentriert, sondern immer nur auf meine Mannschaft.
Was war entscheidend für den Einzug ins Halbfinale?
Es gab viele offene und harte Kämpfe. Ob das Yasin Karadasli, Mihran Jaburyan, George Bucur oder auch Konstantin Völk waren. Diese Kämpfe hätten wir auch alle verlieren können, wenn es schlecht gelaufen wäre. Aber wir haben sie gewonnen. Ich bin stolz auf die Jungs und >>>mehr

Ringer des ASV Mainz haben die Nase vorn

Riesenjubel bei den Bundesliga-Ringern des ASV Mainz 88. Nach einem 27:10-Erfolg gegen den bärenstarken SV Triberg sind die Männer von Cheftrainer David Bichinashvili wie erwartet ins Halbfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft eingezogen, wo sie am 25. Januar und 1. Februar wie im Vorjahr in einem Kampf auf Augenhöhe auf den ASV Nendingen treffen, der sich im Viertelfinale souverän gegen den 1. Luckenwalder SC durchgesetzt hat. Im anderen Halbfinale trifft der SV Germania Weingarten auf die RWG Mömbris/Königshofen.

Zur Pause 12:8
Bereits zur Pause des mit Spannung erwarteten Viertelfinal-Rückkampfes gegen den SV Triberg hatte das Team von Cheftrainer David Bichinashvili mit 12:8 die Nase vorne gehabt. Im zweiten Abschnitt gab es fünf Siege durch die Siegringer George Bucur, Balint Korpasi, Kiril Terziev, Mark. O. Madsen und Konstantin Völk. Den meisten Applaus heimste dabei der Rumäne Bucur ein, der sich mit einem überragenden Punktsieg im 66 Kilo Freistil für seine Hinkampf-Niederlage gegen den Weltklasse-Mann Mihail Sava eindrucksvoll revanchierte. >>>mehr

An ein Scheitern denkt keiner

Einer der Leistungsträger, auf die sich Trainer David Bichinashvili verlassen kann: Mihran Jaburyan (links) gegen den Lichtenfelser Adam Bienkowski. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

Ringer des ASV Mainz 88 erwarten Triberg zum Viertelfinal-Rückkampf
Ein ganz knapper Sieg würde den Ringern des ASV Mainz 88 im mit großer Spannung erwarteten Rückkampf des Play-off-Viertelfinales um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft gegen den bärenstarken SV Triberg schon reichen, um den Halbfinal-Einzug perfekt zu machen. Der Knallerkampf vor großer Kulisse beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand.
Volles Haus erwartet
„Ich glaube an meine Manschaft“, sagt Cheftrainer David Bichinashvili nach dem 18:18 im Hinkampf vor mehr als 1 000 Fans im Schwarzwald. „Sie wird alles geben. Dann werden wir sehen, ob es reicht. Es geht nur mit unseren Fans.“ Die Sitzplätze waren bereits Mitte der Woche nahezu ausverkauft. „Es gibt aber noch genügend Stehplätze und bei entsprechendem Bedarf wird an der Abendkasse alles möglich gemacht, um den Zuschauern den Kampf darbieten zu können“, verspricht 88-Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu. „Wir erhoffen uns ein volles Haus mit einer prächtigen und einzigartigen Stimmung. Mainz ist mit seinen Zuschauern und seiner kompakten Arena ein Hexenkessel in der Ringer-Bundesliga.“ >>>mehr

Terziev und Korpasi retten Remis

Balint Korpasi rotes Trikot, hier im Kampf gegen Mömbris), holte für die 88er entscheidende Punkte. Foto: hbz/Jörg Henkel / AZ

ASV Mainz 88 erreicht im Viertelfinal-Hinkampf bei SV Triberg nach 10:18-Rückstand ein 18:18

TRIBERG - Die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 haben gute Chancen, auch diesmal wieder ins Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft zu erreichen. Im Hinkampf des Play-off-Viertelfinales erreichten die 88er gestern Abend als Nord-Meister beim Süd-Dritten SV Triberg vor 1 500 Zuschauern in ausverkaufter Halle ein 18:18.

