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Mainzer Ringer verpassen Finaleinzug denkbar knapp

Als alle Bemühungen von Pascal Eisele, den am Boden liegenden Konstantin Schneider in der dritten Runde durchzudrehen, gescheitert waren, stürmten Trainer und Betreuer des KSV Köllerbach die Matte. Der Anhang der Saarländer feierte lautstark. Schon vor dem letzten Kampf stand fest: Die Ringer des ASV Mainz 88 hatten das Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft verpasst.
Am Ende gewannen die 88er den Halbfinal-Rückkampf mit 19:18. Doch das war zu wenig, um die 17:19-Niederlage aus der Begegnung in Köllerbach wettzumachen. Mit leeren, zum Teil etwas feuchten Augen saß ein Teil der Mainzer Ringer nach dem Ende der Begegnung auf der Matte und musste mit anhören und -schauen, wie die Trommler und Bläser der Gäste in ihrer Ecke den Gesamtsieg mit Pauken und Trompeten feierten. >>>mehr

Großer Kampf, tolle Kulisse aber...

aber am Ende fehlt den 88ern ein Pünktchen
Ringer des ASV Mainz 88 verpassen gegen KSV Köllerbach Finaleinzug nur knapp
Mit einem starken Kampf vor 1.600 Zuschauern in der ausverkauften Mombacher Sporthalle verabschiedete sich Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 am Freitagabend im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft aus dem Titelrennen. Nach einem 17:19 am zweiten Weihnachtsfeiertag beim KSV Köllerbach reichte dem Team von Baris Baglan im Rückkampf ein 19:18 nicht für den Einzug in die Endkämpfe gegen den SV Weingarten.
„Trotz der Enttäuschung, die jetzt an uns nagt, weil wir die Finals verpasst haben, muss man einen Schlussstrich unter eine ganze Saison ziehen. Und die war für den ASV eine historische“, sagte Baris Baglan. Nach sieben Kämpfen führten die Mainzer erstmals mit dem für den Finaleinzug nötigen Vorsprung von drei Zählern, weil George Bucur einen 3:1-Erfolg gegen Martin Daum im Leichtgewicht des freien Stils feierte. Aber mehr als schnuppern konnte der zweifache Meister der Siebziger Jahre nicht am großen Triumph. >>>mehr

Nur ein kleiner Schritt bis zum großen Finale

Tahir Zaidov eröffnet den Halbfinal-Rückkampf gegen den KSV-Köllerbach. Der 88-Athlet könnte die Halle mit einem Sieg sofort auf Betriebstemperatur bringen und das Selbstbewusstsein des ASV anschieben. Foto: Harry Braun

Die Ringer des ASV Mainz 88 erwarten am Freitagabend (20.30 Uhr) in der Mombacher Halle den KSV Köllerbach zum spannenden Halbfinal-Rückkampf. Die Mannschaft von Trainer Baris Baglan muss einen 2-Punkte-Rückstand aus dem Hinkampf aufholen.
Nur noch ein kleiner Schritt fehlt, dann stehen die Ringer des ASV Mainz 88 zum ersten Mal seit 1977 wieder im Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.
Zwar stehen die Vorzeichen umgekehrt wie im Viertelfinale. Da fuhren die 88er mit einem Drei-Punkte-Polster zum KSV Aalen, jetzt hat der KSV Köllerbach einen Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem Rückkampf am Freitag um 20.30 Uhr. Doch die Zuversicht bei den Mainzern ist groß, diesen Rückstand in ihrer stimmungsvollen Arena, die in der Mombacher Sporthalle "Am großen Sand" aufgebaut ist, wettzumachen und die Saarländer aus dem Wettbewerb zu werfen. >>>mehr

High Noon am Großen Sand

Kiril Terziev (oben) hatte seinen Gegner Alexander Geid im Hinkampf klar im Griff. Das sollte auch im Rückkampf so sein. Foto: Ruppenthal

ASV Mainz 88 kann zum vierten Mal in seiner Geschichte das Finale erreichen / Enge Kiste nach 17:19 im Hinkampf gegen Köllerbach
Dreimal erreichte der ASV Mainz 88 in seiner Geschichte das Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen. 1973, 1975 und 1977. 1973 und 1977 holten die Mainzer anschließend die Krone gegen den KSV Witten und den VfK Schifferstadt. 1975 zogen sie in den Endkämpfen gegen den ASV Schorndorf den Kürzeren. Am Freitagabend stellt der KSV Köllerbach die letzte Hürde vor dem vierten Finaleinzug des ASV dar. Die 88-Staffel von Baris Baglan muss ab 20.30 Uhr einen 17:19-Rückstand nach dem Hinkampf wettmachen, um den Coup zu landen. Dieses Mal sollte die Mombacher Halle proppenvollen sein. „Das wird ein Fest“, sagt Baglan. „Wir fahren erhobenen Hauptes nach Mainz“, kündigt KSV-Coach Thomas Geid an. Hier die voraussichtlichen Paarungen und die Einschätzungen:
55 Kilo Griechisch-Römisch: Tahir Zaidov - Venelin Venkov. Dass der Deutsche Meister Zaidov in Mainzer Diensten vergangenen Freitag den Aalener Constantin Bulibasa bezwang, war bereits eine Überraschung. Es wäre noch eine größere, könnte der kleine Mann mit dem großen Herz nun auch den >>>mehr

Noch haben die 88er alle Möglichkeiten

Kenan Gör (oben) war eine der positiven Überraschungen auf Seiten des ASV Mainz 88 bei der 17:19-Niederlage beim KSV Köllerbach. Im Halbschwergewicht bezwang er Pavlo Oliynik in vier Runden. Doch es lief beileibe nicht alles nach Wunsch für die 88er. Foto: Rolf Ruppenthal (Foto: Rolf Ruppenthal)

Pascal Eisele wurde mit Applaus von den Anhängern des ASV Mainz 88 empfangen, wurde geherzt und gedrückt. Dabei hatte der 19-jährige gerade den abschließenden Kampf in der ersten Halbfinalbegegnung um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft beim KSV Köllerbach verloren. Eisele hatte gegen Konstantin Schneider keine Runde gewonnen, aber er hatte es geschafft, dass dieses Mattengefecht nur mit 1:0 für die Gastgeber gewertet wurde. Statt mit einer 17:21-Niederlage gehen die 88er so nur mit einem knappen 17:19 in den Rückkampf am Freitag, 19.30 Uhr, in der Mombacher Sporthalle "Am großen Sand." Das lässt noch alle Möglichkeiten offen.
Chance im Rückkampf nutzen
"Das war ein ganz wichtiges Ding am Schluss", lobte ASV-Cheftrainer Baris Baglan Eiseles Einsatz. "Dadurch, dass wir den Kampf hinten heraus so knapp gestalten konnten, ist die Chance da, die wir im Rückkampf nutzen wollen. In Mombach werden wir um jeden Meter auf der Matte fighten." >>>mehr

Mainz 88 verliert knapp - Hoffnung auf Rückkampf

Der ASV Mainz 88 unterlag am Montag im ersten Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft dem KSV Köllerbach 17:19. Die Staffel von Baris Baglan musste kleinere unerwartete Rückschläge im Saarland verkraften. Aber die zwei Punkte Abstand zum einstigen Serienmeister sind im Rückkampf am Freitagabend (20.30 Uhr) noch wettzumachen. „Ich finde, wir haben eine richtig gute Chance“, sagte ASV-Vorsitzender Professor Eckhart Pick. „Auf jeden Fall verspricht das Ergebnis höchste Spannung.“ Trainer Baris Baglan: „Und ich bin sicher, dass die Mombacher Halle aus allen Nähten platzt.“ Für einen hoffnungsvollen Blick gen Freitag sorgte vor allem Pascal Eisele im abschließenden Duell. In der 74-Kilo-Klasse gestattete der 88-Junior dem früheren Vize-Weltmeister Konstantin Schneider nur einen Dreirundensieg ohne technische Wertung. Die „Mainzer Maschine“ sperrte sich gekonnt gegen jeden Angriff des Saarländers und verlor beim Stand von 17:18 nur einen weiteren Zähler. Der KSV hatte einen 3:0-Sieg einkalkuliert, auch wenn Schneider von >>>mehr

ASV Mainz 88 am Montag beim KSV Köllerbach

Weihnachten fiel für die Ringer des ASV Mainz 88 in diesem Jahr aus. Zumindest als Fest der Besinnung und als Gelegenheit, sich im Familienkreis an einem ausgedehnten Mahl zu laben. Dafür gab es eine richtig große Bescherung. Die 88er hatten sich am Freitag mit ihrem 20:15-Sieg beim KSV Aalen selbst beschenkt. Damit zogen sie in die Vorschlussrunde um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft ein. Am zweiten Weihnachtsfeiertag treten die Mainzer um 17 Uhr im Hinkampf beim KSV Köllerbach an.
Bereits am Sonntag, dem ersten Feiertag, stand wieder Training auf dem Programm. Gut gerüstet fährt der ASV ins Saarland. Auf dem Papier sind die 88er Außenseiter. Mit 24:8 Punkten schlossen die Köllerbacher die reguläre Runde in der Weststaffel als Zweiter ab. Die Mainzer belegten mit 21:11 Zählern den vierten Platz. Jeweils zu Beginn der Hin- und Rückserie >>>mehr

ASV Mainz 88 peilt gegen Köllerbach Finale an

Der Mainzer Bulgare Kiril Terziev (links) attackiert Aalens Rumänen Marius Atofani im Viertelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2011. Archivfoto: hbz / Jörg Henkel

1973 und 1977 war der ASV Mainz 88 deutscher Mannschaftsmeister im Ringen. Nun steht die diesjährige Staffel von Baris Baglan im Halbfinale der DM-Endrunde gegen den KSV Köllerbach. Die Saarländer liegen dem ASV – ergo ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die 88er tatsächlich wieder den Schritt in ein DM-Finale gehen können. Voraussetzung: Konzentrierte und engagierte Auftritte der 88er wie in den beiden Viertelfinal-Kämpfen gegen den KSV Aalen. Am Montag (17 Uhr) treten die Mainzer in Köllerbach an. Der Rückkampf steigt am Freitag (19.30 Uhr) in Mombach.
Die beiden regulären Saisonkämpfe 2011 endeten mit jeweils einem Erfolg pro Team. Im Hinkampf setzten sich die 88er vor heimischer Kulisse 28:11 durch. Im Rückkampf siegten die Saarländer 19:16 – damals profitierten sie vom verletzungsbedingten Ausscheiden des Neu-88ers Atmir Khromov in der 60-Kilo-Klasse. Der KSV kann auf die Elite deutscher Kämpfer setzen: Andrij Shyyka (74 Kilo Freistil), Konstantin Schneider (74 Kilo Griechisch-Römisch) und Jan Fischer (84 Kilo Griechisch-Römisch). >>>mehr

Geschafft! Mainz 88 steht im Halbfinale

Die Mainzer lagen sich in den Armen - Sportler, Trainer, Zuschauer. Es war geschafft. Die Ringer des ASV Mainz 88 haben das Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft erreicht. Mit 20:15 gewannen sie auch den Rückkampf beim KSV Aalen.
Der Optimismus der 88er war schon auf der Fahrt zur Höhle der Ostalb-Bären spürbar gewesen. Die Zuversicht steigerte sich bis zur Pause zu Euphorie. Denn schon da führten die Mainzer 10:7. Den Drei-Punkte-Vorsprung, den der ASV aus Mainz mitgebracht hatte, hatte er bereits verdoppelt.
Gleich zwei Rechnungen der Aalener waren in den ersten fünf Kämpfen nicht aufgegangen. Sie waren von einem Sieg von Constantin Bulibasa im Fliegengewicht und von Ivan Nemeth im Halbschwergewicht ausgegangen. Doch gleich im ersten Kampf bekamen die Hoffnungen der Aalener durch den 3:0-Sieg von Tahir Zaidov einen herben Dämpfer. In der ersten Runde drehte Zaidov fast mit dem Gong Bulibasa durch. Im zweiten Durchgang gelang es dem Aalener in Oberlage nicht, Zaidov vom Boden zu bewegen. Im dritten Durchgang das gleiche Bild. Für die 88er >>>mehr

Erneuter Sieg über Aalen

Ringer des ASV Mainz 88 stehen im DM-Halbfinale
Heiligabend war für die Ringer des ASV Mainz 88 bereits am späten Freitagabend, denn mit dem Einzug ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft haben sie sich selbst das schönste Geschenk gemacht. Nach dem 20:17-Sieg im Viertelfinal-Hinkampf gegen den KSV Aalen behielten die Schützlinge von Baris Baglan auch im Rückkampf die Oberhand. 20:15 hieß es am Ende für die Mainzer, die schon vor dem letzten Kampf jubeln durften. Ausschlaggebend für den Erfolg waren Baglans erfolgreiche Umstellungen gegenüber dem Hinkampf. Im Halbfinale steigt der das erste Duell beim KSV Köllerbach bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr, der Rückkampf findet am 30. Dezember (19.30 Uhr) in Mombach statt. >>>mehr

Halbfinale !