Vor 200 mitgereisten Mainzer Anhängern mussten sich die 88er im Schwarzwald erbitterten Widerstands erwehren. Zur Pause lag der Titelverteidiger beim vermeintlichen Außenseiter etwas überraschend 6:12 hinten, nach sieben Kämpfen 9:16 und nach acht gar 10:18. Da sah es gar nicht gut aus. Erst auf den letzten Drücker schafften sie die Wende, weil die Ausnahme-Könner Kiril Terziev (Freistil) und Balint Korpasi (Griechisch-Römisch) die Erwartungen erfüllten und jeweils eine Vier einfuhren. „Dass wir uns nach diesem Rückstand noch zurückgekämpft haben, zeigt die enorme Willensstärke meines Teams“, konnte Cheftrainer David Bichinashvili mit dem Remis leben. >>>mehr

ASV Mainz 88 fährt mit Respekt zum SV Triberg

Sieggarant: George Bucur (stehend) soll in Triberg seinen Ruf bestätigen. Archivfoto: hbz/Stefan Sämmer/AZ

Mit einem „guten Ergebnis“ im Hinkampf des Play-off-Viertelfinales um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft beim Süd-Dritten SV Triberg wollen die Ringer des Nord-Meisters ASV Mainz 88 am Sonntag (17 Uhr, Sporthalle im der Schulstraße 7) die Basis für den angestrebten Halbfinal-Einzug legen.
„Ich glaube, der dritte Tabellenplatz in der starken Süd-Gruppe zeigt, welche Gefahr vom SV Triberg ausgeht“, sagt 88-Cheftrainer David Bichinashvili. „Die Triberger haben konstant auf hohem Niveau gekämpft und mit starken Ergebnissen für Überraschungen gesorgt.“
Starke Ringer warten
Für die 88er, die sich als einziges Team in der Bundesliga unbesiegt durch die reguläre Saison gerungen haben, könnte sprechen, dass der Kader der Schwarzwälder relativ übersichtlich ist. Er besteht zum einen aus erfolgreichen deutschen Sportlern wie dem aktuellen deutschen Einzelmeister Florian Neumaier (74 Kilo Greco) und dem aktuellen Vizemeister Michael Kaufmehl (84 Kilo Freistil). Dazu kommt eine größere Phalanx an rumänischen Sportlern und weiteren internationalen Kämpfern wie Aram Julfalakyan (74 Kilo Greco). Mit Kenan Gör (96/120 Kilo Freistil) trifft der ASV auf einen alten Bekannten, der einst für die 88er kämpfte. Fakt ist: Nicht wenige Triberger Athleten >>>mehr

Nur gute Nachrichten bei den 88ern

Generalversammlung nach zwei sehr erfolgreichen Jahren / Klubchef Sancaktaroglu wiedergewählt

Mit überwältigender Mehrheit ist Tolga Sancaktaroglu bei der Jahreshauptversammlung der Ringer des ASV Mainz 88 in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt worden. Für den 39 Jahre alten Mediziner gab es von den 78 anwesenden Mitgliedern im Weisenauer Athletikzentrum keine Gegenstimme.

Einige Mitstreiter des alten Vorstands wurden gebührend verabschiedet. „Aus beruflichen, persönlichen oder gesundheitlichen Gründen sind Petra und Thomas Kropp, Etienne Zaffke und Bernd Krieger nicht erneut zur Wahl angetreten“, sagte Sancaktaroglu. „Mit Dennis Reynolds, Khaled Ezzedine, Karani Kutlu, Rainer Werner, Marcus Weber, Michael Baitinger und Rudi Schott haben wir neue Vorstandsmitglieder gewonnen, die schon vorher mitgeholfen haben und nun mehr Verantwortung tragen wollen. Ich möchte mich nochmals bei den ausscheidenden Vorstandskollegen bedanken, die uns allesamt weiterhin als Helfer Ihre Mithilfe zugesagt haben.“ >>>mehr

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