ASV Mainz 88 nach 20:15 Erfolg in Aalen im Halbfinale !

LIVE TICKER

Die Mainzer Rhein-Zeitung bietet am Freitag einen Live-Ticker vom Viertelfinal-Rückkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft zwischen dem KSV Aalen und dem ASV Mainz 88 an. Nach dem Wiegen werden hier die Paarungen der einzelnen Kämpfe veröffentlich. Am 20.30 Uhr wird nach jeder Runde der Zwischenstand aktualisiert. Der Link zum Live-Ticker: http://ku-rz.de/ringen

Wer hat im Aufstellungspoker die Trümpfe?

Im Freistilkampf des Federgewichts wird es in Aalen voraussichtlich zum Aufeinandertreffen von Radoslav Velikov und dem Mainzer Atmir Khromov (rot) kommen.(Foto: Harry Braun MRZ)

Mit dem 20:17-Sieg aus der Heimbegegnung fahren die Ringer des ASV Mainz 88 am Freitag zum Viertelfinal-Rückkampf zum KSV Aalen. Ab 20.30 Uhr müssen die 88er in der Greuthalle diesen knappen Vorsprung verteidigen, um am Montag beim KSV Köllerbach die ersten Halbfinalpartie zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft bestreiten zu können.
"Es wird noch einmal ein schwieriger Kampf", sagt ASV-Cheftrainer Baris Baglan. "Aber aufgrund unserer Leistung zu Hause können wir erhobenen Hauptes nach Aalen fahren. Wir werden alles dafür geben, die nächste Runde zu erreichen."
Drei Punkte sind ein dünnes Polster. Da müssen nur in einigen wenigen Mattengefechten ein paar Runden anders laufen, dann ist der Vorsprung schnell aufgebraucht. Doch es hätte auch anders kommen können. Hätten die 88er den Hinkampf verloren, ständen sie in der Höhle der Ostalb-Bären viel stärker unter Druck. Natürlich werden die Mannschaftsverantwortlichen wieder versuchen, im Aufstellungspoker die richtigen Trümpfe zu ziehen. >>>mehr

Mit Selbstvertrauen und Drei-Punkte-Polster

Stefan Gheorghita (rechts) hatte im Hinkampf gegen den Aalener Maciej Balawenderin fünf Runden das Nachsehen. Foto: hbz/Jörg Henkel

ASV Mainz 88 heute im Viertelfinal-Rückkampf beim KSV Aalen / „Opfert“ Baglan einen Kampf? / Schlechte Erinnerungen an Mattenpräsident
Baris Baglan war noch am Mittwoch heiser nach der körperlichen und vor allem verbalen Kraftanstrengung vom vergangenen Samstag. „Und ich denke, dass die Stimme am Freitagabend noch mehr leidet“, sagt der 37-Jährge. Heute führt der Trainer des Bundesligisten ASV Mainz 88 die Ringer zum Viertelfinal-Rückkampf in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft beim KSV Aalen auf die Matte (20.30 Uhr). Nach dem starken 20:17-Hinkampfsieg haben die Mainzer ein Polster von drei Zählern. „Das ist nicht die Welt, aber wir wollen es mit aller Macht verteidigen“, so Baglan.
Der Mainzer Trainer und Einpeitscher ist sich sicher, dass „wir aus dem Hinkampf viel Selbstvertrauen ziehen.“ Da waren die 88er mit viel Euphorie und dem entsprechenden Adrenalin im Blut gegen den Deutschen Meister von 2010 angetreten. „Ich weiß nicht, ob das zu toppen ist. Aber wir wollen wieder den gleichen Level erreichen“, sagt der Mombacher Sportlehrer. „Und natürlich erfolgreich zurückkehren.“ Dann stünde schon am zweiten Weihnachtsfeiertag >>>mehr

Für eine Explosion hat es noch gereicht

Wenn die 88er ins Halbfinale kommen, dann hat der 36-jährige Federgewichtler Jurij Kohl (mit Stirnband) seinen letzten Kampf auf jeden Fall noch vor sich. Foto: Archiv/Braun (Foto MRZ)

Letzter Kampf? Jurij Kohl hört Ende der Saison auf jeden Fall auf.
Jurij Kohl kniete auf der Matte und warf Kusshände ins Publikum. Der 36-Jährige verbeugte sich und senkte den Kopf, als ob er den Boden küssen wollte. Gerade hatte der Mainzer Federgewichtler in vier Runden Stig-André Berge besiegt. Es war eine Mischung aus Dank an die Zuschauer für die lautstarke Unterstützung und völliger Entkräftung, die Kohl länger auf den Knien verharren ließ.
"Das hat mich viele Körner gekostet", räumte Greco-Spezialist ein. "Das war der erste Gegner, der mir körperlich und konditionell überlegen war. Es wird Zeit aufzuhören. Ich musste heute über meine Verhältnisse kämpfen."
Berge hatte Kohl in der ersten Runde in die Bodenlage geschickt. Doch die Punkte machte der Mainzer. "Es war natürlich klar, dass er seine Spezialtechnik einsetzen würde", sagte Kohl. "Es ist mir gelungen, sie abzuwehren." Den zweiten Durchgang gewann >>>mehr

ASV Mainz 88 auf der Schwelle zum Halbfinale

Eine ganz starke Leistung bot Wladimir Berenhardt (rot) im Leichtgewicht gegen Christian Fetzer, den Deutschen Meister von 2009 und 2010. (Foto MRZ)

DM-Viertelfinale - ASV Mainz 88 bezwingt im ersten Kampf den KSV Aalen.
Die Tür zum Halbfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft steht einen Spalt offen. Doch die Ringer des ASV Mainz 88 haben die Schwelle noch nicht überschritten. Sie gewannen vor heimischem Publikum im Viertelfinale gegen den KSV Aalen mit 20:17, und diese drei Punkte Vorsprung nehmen sie mit in den Rückkampf am Freitag. Erst dort fällt die Entscheidung.
"Das ist ein großartiges Ergebnis", schwärmte der ASV-Vorsitzende Eckhart Pick. "Es ist ein merkliches Polster für den Rückkampf. Baris Baglan wird daran arbeiten, dass wir dann nicht schwächer dastehen als heute."
Auch dem Cheftrainer der 88er selbst drang die Euphorie aus allen Poren. "Ich hatte vorher gesagt, dass Außergewöhnliches passieren muss, um diese außergewöhnliche Mannschaft zu schlagen", sagte Baglan. "Das ist heute passiert. Wir haben viel gearbeitet, viele Einzelgespräche geführt, Motivations-DVDs vorgeführt, um mental unheimlich stark zu sein. Alles hat heute zum richtigen Zeitpunkt >>>mehr

88er im „Kolosseum“ obenauf

Der Mainzer Bulgare Kiril Terziev (links) attackiert Aalens Rumänen Marius Atofani. Mit seinem Dreirundensieg in der 74-Kilo-Freistil-Klasse brachte Terziev im vorletzten Kampf des Abends den Sieg der 88er unter Dach und Fach. Foto: hbz/Jörg Henkel

Topmotivierte Mainzer triumphieren im Viertelfinal-Hinkampf gegen KSV Aalen mit 20:17
Durch einen 20:17-Erfolg gegen den KSV Aalen haben sich die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 im Play-off-Viertelfinal-Hinkampf um die Deutsche Meisterschaft eine gute Ausgangsposition für den Rückkampf am Freitag in Aalen geschaffen. „Vielleicht hatte es den Anschein, dass wir auf der Waage nicht der Favorit waren“, sagte Cheftrainer Baris Baglan, der hernach einen zufriedenen und gelösten Eindruck erweckte. „Aber ich denke, was wir daraus gemacht hat, war unglaublich. Das muss ich wirklich so sagen. Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft.“
Mit einer Motivations-CD und Einzelgesprächen hatte der 37-Jährige seine Jungs auf den bislang wichtigsten Kampf des Jahres eingestimmt. „Ich habe ihnen klar gemacht, was wir heute hier sehen, hat auch so ein bisschen was von Kolosseum. Ich habe ihnen vermittelt, dass es nichts Schöneres geben kann, als sich die Belohnung abzuholen für eine harte Saison.“ >>>mehr

Nuding schlägt deutschen Meister und sichert Sieg

Patric Nuding von ASV Mainz 88 (in rot) gegen den Deutschen Meister Ramsin Azizsir. Foto: hbz / Jörg Henkel

88-Mittelgewichtler Patric Nuding war es fast ein bisschen peinlich, Adressat der Lobeshymnen zu sein. „Du hast ihnen den Kampf gewonnen“, sagte Aalens Vize-Weltmeister Arsen Julfalakyan dem früheren Teamkollegen zum Abschied. „Starker Kampf Patric, starker Kampf“, lobte Aalens Emzarios Bentinidis und drückte den Neu-Mainzer an sich. Nuding sagte zunächst: „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Es war klar, dass jeder ein paar Prozent mehr als sonst geben müsste. Und ich bin ein Mannschaftsringer.“ Dass der 30-Jährige das Duell mit dem amtierenden deutschen Meister Ramsin Azizsir 3:1 für sich entscheiden, den Weg zum 20:17-Gesamterfolg des ASV Mainz 88 im Viertelfinal-Hinkampf gegen den KSV Aalen weisen würde, galt eigentlich als ausgeschlossen.
Trotz der10:7-Pausenführung nach fünf Duellen trauten wenige den 88ern diesen Erfolg zu. „Ich rechne mit einer knappen Niederlage für uns“, sagte Ehrenvorsitzender Wolfgang Ries. „Ich kalkuliere mit einer Ein-Punkt-Niederlage“, sagte Ex-Vorsitzender Gerhard Bauer. „Ich denke, es gibt ein Unentschieden“, betonte Ex-Manager und Hallensprecher Dirk Osterhoff. Aber nach Nudings Kampf sah die Sache plötzlich ganz anders aus. „Jetzt gewinnen >>>mehr

88er Ringer erwarten Hexenkessel

Davyd Bichinashvili (rechts) war in der vorigen Saison noch für den KSV Aalen aktiv - am Samstag will der gebürtige Georgier dazu beitragen, dass der ASV Mainz 88 den Grundstein für den Einzug ins Halbfinale legen kann. (Foto: Julia Rau)

DM-Viertelfinale - Die Vorfreude auf den (vorläufigen) Saisonhöhepunkt wächst. Gleichzeitig steigt die Spannung: Ringen-Bundesligist ASV Mainz 88 empfängt am Samstagabend den KSV Aalen zum ersten Viertelfinalduell um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (Beginn: 19.30 Uhr). Der Sieger der Ost-Staffel kommt zum Vierten der West-Staffel. Und der Kartenvorverkauf läuft auf Hochtouren.
"Das ist ein tolles Feedback für uns und motiviert auch die Sportler", sagt ASV-Cheftrainer Baris Baglan. Die Mombacher Halle "Am Großen Sand" wird zu einer stimmungsvollen Arena umgebaut. Die Matte wird erhöht auf einem Podest stehen, drumherum werden Tribünen aufgebaut. "Das schafft eine Ring-Atmosphäre", sagt Baglan. "Die Zuschauer werden noch bessere Sichtmöglichkeiten haben." Schon in den normalen Bundesligakämpfen hätten die Fans die Halle in einen Hexenkessel verwandelt. "Jetzt werden wir noch höhere Temperaturen erreichen. Wir sind bestens gewappnet, unsere Gäste zu empfangen."
Platz für mehr als 1600 Zuschauer
Mehr als 1600 Zuschauer finden rund um das Mattengeviert Platz. Der Zuschauerrekord, der in dieser Saison bei knapp über 1000 liegt, wird fallen. Und das Publikum darf sich auf zehn spektakuläre Kämpfe freuen.
Die Aalener, die vor zwei Jahren >>>mehr

Gewinnchancen? 50:50

In der Hinrunde war der 36-jährige Mainzer Jurij Kohl für die West-Konkurrenten unschlagbar. Und jetzt für Aalen? Foto: hbz/J. Henkel

ASV Mainz 88 empfängt am Samstag den KSV Aalen zum DM-Viertelfinal-Hinkampf
Vorhang auf für die große Show: Viertelfinal-Hinkampf in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft - der ASV Mainz 88 empfängt am Samstag (19.30 Uhr) in Mombach den KSV Aalen, Titelträger 2010 und amtierender Meister der Ost-Gruppe.
Vorsitzender Pick: „Kampf steht Spitz’ auf Knopf“
1600 Zuschauer fasst die Halle „Am Großen Sand“ nach dem Aufbau von Zusatztribünen. Der Vorverkauf läuft nach Angaben der 88er blendend. „Es gab noch nie so viele Anfragen“, sagt Trainer Baris Baglan. „Wir wollen die außergewöhnliche Situation nutzen, um Außergewöhnliches zu leisten.“
„Der Kampf steht Spitz’ auf Knopf“, sagt ASV-Vorsitzender Professor Eckhart Pick. „Wir gehen von jeweils fünf Einzelsiegen aus“, sagt der Aalener Coach Anton Nuding und ergänzt: „Wir kommen fit nach Mainz.“ >>>mehr

88 II wird Vizemeister

Die Ringer des ASV Mainz 88 II haben die Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz als Vizemeister abgeschlossen, punktgleich mit dem Champion ASV Pirmasens. Im finalen Heimkampf gab es für das Team von Steven Krumbholz und Ahmet Demir gegen den Vorletzten AV 03 Speyer ein 36:0, das bereits nach dem Wiegen feststand. Die Vorderpfälzer waren lediglich mit sechs Mann aufgelaufen.

Das ist das ultimative Los

Im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft trifft der ASV Mainz 88 auf den KSV Aalen, den Sieger der Ost-Staffel.
Der ASV Mainz 88 hat den dicksten Brocken erwischt: Im Viertelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft treffen die Mainzer Ringer auf den KSV Aalen, den Sieger der Bundesliga-Ost-Staffel. Das ergab die Auslosung am Samstag in Weingarten. Die 88er haben am Samstag, 19.30 Uhr, zunächst Heimrecht gegen die Mannschaft von der Ostalb. Am 23. Dezember steigt der Rückkampf in Aalen.
Zuschauer sind der Gewinner
"Das ist das ultimative Los", sagte ASV-Cheftrainer Baris Baglan. "Das ist die Viertelfinalpaarung schlechthin. Einen Gewinner gibt es jetzt schon - das sind die Zuschauer." Der Vorverkauf ist bereits angelaufen, die Nachfrage ist groß, seitdem der Gegner feststeht. >>>mehr

88er müssen im Viertelfinale gegen Aalen

Am Samstag zuerst Heimkampf / Mögliches Halbfinale gegen Köllerbach
Für den Vorsitzenden Professor Eckhart Pick ist es das „wirtschaftlich und sportlich attraktivste Los“, für Trainer Baris Baglan „der traditionell schwerste Gegner, den wir kriegen konnten“: Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 muss im DM-Viertelfinale gegen den mehrfachen Deutschen Mannschaftsmeister KSV Aalen ran.
Die Auslosung der Play-offs am Samstag in Weingarten ergab, dass die 88er am nächsten Samstag, 17. Dezember (19.30 Uhr), Heimrecht genießen. Der Rückkampf steigt am 23. Dezember. Im Erfolgsfall treffen die 88er in den Halbfinalkämpfen (26. und 30 Dezember) auf den Sieger der Begegnung KSV Köllerbach - RV Thalheim. Dann ringen die Mainzer zuerst auswärts. >>>mehr

Starke Staffel für die Fans

Junge 88er wollen Oberliga-Saison mit einem Erfolg beenden
Zum Saisonfinale in der Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz empfängt Vizemeister ASV Mainz 88 II am Samstag (20 Uhr, Ringerzentrum in der Jakob-Anstatt-Straße) den vorletzten AV 03 Speyer. „Wir werden für unsere Fans noch einmal eine starke Mannschaft auf die Matte schicken, um eine gute Saison mit einem Sieg zu beenden“, kündigt 88-Trainer Steven Krumbholz an. „Wir haben in dieser Runde nur beim ASV Pirmasens verloren, ansonsten war es eine Superleistung von den Jungs - auch wenn es nicht schlecht gewesen wäre, wenn wir Meister geworden wären. Und für die nächste Saison haben wir drei, vier Neue, die von unten aufrücken werden.“ Laut Krumbholz sei der A-Jugendliche Viktor Lyzen ein Talent, das angreifen könne, wenn er noch etwas an Gewicht zulege. Auch Koray Cakici oder Danilo Bauer seien Youngsters, denen durchaus die Zukunft gehöre. Zudem sei gerade auch Ercihan Albayrak jemand, der ständig dazulerne und im kommenden Jahr „ganz anders auftreten“ werde. (Quelle: www.allgemeine-zeitung.de)

„West-Teams im Halbfinale unter sich“

Play-off-Auslosung am Samstag beim SV Weingarten / Bundesliga-Referent Rothmer sieht ASV Mainz 88 unter den letzten Vier
Karl Rothmer ist Bundesliga-Referent des Deutschen Ringer-Bunds. In dieser Funktion überwacht der Darmstädter am Samstagabend die Auslosung zur DM-Endrunde in Weingarten. Dort ringen der heimische Deutsche Meister SV Weingarten und Vize-Champion RWG Mömbris-Königshofen im abschließenden regulären Saisonkampf. Im Lostopf sind die vier Topteams der West-Gruppe - mit dem ASV Mainz 88, dem DM-Sieger 1973 und 1977 - und die vier besten aus der Ost-Gruppe. Wir sprachen zuvor mit Rothmer.
Herr Rothmer, aus welcher Gruppe kommt der nächste Deutsche Meister?
Natürlich aus dem Westen.
Im Vorjahr gab es ein Halbfinale, das rein aus West-Teams bestand. Rechnen sie wieder damit? >>>mehr

88er befinden sich in guter Gesellschaft

Die Entscheidung fiel erst im letzten Kampf. Im Weltergewicht verlor Olegk Motsalin gegen Krystian Brzozowski. Damit stand die 17:20-Niederlage des ASV Mainz in Adelhausen fest.
Die Enttäuschung, die reguläre Bundesliga-Saison nicht mit einem Erfolg abgeschlossen zu haben, hielt sich bei den 88ern in Grenzen.
Zum einen, weil das sportliche Ziel, die Play-off-Qualifikation, längst erreicht ist. Zum anderen, weil sich die Mainzer in prominenter Gesellschaft befinden. Die 88er sind bereits der Dritte der vier Viertelfinalisten der Westgruppe, die in der Rückrunde gegen die Adelhausener verloren haben. "Ich bin nicht unzufrieden", sagte Baris Baglan. "Ich konnte noch einmal wichtige Erkenntnisse sammeln. Nach einer kurzen Regenerationsphase freuen wir uns auf die Aufgaben, die uns erwarten. Die Jungs sind heiß auf die Herausforderung Play-off." >>>mehr

Leistungsträger präsentieren sich in Play-off-Form

88er kassieren wie andere Bundesliga-Top-Teams unbedeutendes 17:20 in Adelhausen / Schwergewichtler Stefan Kehrer beendet starke Rückrunde mit 3:0 / Letztes Duell entscheidet
In ihrem letzten Saisonkampf in der Bundesliga West vor Beginn der Play-off-Runde haben die Ringer des ASV Mainz 88 beim starken Aufsteiger TuS Adelhausen eine 17:20-Niederlage kassiert. „Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, kommentierte 88-Cheftrainer Baris Baglan. „Wir waren wieder mit einem jungen Team am Start und haben knapp verloren.“ Damit teilen die 88er das Schicksal der Topklubs RWG Mömbris-Königshofen und KSV Köllerbach, die in Adelhausen ebenfalls knapp den Kürzeren gezogen hatten. >>>mehr

Zum Schluss zu den starken Adelhausern

Beim Mainzer 29:12-Hinkampferfolg unternahm 88-Schwergewichtler Xenofon Koutsioumpas vergeblich Kopfstände, um Daniel Ligeti zu bezwingen. Nun trifft wohl Stefan Kehrer auf den Adelhauser EM-Dritten im freien Stil. Archivfoto: hbz/ Michael Bahr

ASV Mainz 88 widmet sich aber schon der Play-off-Vorbereitung
Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 bestreitet am Samstag seinen abschließenden Kampf in der regulären Saison. Die Staffel von Baris Baglan muss bei Aufsteiger TuS Adelhausen ran (19.30 Uhr). Diesem gelangen in der Rückrunde vier Siege - darunter ein 19:15 gegen den Vize-Meister und momentanen West-Spitzenreiter RWG Mömbris-Königshofen und ein 21:17 gegen den zweitplatzierten KSV Köllerbach. Der TuS ist also ein ganz schwerer Brocken für die drittplatzierten 88er.
Diese befassen sich angesichts der bereits festgezurrten DM-Endrundenteilnahme aber auch genauso intensiv mit den Vorbereitungen auf die Play-offs. „Mit Verantwortlichen der Stadt steht jetzt eine Begehung der Mombacher Halle an. Da geht es um die Frage, was für Zusatztribünen wir aufbauen können“, sagt ASV-Vorsitzender Professor Eckhart Pick. Mit 1600 Sitzplätzen kalkuliert Pick zurzeit. Das Problem der Mainzer: Bis zur Viertelfinal-Auslosung am 10. Dezember in Weingarten wissen sie nicht, ob sie am ersten Play-off-Kampftag am 17. Dezember Heimrecht haben, oder erst im Rückkampf am 23. Dezember. Die Halbfinalpaarungen am 26. und 30. Dezember sind vom Termin her auch ein Graus für die Planungen - „aber wir müssen es jetzt so nehmen, wie es ist“, sagt Pick. „Einen Wunschkandidaten für das Viertelfinale habe ich nicht“, sagt der ASV-Vorsitzende. „Alle Gegner sind schwer.“ Wacker Burghausen, KSV Aalen und Luckenwalder SC stehen als Ost-Gruppen-Teams fest. Der RV Thalheim hat die besten Karten, das vierte Ticket zu ergattern. >>>mehr

Selbstvertrauen wächst und wächst

„Verpackungskünstler“ Kiril Terziev (oben) gegen den Bonner Georg Harth. Foto: hbz/ Jörg Henkel

ASV Mainz 88 setzt sich im letzten Heimkampf der regulären Saison 22:13 gegen Bonn durch
Punktlandung: Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 wollte sich im abschließenden Heimkampf der regulären Saison für das 13:22 am 8. Oktober bei TKSV Bonn-Duisdorf revanchieren. Das ASV-Team von Baris Baglan setzte sich vor 300 Zuschauern in Mombach 22:13 durch.
Drei Siege mit dem Bestwert von vier Punkten
ASV-Vorsitzender Professor Eckhart Pick hatte im AZ-Vorgespräch „gute Kämpfe“ versprochen. Tatsächlich lieferten die Mainzer ein paar Leckerbissen. So gelang etwa Stefan Kehrer nach 1:2-Rundenrückstand ein überragender Schultersieg gegen den deutschen Vize-Meister im Schwergewicht, William Harth. Da machte sich die Konterstärke des 26-jährigen Mainzers bemerkbar. Kehrer füllt den Selbstvertrauen-Speicher rechtzeitig vor der DM-Endrunde ab dem 17. Dezember auf. Und auch Wladimir Berenhardt und George Bucur steuerten Vier-Punktsiege bei. Die beiden ASV-Leichtgewichtler waren ihren Konkurrenten Melvin Pelzer und Juri Baron technisch überlegen. Bei Pelzer war der Frust in der dritten Runde so groß, dass er für wiederholte Beinarbeit disqualifiziert wurde. „Die kämpferische Einstellung hat bei allen gestimmt“, sagte Baglan. Auf einzelne Kämpfe wollte der Mombacher Sportlehrer nicht eingehen. >>>mehr

500 Zuschauer im Schnitt verfehlt

Pick: Aber mehr begeisterte Fans als 2010
Dass der Bundesliga-Ringkampf zwischen dem ASV Mainz 88 und dem TKSV Bonn-Duisdorf keine Bedeutung für die Zusammenstellung der Play-offs hatte, weil die 88er, der KSV Köllerbach, die RWG Mömbris-Königshofen und der SV Weingarten schon die vier Topplätze im Westen belegt hatten, machte sich beim Zuschauerzuspruch bemerkbar. 300 Leute fanden den Weg nach Mombach.
Vor Saisonbeginn hatte ASV-Vorsitzender Professor Ekhart Pick gesagt, dass die 88er 500 Zuschauer im Schnitt benötigten. „Die werden wir nicht ganz erreichen“, sagte Pick nach dem 22:13. „Aber wir hatten mehr Zuschauer und mehr Begeisterung als im Vorjahr.“ Und was die 500 angehe - „man muss sich Ziele setzen“, so der 88-Chef. >>>mehr

Letzter Heimkampf vor den Play-offs

Ein Meister seines Fachs: Kiril Terziev (rechts), Vize-Europameister 2010, holte in der Vorwoche ein 3:0 für die 88er in Mömbris. Bietet Coach Baris Baglan den Bulgaren wieder auf? Archivfoto: hbz/ Kristina Schäfer

Bundesligist ASV Mainz 88 will sich gegen TKSV Bonn-Duisdorf für Hinrundenpleite revanchieren / Pick verspricht gute Duelle
Der abschließende Heimkampf in der regulären Saison steht den Bundesliga-Ringern des ASV Mainz 88 bevor. Am Samstag (19.30 Uhr) gastiert der TKSV Bonn-Duisdorf in Mombach. Jener Klub, der dem Team von Baris Baglan in der Hinrunde eine von zwei Niederlagen zufügte. Damals unterlagen die 88er 13:22.
Aber jetzt sind die Mainzer als Vierter der West-Gruppe vorzeitig für die DM-Endrunde qualifiziert - die Bonner sind als Sechster nicht in den Play-offs. Ketzerische Frage also an Baglan und den ASV-Vorsitzenden Professor Eckhart Pick, warum man den Weg nach Mombach wählen sollte? „Weil es wieder sehr gute Kämpfe auf hohem Niveau gibt“, antwortet Pick. „Weil wir die Zuschauer in der ganzen Runde nie enttäuscht haben und dieser Kampf einen schönen Abschluss bildet“, antwortet Baglan - den Abschluss der Vorspeise: Ab dem 17. Dezember ist dann der Hauptgang in den Play-offs angesagt.
Am 8. Oktober hatten die Bonner wie die Mainzer fünf Einzelkämpfe für sich entschieden - aber die Gastgeber von damals profitierten vor allem vom Schultersieg ihres Mittelgewichtlers Piotr Ianuluv gegen ASV-Routinier >>>mehr

Mainz 88 II verpasst Titel

Nach dem 17:23 im Gipfeltreffen der Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz beim ASV Pirmasens ist der ASV Mainz 88 II die Tabellenführung los und hat mit einem Schlag alle Chancen auf den Aufstieg verspielt.
Grund: Die Pirmasenser werden ihre letzten beiden Kämpfe vermutlich klar gewinnen. Dann können die 88er den Klub aus der Westpfalz nach Punkten nicht mehr überrunden. Entscheidend ist der direkte Vergleich. Den haben die 88er verloren, weil sie den Hinkampf beim 19:15 „nur“ mit vier Punkten Differenz zu ihren Gunsten entschieden haben. >>>mehr

Mattenleiter erkennt Schultersieg nicht an

Der ASV Mainz 88 schrammt beim 15:16 beim Deutschen Vizemeister RWG Mömbris-Königshofen nur knapp an einem Remis vorbei.
Kiril Terziev stand kurz davor, sein Comeback zu krönen. Der Weltergewichtler des ASV Mainz 88 hatte im abschließenden Kampf in der Bundesliga-Begegnung bei der RWG Mömbris-Königshofen seinen Kontrahenten Kakhaber Khubezhty Mitte der ersten Runde in eine gefährliche Lage gebracht. Nicht nur die Mainzer Anhänger und die Betreuer in der Ecke der 88er sahen den RWG-Freistilringer schon auf beiden Schultern. Die einheimischen Zuschauer, die beste Sicht hatten, empfanden es ähnlich. Denn es wurde ganz ruhig in der Halle. >>>mehr (Quelle: Mainzer-Rhein-Zeitung.de)

Hoffnung und Ärger

Mainz 88 gastiert am Samstag in Mömbris / Etatloch weiter bestimmendes Thema
Das Dumme an der vorzeitigen Play-off-Qualifikation des ASV Mainz 88 in der Ringer-Bundesliga: Die Luft ist etwas raus. Dass die Staffel von Chefcoach Baris Baglan am Samstag (19.30 Uhr) beim deutschen Vize-Meister RWG Mömbris-Königshofen ran muss, der als Spitzenreiter der West-Gruppe gleichfalls schon für die DM-Endrunde plant, rückt in den Hintergrund. Das Etatloch der Mainzer in Höhe von 34 000 Euro ist noch einmal das bestimmende Thema in dieser Woche.
Vorsitzender Eckhart Pick: „Wir sind guten Mutes“
ASV-Vorsitzender Professor Eckhart Pick wollte am Freitag - nach Reaktionen des Landessportbunds und des Spitzensport-Förderers Lotto Rheinland-Pfalz in der AZ auf das 88-Problem -, „keine Wasserstandsmeldungen abgeben“, wie er sagte, doch der 70-Jährige betonte im nächsten Atemzug: „Wir sind guten Mutes. Allerdings hoffen wir auch auf eine Reaktion der Fans.“ Diese wiederum ist erst beim abschließenden Heimkampf in der regulären Saison am 26. November gegen den TKSV Bonn-Duisdorf wieder gefragt. >>>mehr

Mit viel Schwung in die Play-offs

ASV Mainz 88 nach 24:12 gegen unterbesetzten ASV Nendingen vorzeitig im DM-Viertelfinale
Schon nach dem Wiegen war klar, dass der ASV Nendingen nicht imstande sein würde, dem ASV Mainz 88 den Gang in die Play-offs der Ringer-Bundesliga zu versperren. Schließlich war der letzte Konkurrent des Traditionsvereins nur mit neun Athleten angereist. Und zu diesen zählte auch Coach Volker Hirt, der nicht mehr das nötige Topniveau besitzt.
Aber erst nach dem furiosen Auftritt des 18-jährigen Pascal Eisele im vorletzten Kampf - nach dessen überlegenen Sieg gegen Semih Bosyan, der die Mainzer uneinholbar in Führung brachte - brüllten die ersten Fans unter den 650 Leuten: „Play-offs, wir kommen.“
Enrundenteilnahme kostet Gebühr an DRB
In seiner ersten Saison nach der Rückkehr als Coach führte Baris Baglan den zweimaligen deutschen Mannschaftsmeister vorzeitig in die Endrunde. „Wir sind stolz auf das, was Trainer und Mannschaft geleistet haben“, sagte Vorsitzender Professor Eckhart Pick. „Unsere Investitionen tragen Früchte. Und jetzt haben wir die Chance, noch etwas dazu zu verdienen.“ Wobei auch der Deutsche Ringer-Bund mitverdient. Von den Viertelfinalisten kassiert der Verband 500 Euro pro Team, von den Halbfinalisten 2000 Euro, von den Finalisten 4000 Euro. >>>mehr

Khromov traurig

Großer Beifall trotz Schulterniederlage
(grü). Eigentlich hatte der neue Mainzer 60-Kilo-Star Atmir Khromov den früheren Vize-Weltmeister und Europameister Ghenadie Tulbea im Bundesliga-Ringkampf schon bezwungen. Nachdem der Russe die erste Runde an den Mann aus Nendingen 1:6 abgegeben hatte, setzte er sich anschließend 2:0 und 3:0 durch. Und im vierten Durchgang führte der 25-Jährige schon 2:0, ehe ihn Tulbea stark konterte und auf die Schultern legte.
„Ich bin etwas leichtsinnig geworden“, ließ Khromov via den dolmetschenden Leichtgewichts-Kollegen Wladimir Berenhardt wissen. Dass die Zuschauer Khromov trotzdem mit sehr viel Applaus für einen Wahnsinnskampf dankten, konnte diesen nicht aufmuntern. „Aber zumindest hat die Mannschaft gewonnen - und darum geht es ja.“ >>>mehr

„Wir brauchen die Emotionen“

Baris Baglan coachte die 88er in dieser Saison bislang zu acht Siegen, einem Remis und drei Niederlagen. Der Sportlehrer ist auch erster Einpeitscher für die Fans. Archivfoto: hbz/ Kristina Schäfer (AZ)

ASV Mainz 88 empfängt ASV Nendingen zum vielleicht entscheidenden Duell um die Play-off-Teilnahme
Samstagabend, 19.30 Uhr, Sporthalle Mombach - Spot an: Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 empfängt den ASV Nendingen. Der Dritte der Bundesliga Gruppe West kämpft gegen den Dritten. Nach zwei Jahren ohne Endrundenteilnahme kann der Mainzer Traditionsverein den Sprung ins Viertelfinale praktisch perfekt machen. ASV-Coach Baris Baglan äußert sich zur Situation.
Herr Baglan, gewinnen die 88er das Duell mit Nendingen, ist Ihnen ein Platz unter den Top-Vier bis zum Schluss praktisch nicht mehr zu nehmen. Es ist also der entscheidende Kampf um die Play-off-Teilnahme. Oder wie sehen Sie das? Für uns ist es ein wichtiger Heimkampf gegen einen gefährlichen, in tabellarischer Nähe stehenden Gegner. Wie in allen bisherigen Duellen gehen wir auf die Matte, um attraktiven Sport zu bieten Sie geben sich weiter zurückhaltend. Aber die Unterstützung der Fans könnte, oder besser gesagt müsste am Samstag ein neues Level erreichen, weil es um die Endrunde geht ...
Die Medien wollen uns das Wort Play-offs in den Mund legen. Klar ist, dass wir in unserer Halle immer noch ein Zacken motivierter sind, wenn die Stimmung tobt. Wir brauchen die Emotionen für außergewöhnliche Leistungen. Gerade jetzt an diesem Samstag. >>>mehr

Der elfte Sieg im elften Kampf?

Einen Tag nach dem 11.11. streben die Ringer des souveränen Tabellenführers ASV Mainz 88 II in der Oberliga Rheinland-Pfalz den elften Sieg im elften Kampf an. Am Samstag, 17.30 Uhr, empfangen die „jungen Wilden“ in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand den Drittletzten AC Thaleischweiler. >>>mehr

Halib macht den Sieg klar

Oberligist Mainz 88 II schlägt Metternich/Rübenach mit neun Mann 23:15
(MH). Zehnter Kampf, zehnter Sieg für die Ringer des ASV Mainz 88 II in der Oberliga Rheinland-Pfalz: Bei der WKG Metternich/Rübenach setzten sich die „Jungen Wilden“ 23:15 durch - und verteidigten damit den Platz an der Sonne.
„Aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung konnten wir nur mit neun Sportlern antreten“, resümierte 88-Trainer Steven Krumbholz. Nach den ersten vier Kämpfen führten die 88er gleichwohl bereits 16:0, und im letzten Kampf vor der Pause schrammte Sahin Kiziltas nur knapp an einer kleinen Sensation vorbei. „Sahin hat im 60-Kilo-Limit im für ihn ungewohnten Greco seinen Gegner >>>mehr

Weltergewichtsduo sichert Remis beim Champion

88-Vize-Vorsitzender Heinz Meier trägt Olegk Motsalin nach dessen 3:1 gegen Szabolcs Laszlo von der Matte. Motsalin sicherte den Mainzern das Remis beim Deutschen Meister. Foto: Klaus Schwabenland

Bundesligist ASV Mainz 88 erkämpft 17:17 beim SV Weingarten / 11:16-Rückstand zwei Kämpfe vor Schluss / Überraschende Pleiten von Zaidov und Bichinashvili
In der „Höhle des Löwen“ haben die Ringer des ASV Mainz 88 Mumm bewiesen. Nach dem 17:17 in der Bundesliga West vor 650 Fans beim Deutschen Meister SV Germania Weingarten ist dem Team von Cheftrainer Baris Baglan der Einzug in die Play-off-Runde nur noch vom fünf Punkte entfernten ASV Nendingen zu nehmen - die Nendinger sind nächsten Samstag in Mombach zu Gast.
Motsalin revanchiert sich für Schulterniederlage
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, kommentierte Baglan. „Denn nach dem Unentschieden zur Pause waren wir nur noch im Rückstand und haben vor den letzten beiden Einzelkämpfen sogar mit 11:16 hinten gelegen. Aber wir sind mit großem Herzen zurückgekommen, das war eine Riesenleistung.“ Nach den Siegen von Ilian Georgiev gegen Muskelbody Adam Juretzko sowie des ursprünglich aus der Ukraine stammenden griechischen Meisters Olegk Motsalin gegen Szabolcs Laszlo kannte die Freude im Lager der 88er keine Grenzen >>>mehr

Jeder Kampf ein Leckerbissen

Der Deutsche Meister des ASV, Tahir Zaidov (rotes Trikot) steht in Weingarten warscheinlich vor einem harten Kampf mit Virgil Munteanu. Foto: hbz/ Michael Bahr (AZ)

Bundesligist ASV Mainz 88 tritt beim Deutschen Meister Weingarten an / Vorentscheidung im Play-off-Rennen?
Im Heimkampf gegen den Deutschen Meister SV Weingarten gelang dem ASV Mainz 88 bereits ein 24:19-Erfolg und damit ein echter Coup im Kampf um die Play-off-Teilnahme in der Ringer-Bundesliga. Nun steht am Samstag (19.30 Uhr) der Rückkampf in Weingarten an. Sollte Chefcoach Baris Baglan die 88er zu einem erneuten Triumph führen, wäre ein Platz unter den Top Vier und damit die Endrundenteilnahme praktisch sicher.
Weil der SV als Vierter hinter den zweitplatzierten Mainzern rangiert - der Champion hat auch sechs Minuspunkte, aber einen Kampf weniger bestritten -, dürfte Trainer Frank Heinzelbecker alles auffahren, was der Titelträger zu bieten hat. Also auch den französischen 96-Kilo-Star Melonin Noumonvi. Und um richtig stark zu stehen, müsste Virgil Munteanu in die 55-Kilo-Klasse abtrainieren. Kurzum: Im Badischen steht eigentlich schon ein Play-off-Kampf an, bevor die Play-offs überhaupt starten. Jedes Duell ein Leckerbissen. „Es wird mit Sicherheit ein wunderschöner Kampf in der Höhle des Löwen“, sagt Baglan. „Und wir sind gut vorbereitet.“ Am Dienstag betrieben die 88er zunächst >>>mehr

Zweite der 88er klarer Favorit

Einmal mehr klarer Favorit sind die Ringer des ASV Mainz 88 II, wenn sie am Samstag (20 Uhr) in der Oberliga Rheinland-Pfalz als Gast der WKG Metternich/Rübenach ran müssen. Um die Einstellung ihrer Athleten müssen sich die beiden Erfolgstrainer Steven Krumbholz und Ahmet Demir in dieser Runde keinerlei Sorgen machen. Und die Form stimmt auch. Schwergewichtler Ugur Dogan gewann zuletzt souverän, >>>mehr

Noch mal die doppelte Belastung

Im Kampf um die Play-off-Teilnahme benötigt ASV Mainz 88 Siege gegen den TSV Musberg und den KSK Neuss / Heimkampf am Sonntag
Der abschließende Doppelkampftag in der Ringer-Bundesliga liegt vor dem ASV Mainz 88. „Es wird wieder schwierig“, sagt ASV-Coach Baris Baglan. Aber nach der Siegteilung in der Hinrunde, als es an zwei Tagen gegen Nendingen und Spitzenreiter RWG Mömbris-Königshofen ging, sind jetzt zwei Erfolge eingeplant. Am Samstag treten die Mainzer beim TSV Musberg an (19.30 Uhr), der bislang zwei Siege aufweisen kann. Und der TSV stellt in Frank Stäbler den bislang einzigen deutschen Olympiastarter 2012 in London. Stäbler ist Leichtgewichtler im klassischen Stil. Am Sonntag (16 Uhr) empfangen die 88er in Mombach den KSK Neuss, der mit lediglich einem Erfolg das Schlusslicht der West-Gruppe bildet. >>>mehr

ASV II trifft auf Schlusslicht

Mit einem nicht wettbewerbsfähigen Gegner bekommen es die Ringer des ASV Mainz 88 II am Samstag (20 Uhr) im zweiten Rückrunden-Kampftag der Oberliga Rheinland-Pfalz zu tun: Mit dem ASV Koblenz-Karthause stellt sich das punktlose Schlusslicht im Athletikzentrum in der Jakob-Anstatt-Straße vor. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die „Jungen Wilden“, die mit viel Erfolg von Steven Krumbholz und Ahmet Demir gecoacht werden, mit den personell gebeutelten Athleten aus der Koblenzer Vorstadt kurzen Prozess machen. >>>mehr

Mainz 88 II bleibt ungeschlagen

Beim 19:18 zum Rückrunden-Auftakt in der Oberliga Rheinland-Pfalz beim KSC Friesenheim schrammten die Ringer des ASV Mainz 88 II relativ knapp am ersten Punktverlust vorbei. Die „Jungen Wilden“ mussten in der Vorderpfalz gleich mit zwei Handicaps leben. Dass Trainer Steven Krumbholz aus beruflichen Gründen nicht mit von der Partie sein konnte, stand schon länger fest. Dass der frühere Erstliga-Ringer und Sieggarant Erhan Feiz Halib ausfallen würde, entschied sich ausgesprochen kurzfristig. Halib kam nicht rechtzeitig zum Wiegen. Er stand im Stau. >>>mehr

Niederlage trotz Augenhöhe

ASV Mainz 88 verliert in Köllerbach 16:19 / Neuzugang Khromov muss verletzt raus
Durch eine 16:19-Niederlage zum Rückrunden-Auftakt der Bundesliga West im Verfolgerduell beim KSV Köllerbach sind die Ringer des ASV Mainz 88 in der Tabelle auf Rang vier abgerutscht. „Es gibt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken“, stellte 88-Cheftrainer Baris Baglan klar. „Wir haben gegen ein Köllerbach in Bestbesetzung gerungen, waren mit dieser Topmannschaft auf Augenhöhe und mussten knapp den Kürzeren ziehen. Aber wir haben einige positive Eindrücke mitgenommen.“ Alles andere als positiv war freilich, dass sich der von Baglan bis zuletzt unter Verschluss gehaltene Neuzugang Atmir Khromov für das 60-Kilo-Freistil gleich in seinem ersten Kampf verletzte. „Atmir hatte mir beim Auskämpfen in der dritten Runde signalisiert, dass er sich an der Rippe weh getan hat“, sagte Baglan. „Es hat sich dann immer weiter verschlechtert und ich musste ihn rausnehmen.“ Die ersten beiden Runden hatte der 25 Jahre alte Russe gegen Naranbaatar Bayaraa jeweils 2:0 gewonnen, die dritte Runde verlor er >>>mehr

Als Außenseiter ins Saarland

In sieben Kämpfen in der 55-Kilo-Klasse behielt der Mainzer Beinschraubenexperte Atalay Suhrab (links) fünfmal die Oberhand. In der Rückrunde muss der Türke in die 60-Kilo-Klasse aufsteigen, will er im bevorzugten freien Stil ringen. Foto: hbz/ Michael Bahr (AZ)

Bundesligist ASV Mainz 88 gefällt sich in seiner Rolle vor Duell in Köllerbach / Coach Baglan setzt auf Motsalin
Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Bundesliga-Kämpfen beim ASV Mainz 88 und gegen die RWG Mömbris-Königshofen zündete der frühere deutsche Serienmeister KSV Köllerbach den Turbo. Seither reihten die Ringer aus dem Saarland sechs Siege aneinander. Nun gastieren die Mainzer am Samstag zum Rückrundenstart beim KSV. „Wir sind Außenseiter“, sagt der 88-Coach Baris Baglan - auch wenn die Mainzer als Zweiter beim punktgleichen Dritten auf die Matte steigen.
„Die Köllerbacher können in Bestbesetzung antreten und werden diese auch stellen“, ist sich Baglan sicher. Aber in der Rolle des Außenseiters fühlen sich die Mainzer ganz wohl.
Die 88er haben das Pech, dass Andriy Shyyka am Samstag wieder ringen darf. Nach dem Duell mit dem Bonner Saba Khubezhty am 24. September, das in einen Thai-Boxkampf ausgeartet war - bei dem geschlagen und getreten wurde -, hatte der WM-Zehnte im deutschen Nationaltrikot eine Sperre bis zum 16. Oktober aufgebrummt bekommen. Khubezhty muss noch bis zum 12. November zuschauen. >>>mehr

Stilartwechsel soll nicht zum Problem werden

Mit einem Auswärtskampf beim Tabellenfünften KSC Friesenheim starten die Ringer des ASV Mainz 88 II am Samstag (20 Uhr) in die Rückrunde der Oberliga Rheinland-Pfalz. „Vorausgesetzt, dass keine Ausfälle oder Verletzungen entstehen, werden wir versuchen, die optimal gelaufenen Kämpfe der Vorrunde erfolgreich fortzusetzen“, sagt 88-Trainer Steven Krumbholz.
„Der Stilartwechsel wird uns nicht beeinflussen, da wir in der Hinserie besonders in den unteren Gewichtsklassen die Ringer flexibel eingesetzt hatten und diese in beiden Stilarten erfahren sind.“ Ercihan Albayrak und Dennis Forschner können ab sofort in ihren Stammstilarten agieren. „Nach einer Woche Pause wollen wir in Friesenheim erholt und motiviert angreifen“, so Krumbholz. Den Hinkampf gewannen die „Jungen Wilden“, die mit makellosen 14:0 Punkten die Tabelle anführen, deutlich mit 28:11.

Vorsicht: Stolperstein

Foto: hbz/ Kristina Schäfer (Allgemeine-Zeitung)

ASV Mainz 88 empfängt Aufsteiger TuS Adelhausen / Kampf auch gegen Grippewelle
Der Blick auf die Tabelle signalisiert: Das wird eine ganz einfache Kiste am Samstagabend für die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88. Schließlich kommt der letztplatzierte Aufsteiger TuS Adelhausen zum Hinrundenende der drittplatzierten 88er nach Mombach (19.30 Uhr). Der Blick auf das vorletzte Ergebnis des TuS rät dagegen schon zu Vorsicht. Schließlich gelang den Adelhausern am 1. Oktober ein 18:18 beim TKSV Bonn-Duisdorf - ihr bis jetzt einziger Punkt. In Bonn kassierten die Mainzer in der Vorwoche ein 13:22 - die zweite Saisonniederlage am Stück. Auf sieben von >>>mehr

ASV II sichert sich Herbstmeistertitel

88er bezwingen WKG Untere Nahe im Topduell 25:13 / Freund und Halib überzeugen
Durch einen ungefährdeten 25:13-Erfolg im Topduell der Oberliga Rheinland-Pfalz gegen die WKG Untere Nahe haben die Ringer des ASV Mainz 88 II ihr erstes Etappenziel erreicht und sich die Herbstmeisterschaft gesichert.
„Vor heimischem Publikum haben wir mit sechs Einzelsiegen ungeschlagen die Vorrunde beendet“, schwärmten die 88-Coaches Steven Krumbholz und Ahmet Demir hernach. „Ein großes Lob an alle eingesetzten Sportler, die jetzt eine Woche kampffrei haben und dann hoch motiviert in die Rückrunde starten wollen.“ Technische Leckerbissen sahen die Zuschauer unter anderem von Magomed Freund und Erhan Halib, die eindrucksvoll bewiesen, warum sie die >>>mehr

Sein Gefühl täuscht Baglan

88er nach unerwarteter Niederlage in Duisdorf nur noch auf Platz drei der Bundesliga

Nach der auch in der Höhe unerwarteten 13:22-Niederlage beim TKSV Bonn-Duisdorf sind die Ringer des ASV Mainz 88 einen Kampftag vor Ende der Vorrunde in der Bundesliga West auf den dritten Platz zurückgefallen. 88-Star David Bichinashvili verlor dabei unerwartet aus Schultern.
Eigentlich hatte 88-Cheftrainer Baris Baglan ein gutes Gefühl gehabt. Aber im Nachhinein erwies sich die „kleine Seuchenwoche“ als zu große Hypothek. „Wir mussten uns mit Verletzungen herumschlagen und mit einem viralen Infekt, der durch das Team ging“, verriet Baglan. „Aber das soll die Leistung des Gegners nicht schmälern. Wir haben gegen eine gefährliche Mannschaft verloren, das muss man anerkennen.“ Normalerweise zeichnet die 88er aus, dass sie ihre Einzelkämpfe mit hoher Differenz gewinnen. Dies gelang ihnen vor 450 Zuschauern nicht. Zwar fuhren beide Teams jeweils fünf Siege ein. Doch während die Bonner stets zu null und mit mindestens drei Punkten Differenz die >>>mehr

Baglan hat ein gutes Gefühl

Stefan Gheorghita (r.), hier gegen den Mömbris-Königshofener Michail Ganev, tritt mit den 88ern in Bonn-Duisdorf an. Foto: hbz/Jörg Henkel (AZ)

ASV Mainz 88 zu Gast beim TKSV Bonn-Duisdorf / Trainer erwartet enge Kämpfe
Die Ringer des ASV Mainz 88 wollen in ihrem vorletzten Hinrunden-Kampf in der Bundesliga West am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Schmittstraße) beim Tabellensechsten TKSV Bonn-Duisdorf wieder in die Erfolgsspur zurückfinden und ihren zweiten Platz verteidigen.
Gegen das bis dato punktlose Schlusslicht TuS Adelhausen kamen die Bonner zuletzt nicht über ein mageres 18:18 hinaus. Seinen einzigen Sieg feierte das Team aus der ehemaligen Bundeshauptstadt zur Heimpremiere beim 23:14 gegen den ASV Nendingen. Bei Vizemeister RWG Mömbris-Königshofen, der zuletzt bei den 88ern 24:16 triumphiert hatte, unterlagen die Bonner nur knapp >>>mehr

Schlüsselkämpfe in den unteren Gewichtsklassen

Beim Vorrunden-Finale in der Oberliga Rheinland-Pfalz am Samstag (20 Uhr, Athletikzentrum in der Jakob-Anstatt-Straße) gegen den Tabellendritten WKG Untere Nahe gibt es für die Ringer von Spitzenreiter ASV Mainz 88 II nur ein Ziel: Mit einem Heimsieg wollen die „Jungen Wilden“ eine glänzende Hinserie krönen. Die WKG, die von der Mainzer Ringer-Legende Karl-Heinz Helbing trainiert wird, hat bislang erst einen Kampf verloren, am 10. September unterlag sie 9:27 beim ASV Pirmasens. „Wir versprechen, unser Bestes zu geben“, kündigt 88-Coach Steven Krumbholz an. „Die Schlüsselkämpfe finden in den unteren Gewichtsklassen statt, wo Helbing deutsche Jugendmeister zur Verfügung stehen.“ Hoffnungen setzt Krumbholz in Dominik Weber, der seine Trainingsleistungen im Wettkampf nicht optimal umsetzen konnte, da ihm „kleinere taktische Fehler“ unterliefen.

Zu viel Substanzverlust

Diese eine gute Aktion gelang dem Mainzer George Bucur gegen den deutschen Nationalmannschaftsringer der RWG, Saba Bolaghi. Bucur verdiente sich mit dem Überwurf eine Fünferwertung. Doch Bolaghi siegte in vier Runden. Fotos: hbz/ Jörg Henkel (AZ)

ASV Mainz 88 kassiert beim 16:24 gegen Vize-Meister Mömbris erste Niederlage
Die Herkulesaufgabe war zu schwer für den ASV Mainz 88. Der Ringer-Bundesligist musste sich beim Doppelkampftag mit einem 24:11-Sieg in Nendingen begnügen. Im anschließenden Heimkampf gegen den deutschen Vize-Meister RWG Mömbris-Königshofen vor offiziell 1112 Zuschauern in Mombach zollten einige Athleten von Baris Baglan den stressigen Duellen 21 Stunden zuvor Tribut. Die 88er kassierten beim 16:24 ihre erste Saisonniederlage - nun zieren die starken Männer aus dem Spessart als einzige verlustpunktfrei die Spitze der West-Gruppe - vor den 88ern.
Natürlich war die Stimmung auf Mainzer Seite etwas gedrückt. „Mömbris war heute stärker“, sagte ASV-Vorsitzender Professor Eckhart Pick. Die RWG hatte frei von körperlichen Strapazen am Vortag - der Doppelkampftag wartet erst am Hinrundenende auf den Vize-Champion - eine Top-Staffel nach Mombach >>>mehr

Verband reagiert: Keine Doppelkampftage mehr

Mit diesem Doppelbeinangriff der Extraklasse sorgte 88-Fliegengewichtler Suhrab Atalay für einen Höhepunkt.

Saisonbeginn ab 2012 immer später / Mattenleiter mit Gespür
Bundesliga-Referent Karl Rothmer war Zeuge des Topkampfs zwischen den Ringern des ASV Mainz 88 und der RWG Mömbris-Königshofen. „Ich sehe hier sehr guten Sport“, sagte Rothmer. Aber Rothmer sah auch, dass die Mainzer beim 16:24 mit einem großen Nachteil zu kämpfen hatten - mit der Belastung eines Doppelkampftages, mit dem Duell in Nendingen tags zuvor, das in den Knochen steckte. „Diese Doppelkampftage versuchen wir künftig zu vermeiden“, sagte der Hesse. Ab 2012 werden Ringer-Saisons nicht mehr durch Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften unterbrochen, derentwegen jetzt wieder doppelte Anstrengungen nötig sind, um im Zeitplan zu bleiben. >>>mehr

Tabellenführung verteidigt

ASV Mainz 88 II siegt beim AV Speyer standesgemäß 32:8
Durch einen 32:8-Erfolg bei Kellerkind AV 03 Speyer haben die Ringer des ASV Mainz 88 II ihre Tabellenführung in der Oberliga Rheinland-Pfalz verteidigt.
Aufgrund ihrer guten Saisonvorbereitung waren die „Jungen Wilden“ den Vorderpfälzern konditionell überlegen. Die Basis für den Sieg legte einmal mehr der weiter ungeschlagene Magomed Freund, der die erste Runde mit einem Beinangriff für sich entschied und schließlich einen Schultersieg landete.

Doppelte Pokerpartie

88-Leichtgewichtler Seyran Simonyan ist nach einem schwachen Kampf gegen den Weingartener Ion Panait gefordert. Foto: hbz/ Kristina Schäfer (Allgemeine-Zeitung)

Spitzenreiter Mainz 88 empfängt am Sonntag DM-Vize Mömbris / Zuvor in Nendingen
Ein Wochenende mit zwei äußerst anstrengenden Aufgaben liegt vor dem Ringer-Bundesligisten ASV Mainz 88. Es ist noch kein vorentscheidendes mit Blick auf die Play-offs, aber das Team von Baris Baglan kann ein richtungweisendes aus ihm machen.
Am Samstag muss der Spitzenreiter der Bundesliga-West-Gruppe zum ASV Nendingen, der ab 19.30 Uhr erstmals nach der WM mit allen Stars den Angriff Richtung Endrunde startet. Die bisherige Bilanz von zwei Niederlagen in drei Kämpfen (17:20 gegen Mömbris-Königshofen, 14:23 gegen Bonn-Duidorf) ist eine Hypothek. Die Nendinger sind fast zum Sieg verdammt, wollen sie ihre starke Einkaufstour vor Rundenbeginn nicht ad absurdum führen. „Das macht es umso schwerer“, sagt Baglan. Am Sonntag (17 Uhr) empfängt der ASV dann den deutschen Vize-Meister RWG Mömbris-Königshofen. Wie die Mainzer hat die Spessart-Staffel von Gerhard Weisenberger eine Bilanz von vier Siegen in vier >>>mehr

Neues Saisonziel heißt: Meisterschaft

RINGEN II 88 II muss nach Speyer
Vor dem Duell des vorletzten Vorrunden-Kampftages in der Oberliga Rheinland-Pfalz am Samstag (20 Uhr) bei Kellerkind AV Speyer, verkündet Steven Krumbholz, Trainer der Ringer von Spitzenreiter ASV Mainz 88 II, ein neues Saisonziel. „Wir wollen Meister werden“, sagt der gebürtige Sachse, der in Bischofsheim wohnt. „Wir versuchen das zumindest und dann gucken wir mal, was der Vorstand sagt.“ Wollten die Mainzer aufsteigen, müssten sie zunächst das Duell mit dem Saarland-Meister gewinnen und dann eine weitere Qualifikationshürde nehmen. In Speyer zählt für die Bundesliga-Reserve nur ein Sieg. Wobei Krumbholz ankündigt: „Vielleicht bringen wir ein paar unserer ganz Jungen, die in dieser Runde noch nicht gerungen haben.“ Kandidaten wären Dominik Weber oder Fatih Koban.

Um 21.52 Uhr tobt’s in Mombach

Oleg Motsalin machte den Sack zu. Gegen den WM-Fünften Leonid Bazan gewann der Mainzer Grieche in vier Runden. Foto: hbz/ Kristina Schäfer (Allgemeine-Zeitung)

Bundesligist ASV Mainz 88 schlägt den Deutschen Meister SV Weingarten 24:19 / Sechs Einzelerfolge
Riesenjubel bei den Ringern des ASV Mainz 88: Durch einen hart erkämpften 24:19-Erfolg gegen den bislang noch ungeschlagenen Deutschen Meister SV Germania Weingarten hat das Team von Cheftrainer Baris Baglan die Tabellenspitze in der Bundesliga West verteidigt und blickt rosigen Zeiten entgegen.
Um 21.52 Uhr am Samstagabend stand die laut Hallensprecher Dirk Osterhoff mit 1028 Fans bestens gefüllte Sporthalle Am Großen Sand Kopf. Gerade hatte Weltergewichtler Olegk Motsalin im vorletzten Kampf des Abends nach zähem Ringen das Duell der Freistiler gegen Leonid Bazan, dem WM-Fünften in 66-Kilo-Freistil, in vier hauchdünnen Runden für sich entschieden und den >>>mehr

ASV Mainz 88 Sieg gegen Weingarten

Mit 24:19 besiegen die Mainzer Ringer den Deutschen Meister. Sehen sie ein "Fliegendes Eichhörnchen" und hören Sie, was Jurij Kohl und Baris Baglan zum Wettkampf sagen. >>>zum Video

Der Deutsche Meister kommt

Bundesligist ASV Mainz 88 empfängt SV Weingarten zum Spitzenkampf / Coach Baglan setzt auf Fanansturm
Zwei Stunden nach der Vorstellung des deutschen Fußballmeisters Borussia Dortmund am Samstag in der Coface Arena gegen den FSV Mainz 05 stellt sich ein zweiter amtierender nationaler Champion dem Mainzer Publikum vor: In der Ringer-Bundesliga kommt es zum Topkampf. Der bislang in sämtlichen drei Saisonkämpfen siegreiche ASV Mainz 88 empfängt den SV Weingarten um 19.30 Uhr. Ringen vom Allerfeinsten. Und in der Halle sollte alleine angesichts vieler mitreisender SVW-Fans kräftig was los sein.
Hoffnung: Viele 05-Fans finden Weg nach Mombach >>>mehr

88er ganz souverän zum Kantersieg

ASV II mit 31:7-Erfolg in Thaleischweiler
Nach dem 31:7-Kantersieg des ASV Mainz 88 II als Gast des AC Thaleischweiler deutet in der Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz vieles auf einen Titel-Zweikampf zwischen den 88ern und dem punktgleichen Verfolger ASV Pirmasens hin.
„Mit einer souveränen Mannschaftsleistung haben wir die im Training vertieften Techniken umgesetzt“, urteilte 88-Trainer Steven Krumbholz, der gleich fünf erstliga-erfahrene Ringer aufgeboten hatte. Die Basis für den Erfolg legte >>>mehr

Jetzt geht’s um Olympia 2012

Mainzer Bichinashivili vor WM-Start in Form
Heute um 11.45 Uhr steigt David Bichinashvili ins Flugzeug Richtung Istanbul. Am Donnerstag geht der Freistil-Ringer des Bundesligisten ASV Mainz 88 dann über die Waage bei den Weltmeisterschaften in der Türkei. Am Samstag steigt der 36-Jährige auf die Matte in der Klasse bis 84 Kilo.
„Erstes Ziel ist natürlich die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London“, sagt der Mainzer. Dafür ist Platz fünf vonnöten. Lediglich der Musberger Frank Stäbler hat bislang für Deutschland einen Startplatz in London erkämpft. „Wenn das geschafft ist, ist der Kopf frei, dann geht es leichter Richtung Medaille, dem zweiten Ziel“, sagt der ASV-Freistiler. >>>mehr

Bilanz der ASV-Zweiten bleibt makellos

Nach dem 31:7-Kantersieg gegen die WKG Metternich/Rübenach, dem dritten Erfolg im dritten Kampf, führen die Ringer des ASV Mainz 88 II die Tabelle in der Oberliga Rheinland-Pfalz vor dem punktgleichen ASV Pirmasens an.
„Die Zuschauer haben einen guten Kampf gesehen“, resümierte 88-Coach Steven Krumbholz, der das Team gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Ahmet Demir glänzend eingestellt hatte. „Mathias Mohr und Dennis Forschner haben durch das Umsetzen der taktischen Anweisungen ihre Kämpfe souverän gewonnen.“ Auch die erfahrenen Ringer wie Demir und Erhan Halib gewannen vorzeitig. 50-Kilo-Freistiler Magomed Freund schulterte seinen Kontrahenten bereits mit seiner ersten >>>mehr

88er dank starker Zugänge weiter ungeschlagen top

Bundesligist gewinnt 20:15 in Neuss / Gör und Koutsioumpas: 6:0 Punkte
Mit einem richtig guten Gefühl gehen die Ringer des ASV Mainz 88 in die dreiwöchige WM-Pause: Dank des 20:15-Sieges bei Angstgegner KSK Neuss rangiert die Staffel von Baris Baglan nach drei Siegen in drei Kämpfen weiterhin ganz oben in der Bundesliga West und hat eine perfekte Basis für einen Einzug in die Play-off-Runde gelegt.
Die Abberufung des Siegringers George Bucur zur rumänischen >>>mehr

„Ein paar Spender aufgetan“

Vorsitzender Professor Eckhart Pick zum Höhenflug des Bundesligisten ASV Mainz 88
Drei Siege in den ersten drei Kämpfen. Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 ist ein perfekter Saisonstart geglückt. Und Trainer Baris Baglan schiebt - überspitzt formuliert -, munter einen Topmann nach dem anderen ins Team. Wie das funktionieren kann, fragten wir Professor Eckhart Pick, den Vorsitzenden des Traditionsvereins.
Herr Pick, hat der ASV Mainz 88 ungeahnte Geldquellen aufgetan? >>>mehr

Nur ein Testkampf

Mainz 88 II 40:0 in Koblenz
Zweiter Kampf, zweiter Sieg für die Oberliga-Ringer des ASV Mainz 88 II: Beim heißen Abstiegskandidaten ASV Koblenz-Karthause setzte sich der Bundesliga-Unterbau der 88er auf der Matte mit 31:8 durch. Gewertet wurde der Kampf allerdings mit 40:0 zugunsten des ASV, weil die Gastgeber gleich in drei Klassen ohne Vertreter da standen.
„Wir hätten lieber regulär auf der Matte gewonnen, aber das können wir ja nicht beeinflussen“, kommentierte 88-Trainer Steven Krumbholz. „So war es ein besserer Trainingskampf, der uns nicht geschadet hat.“ Für Konstantin Druker, >>>mehr

In Neuss sind 100 Prozent vonnöten

Sollte George Bucur (rechts) zur rumänischen Nationalmannschaft müssen, wäre es ein großes Handicap für die 88er. Foto: hbz/ Kristina Schäfer (Allgemeine-Zeitung)

Bundesligist ASV Mainz 88 am Samstag erstmals auswärts / Letzter Kampf vor WM bringt viel Ungewissheit in Sachen Kader mit sich
Nach zwei Siegen zum Auftakt der Ringer-Bundesliga sagt Baris Baglan, Trainer des ASV Mainz 88: „Das ist zwar kein Polster, aber ein guter Anfang.“ Nach zwei Heimkämpfen gegen den KSV Köllerbach und den TSV Musberg gehen die 88er im Jahr 2011 erstmals auf Reisen. Die Fahrt führt am Samstag zum KSK Neuss.
Der KSK hat sich durch den Zugang von einem Duzend Athleten praktisch runderneuert. „Respekt“, sagt Baglan angesichts dieser Zahl. Gleich sechs Neue hatte KSK-Coach Ayhan Aytemiz beim 19:14 gegen den TuS Adelhausen im ersten und bislang einigen Duell der Neusser auf die Matte geschickt. Nicht dabei waren die Ex-Mainzer Robert Rosengren und Lennie Persson. >>>mehr

Druker wäre ein sicherer Siegkandidat

In seinem ersten Auswärtskampf in der Ringer-Oberliga bekommt es der ASV Mainz 88 II am Samstag (20 Uhr) mit dem ASV Koblenz-Karthause zu tun. Karthause hat die ersten beiden Kämpfe bei der WKG Untere Nahe und beim AV 03 Speyer jeweils kampflos mit 0:40 verloren, weil es in den beiden untersten Gewichtsklassen niemanden aufbieten konnte. >>>mehr

Ehrung für Michelle Lipfert

Michelle Lipfert ist als beste Sportlerin 2011 des Schwerathletik Verbandes Rheinhessen geehrt worden. Sie erhielt aus den Händen des Vizepräsidenten Finanzen Manfred Reusch die bronzene Ehrennadel des Verbandes, einen Geldumschlag und einen Blumenstrauß. Lipfert gewann unter anderem die Deutsche Meisterschaft bei der weiblichen Jugend in Berlin, wurde deutsche Vizemeisterin bei den Frauen in Sulzbach und Dritte bei der EM der Kadetteinnen in Warschau.

Bei den Ergänzungswahlen des Verbandes wurden jeweils einstimmig gewählt: Sabine Lipfert als Frauenreferentin und Fred Sumbeck als Presse-Referent.

Auftaktsieg für Mainz 88 II in Oberliga

Mit einem 28:11-Erfolg gegen den KSC Friesenheim ist der ASV Mainz 88 II in die neue Runde der Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz gestartet.

Vor 100 Zuschauern im Bundesliga-Vorkampf zeigten die „Jungen Wilden“ der 88er laut Trainer Steven Krumbholz eine sehr ordentliche Leistung. „Das war ein Saisonauftakt, wie wir ihn uns vorgenommen hatten. Nach dem tollen Saisonstart der ersten Mannschaft wollten wir auch so anfangen.“ Selbstverständlich war dies nicht, schließlich handelte es sich bei den Vorderpfälzern um einen Gegner, den man schlecht einschätzen konnte „dadurch, dass diese Mannschaft das erste Mal in dieser Liga aufgetaucht ist“. Entscheidend war aus Sicht des 38-Jährigen, >>>mehr

Viel Emotionen und Sauerstoff

ASV Mainz 88 gewinnt auch zweiten Saisonkampf / 24:10 gegen Musberg / Russe sorgt für Höhepunkt
Zweiter Kampf, zweiter Sieg für die Ringer des ASV Mainz 88: Dem 28:11 gegen den KSV Köllerbach ließen die 88er einen hart erkämpften 24:10-Sieg gegen Außenseiter TSV Musberg folgen.
Die rund 400 Fans in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand wurden dabei Zeuge eines denkwürdigen Duells und einer unglaublichen Willensleistung. Im letzten Kampf des Abends standen sich im Greco-Weltergewicht der Russe Seyran Simonyan und das fünf Kilo schwerere TSV-Ass Stefan Stäbler gegenüber. Die 88er führten 17:9, aber hätte Simonyan eine „Vier“ abgeben, hätte es 17:13 geheißen und die Musberger hätten noch die Chance gehabt, ein Remis zu erreichen, denn: Musbergs Frank Stäbler >>>mehr

Verausgabung bis in den Grenzbereich

EINSATZ 88-Verantwortliche loben Simonyan
Entwarnung gab 88-Mannschaftsarzt Dr. Tolga Sancaktaroglu nach dem denkwürdigen Kampf von Seyran Simonyan, der vielen Fans sicherlich lange im Gedächtnis haften bleiben wird.

„Körperliche Leistungsgrenzen werden hier ja oft überschritten“, sagte Sancaktaroglu. „Ich habe in den Augen des Kämpfers keine Bewusstlosigkeit und keine Aufgabe gesehen. Er hat eben die Grenzen des Machbaren ausgelotet.“ In letzter Konsequenz liege die Verantwortung aber ganz klar bei Cheftrainer Baris Baglan. Dass Baglan den ziemlich ausgelaugten Russen habe weiterkämpfen lasse, sei absolut zu vertreten gewesen. „Simonyan hat kein Gewicht machen >>>mehr

Mix der Nationalitäten macht’s

Bundesligist ASV Mainz 88 empfängt verstärkten TSV Musberg / Weg zu Play-offs führt über ausländische Stars
Zweiter Saisonkampf, zweiter Heimkampf: Und nach dem eindrucksvollen 28:11 gegen den KSV Köllerbach am vergangenen Samstag steigen die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 als deutlicher Favorit gegen den TSV Musberg auf die Matte - wobei sich der letztjährige Aufsteiger auch richtig verstärkt hat (siehe Infokasten). Da die West-Gruppe der Bundesliga nur mit neun Teams bestückt ist, hatten die Schwaben beim Rundenauftakt frei.
„Dass wir noch kein Ergebnis von den Musbergern haben, macht die Sache nicht einfacher“, sagt ASV-Chefcoach Baris Baglan. „Wir gehen den Kampf mit einer ähnlichen Staffel wie gegen Köllerbach an.“ Dass Baglan gegen Köllerbach ganz >>>mehr

Mal wieder Gänsehaut

Daigoro Timoncini (im Stand) tauchte trotz laufender WM-Vorbereitung mit Italien im Mainzer Trikot auf. Der Schwergewichtler präsentierte sich in Topform und ließ entsprechend Björn Holk keine Chance. Fotos: hbz/ Jörg Henkel (Allgemeine Zeitung)

Bundesligist ASV Mainz 88 überrollt KSV Köllerbach 28:11 / Fünf Zugänge am Start
Traumstart für die Ringer des ASV Mainz 88 in der Bundesliga West: Vor 600 Zuschauern in der bestens gefüllten Mombacher Sporthalle Am Großen Sand fertigte das Team von Chefcoach Baris Baglan den KSV Köllerbach 28:11 ab.
„Das war wirklich sensationell“, sprudelte es aus Baglan heraus, der sich gar kein schöneres Comeback auf der Trainerbank der 88er hätte wünschen können. „Es hat sich herumgesprochen, dass wir eine gute Atmosphäre haben. Der Rückhalt durch die Fans ist unglaublich, da kriege ich Gänsehaut.“
Aber Baglan präsentierte den Zuschauern auch eine erstklassige Mannschaft, mit dem zuvor geheim gehaltenen russischen Zugang Seyran Simonyan, dem kurzfristig wieder verpflichteten Stefan Gheorghita, den ebenfalls neuen David Bichinashvili, Oleg Mostalin, Atalay Suhrab und Pascal Eisele. „Mit dieser Mannschaft ist Mainz auf Augenhöhe mit den Topteams, sagte der Köllerbacher Teamleiter Thomas Geid. „Wir haben heute eine Lehrstunde bekommen.“ Weil die Köllerbacher nachträglich den angemeldeten Nachholkampf ihres bei der Nationalmannschaft weilenden Jan Fischer ablehnten, gab es letztlich acht Einzelsiege der 88er, statt des 24:11 auf der Matte noch vier Zähler dazu. >>>mehr

Bichinashvili: So kann man weit kommen

88-Vorsitzender Professor Eckhart Pick nach dem Coup gegen Köllerbach: „Das war so nicht zu erwarten, auch wenn wir die im Rahmen unserer Möglichkeiten stärkste Mannschaft gestellt haben.“ Von den runderneuerten 88ern als potenzielles Spitzenteam wollte Pick aber nicht reden. „Ich nehme es als gutes Omen, dass wir im Vergleich zum Vorjahr mit einem Sieg gestartet sind. Aber es waren nur die ersten zwei Punkte einer langen Saison.“ >>>mehr

Großes Aufeinandertreffen der Deutschen

ASV Mainz 88 startet am Samstag mit Heimkampf gegen Köllerbach / Austrainierter Kehrer im Schwergewicht? / Viele Zugänge am Start
Es ist wieder soweit: Samstagabend, 19.30 Uhr, die Ringer-Bundesliga startet. Der ASV Mainz 88 empfängt in der Mombacher Sporthalle „Am Großen Sand“ den KSV Köllerbach. Nach zwei Jahren ohne Endrundenteilnahme schielt das ASV-Team von Trainer Baris Baglan auf den vierten Platz in der Gruppe West und damit den Viertelfinal-Einzug - wobei die Klubführung die Aktiven angesichts der Stärke der Liga offiziell ohne Zielvorgabe auf die Matte schickt. >>>mehr

Pick kalkuliert mit 500 Fans im Schnitt

Option: Für Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 besteht die Möglichkeit, den Bulgaren Kiril Terziev (oben), hier im Kampf gegen den Köllerbacher Anduty Shyyka, nach Ablauf seiner Sperre zu verpflichten. Foto: hbz/Kristina Schäfer / Allgemeine Zeitung

ASV MAINZ 88 Präsident gibt sich vor dem Start der Ringer-Bundesliga in einer Woche optimistisch / Trainer Baglan guter Dinge
Der Dauerkartenvorverkauf läuft etwas besser als im vergangenen Jahr. Das stimmt Professor Eckhart Pick hoffnungsfroh. Die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88, denen Pick vorsteht, sollen ab nächsten Samstag zu Heimkämpfen schließlich immer mindestens 500 Leute in die Mombacher Halle „Am großen Sand“ locken. „Wir kalkulieren mit dieser Zahl als unteren Schnitt“, sagt der 88-Chef. „Wir setzen eindeutig auf die Fans, da wir bei der Zusammenstellung des Teams an unsere Grenzen gegangen sind.“
Sprich: Für die Runde 2011 in der Bundesliga Gruppe West, haben vor allem Pick und Chefcoach Baris Baglan noch einmal starke, teure Leute verpflichtet, um in der Ringerstadt Mainz dem Publikum hochklassigen Sport präsentieren zu können. „Ein Maximum an Spitzensport“, wie der Vorsitzende betont. Und der ist auch gleich zu Saisonbeginn vonnöten, wollen die 88er am 20. August, ab 19.30 Uhr, den KSV Köllerbach, Serienmeister von 2007 bis 2009, schlagen. >>>mehr

Bronze für Michelle Lipfert

‎3. Platz in der Klasse bis 56kg bei den Europameisterschaften der Kadetten in Warschau für Michelle Lipfert vom ASV Mainz 88.
Nach Ihren souveränen Siegen über Adriana Frgic (SRB), Neli Shomeva ( BUL), und Veronika Burdasova (RUS) musste sich Michelle im halbfinale nur der späteren Europameisterin Elin Nillson aus Schweden knapp mit 0:1 0:1 geschlagen geben.

Lipfert bei Kadetten-EM

Michelle Lipfert vom ASV Mainz 88 geht bei den Kadetten-Europameisterschaften​ in Warschau (POL) in der Gewichtsklasse bis 56 kg für Deutschland an den Start. Michelle wurde im vergangenen Jahr bei der EM in Sarajevo Dreizehnte, sie gewann in diesem Jahr bei der weiblichen Jugend DM-Gold und bei den weiblichen Aktiven DM-Silber.

Die Kämpfe in Ihrer Gewichtsklasse
finden am Donnerstag den 11.08.2011 statt.


Infos hier: http://warsaw2011.zapasy.org.p?l/

Turniersieg für Michelle Lipfert

Michelle trat bei den 13. Ladies-Open (Ladenburg) in der 56 kg Klasse an die mit 7 Teilnehmerrinnen besetzt war.
In ihrem Pool konnte sie mit zwei Schultersiegen gegen Selina Müller VFK Mühlenbach und Nadja Wendle ASV Altenheim überzeugen. Auch im Finalkampf gegen Samantha Blum Tus Adelhausen bestimmte sie den Kampf und schulterte ihre Gegnerrin noch in der ersten Kampfminute.

Auch Kevin holte Gold

Kevin Gremm trat einen Tag später beim 18. Römercup (Ladenburg) in der D-Jugend an. In der Klasse bis 44 kg holte Kevin Gold. Im 1 Kampf gegen Furkan Yasar vom KSV Hemsbach konnte er mit einen Schultersieg für sich entscheiden. Der 2 Kampf gewann Kevin durch einen Aufgabesieg gegen Jeremie Heitzmann KSV Weil am Rhein. Und somit wurde er Erster.

„Begeisternde Kämpfe bieten“

ASV MAINZ 88 Vorsitzender Pick und Trainer Baglan äußern sich zu den Erwartungen an die neue Saison
Mit dem Zugang von zwei türkischen Freistilern sind die Planungen des ASV Mainz 88 für die Bundesliga-Saison 2011 abgeschlossen. Am 20. August gastiert der KSV Köllerbach zum Rundenstart der Ringer in Mombach. Für den ASV-Vorsitzenden Professor Eckhart Pick ist die Saison entscheidend für das weitere Engagement des Klubs in der Eliteklasse. Pick und ASV-Coach Baris Baglan äußern sich im AZ-Interview.
Herr Baglan, Sie waren noch auf der Suche nach einem 55-Kilo-Ringer und einem Mann fürs Halbschwergewicht. Wie ist die Suche ausgegangen? >>>mehr

Novo Nordisk Gutenberg Marathon 2011 in Mainz

Wie auch im letzten Jahr war der ASV Mainz 88 auch dieses Jahr wieder mit einem schlagkräftigen Betreuer- Team beim Novo Nordisk Gutenberg Marathon 2011 in Mainz vertreten. Unter der Leitung von Baris Baglan und Heinz Meyer wurde wieder eine hervorragende Arbeit im Streckendienst geleistet. Der ASV Mainz 88 bedankt sich nochmals bei allen Helfern die uns an diesem Tag zur Seite gestanden haben.

DM-Gold für Neu-88er Zaidov

Fliegengewichtler gewinnt vierten Mainzer Titel 2011
Sechs Griechisch-Römisch-Ringer des Bundesligisten ASV Mainz 88 waren bei den deutschen Einzelmeisterschaften in Herbrechtingen am Start. Zugang Tahir Zaidov kehrte mit dem Titel in der 55-Kilo-Klasse zurück. „Der kleine Mann hat wieder großes Kämpferherz bewiesen“, sagte Coach Baris Baglan. Sergej Gabert, Patric Nuding, Dominique Engel (alle 84-Kilo-Klasse), Wladimir Berenhardt (66 Kilo) und Pascal Eisele (74 Kilo) kehrten ohne Medaille zurück.
Drei-Runden-Sieg gegen starken Höglmeier im Finale >>>mehr

Fan-Liebling Bucur bleibt

Mainz-88-Coach Baglan gibt keine Zielvorgabe aus / Erstliga-Staffel steht weitgehend

Zu einem Großteil sind die Saisonplanungen des Ringer-Bundesligisten ASV Mainz 88 abgeschlossen. Trainer Baris Baglan verkündete jetzt noch den Verbleib eines starken Trios: George Bucur, Ilian Georgiev und Daigoro Timoncini. Leichtgewichts-Freistiler Bucur gewann 2010 15 von 17 Kämpfen. Der Rumäne ist Publikumsliebling. Der Bulgare Georgiev siegte in acht von elf 74-Kilo-Duellen im klassischen Stil, der italienische Schwergewichtler Timoncini war nur drei Mal aktiv, setzte sich zweimal durch. Nach den Top-Zugängen des mittlerweile sechsfachen >>>mehr

Ringer-DM: Gold und Silber für Mainzer

Einmal Gold und zweimal Silber - das ist die Ausbeute der drei aus dem Bereich des Schwerathletikverbandes Rheinhessen angetretenen Athleten bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen im Freistilringen, die vom KSV Sulzbach ausgerichtet wurden.
Gold gab es für Neu-Mainzer Davyd Bichinashvili, der sich in der 84-kg-Klasse als die erwartet sichere Bank erwies und die nationale Konkurrenz souverän beherrschte. Selbst Titelträger Peter Weisenberger (RWG Mömbris-Königshofen) vermochte keinen ausreichenden Widerstand zu leisten. Auch im Finale >>>mehr

Nächster Coup: Motsalin an Angel

ASV MAINZ 88 Ringer-Bundesligist holt wohl griechischen Spitzenkönner / Gedanken über neue Liga-Struktur
In der nächsten Woche stellt Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 seine komplette Mannschaft für die Saison 2011 vor, doch bereits am Freitag drang der Name eines weiteren Top-Zugangs nach außen: Oleg Motsalin verstärkt demnach die Mainzer in der 74-Kilo-Freistil-Klasse. Der 24-jährige Grieche kommt vom KSV Aalen. Zuvor hatte der mehrfache Deutsche Meister David Bichiniashvili den Weg aus Aalen zum Team von Trainer Baris Baglan gefunden. >>>mehr

Ferdinand holt Goldmedaille

Robin Ferdinand ist Deutscher Meister. Der 18-jährige Ringer vom ASV Boden, der für den Bundesligisten ASV Mainz 88 bei Mannschaftskämpfen auf die Matte geht, gewann bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren im freien Stil in der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm in Lünen überlegen die Goldmedaille. Es ist nach 2006 bei der C-Jugend und 2008 bei der B-Jugend bereits der dritte Titel für Ferdinand. Im vergangenen Jahr bei der A-Jugend gewann er zudem eine Bronze.

Neuer Ehrgeiz

88er ehren DM-Siegerin Michelle Lipfert
Nach dem Titelgewinn bei den deutschen Meisterschaften der weiblichen A-Jugend ist der Ehrgeiz von Ringerin Michelle Lipfert vom ASV Mainz 88 neu entfacht. „Ich hatte nicht gedacht, dass es so leicht werden würde“, sagte die 16-Jährige nach fünf Schultersiegen. 2010 hatte sie Bronze geholt. Seit zehn Jahren steigt Lipfert auf die Matte. Zurzeit besucht sie die zehnte Klasse des Ringerinternats in Schifferstadt. „Da habe ich natürlich gute Trainingspartner“, sagt Lipfert, die in der 56-Kilo-Klasse Erfolge feiert. Mitunter >>>mehr

Mainz 88 benötigt schnell Klarheit

Bundesliga-Struktur beeinflusst Sponsoreneinnahmen / Bleibt es bei Aalens Aus?
Für Professor Eckhart Pick ist der Fall klar: „Im Moment herrscht große Unruhe, aber wir brauchen möglichst schnell Planungssicherheit.“ Der Vorsitzende des Ringer-Bundesligisten ASV Mainz 88 spricht die Situation in der Eliteklasse nach den Rückzügen des KSV Aalen, des ASV Hof und der KG Eisenhüttenstadt/Frankfurt an. Derentwegen verbleiben zurzeit lediglich neun Teams in der West-Gruppe und acht im Osten. Es gibt Stimmen aus der Bundesliga, die deswegen eine komplette Neustrukturierung fordern. >>>mehr

Bichinashvilli gewinnt Bronze

David Bichinashvilli konnte beim internationalen Turnier in Havana (CUBA) die Bronzemedaille gewinnen. Er musste sich im ersten Kampf gegen den späteren Sieger Reineris Salas (CUB) geschlagen geben. Konnte dann aber gegen Adrian Jaoude (BRA) und Rosmel Gil (VEN) deutlich durchsetzten und gewann die Bronzemedaille.
http://www.david-bichi.de/

Michelle Lipfert Deutsche Meisterin 2011

Am vergangenen Samstag fanden die deutschen Meisterschaften der A-Jugend und der weiblichen Jugend in Berlin statt.
Michelle Lipfert vom ASV Mainz 88 startete in der Kategorie bis 56Kg, die mit 15 Teilnehmerinnen besetzt war. Michelle hat fünf Kämpfe gewonnen (fünf Schultersiege). Die Gesamtkampfzeit aller Kämpfe betrug 2 Minuten und 43 Sekunden. Hierbei hat Michelle Lipfert 25 Punkte gewonnen und gab keinen Punkt ab. Das Verhältniss der technischen Punkte aller Kämpfe beträgt 17:0.

Der ASV Mainz 88 gratuliert Michelle Lipfert zum 1. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend 2011

Ministerpräsident Kurt Beck zu Gast beim ASV Mainz

Rund 130 Interessierte meldeten sich gestern in Mainz spontan zur Mitarbeit im Forum „Integration – Chancen nutzen, Herausforderungen meistern“ und unterzeichneten einen Gründungsaufruf. „Gemeinsam für Rheinland- Pfalz“ heißt das neue Forum, dass der SPD- Landesverband Rheinland- Pfalz ins Leben rufen will. Kurt Beck, SPD- Landesvorsitzender und Ministerpräsident, hatte landesweit Migrantinnen und Migranten eingeladen, um über die zukünftigen Aufgaben bei der Integrationsarbeit zu sprechen. Rund 400 Interessierte aus allen Landesteilen waren seiner Einladung in das Athletikzentrum des ASV Mainz 88 nach Mainz- Weisenau gefolgt.
Im Dialog mit Kurt Beck und Bildungsministerin Doris Ahnen waren sich die Podiumsteilnehmer Hayat Erten, Sozialwissenschaftlerin, Anna Dodognadze, mehrfache Olympiasiegerin im Trampolinspringen, Baris Baglan, Lehrer und Trainer des ASV Mainz 88 und Prof. Dr. Ugur Sahin, Mediziner, einig, dass Bildung der Schlüssel zu gelungener Integration ist.

Weniger Gegner - größere Chancen

Der 88er Jurij Kohl (unten) muss in der kommenden Saison wohl nur noch acht Mal auf die Matte. Foto: AZ Mainz - hbz/Kristina Schäfer

Mainz 88 kämpft in der kommenden Saison wohl in einer kleineren Bundesliga-Staffel
In der Ringer-Bundesliga stehen mal wieder einschneidende Änderungen an - es ist ein zahlenmäßiges Ungleichgewicht entstanden. Und durch dessen Folgen rückt der ASV Mainz 88 der gewünschten Endrundenteilnahme ein Stück näher. Aber: der Reihe nach:
In den vergangenen zwei Jahren agierten jeweils zehn Mannschaften in einer West- und zehn Teams in einer Ost-Gruppe. Im Westen war und ist der ASV Mainz 88 beheimatet. Im Osten traten der ASV Hof und die KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt auf die Matten - bis diese beiden Vereine nun jeweils ihren Rückzug aus der Eliteklasse erklärten. Um wieder ein Gleichgewicht >>>mehr

Zaidov und Nuding neue 88er

Zwei routinierte Zugänge aus der Bundesliga Ost / Youngster Ferdinand bleibt
Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 vermeldet die Zugänge drei und vier für die Saison 2011. Und nachdem Coach Baris Baglan zunächst David Bichinashvili beim Liga-Konkurrenten KSV Aalen losgeeist hatte und Youngster Pascal Eisele vom Zweitligisten KSV Schriesheim gekommen war, schlug Baglan nun bei zwei routinierten deutschen Athleten aus der Ost-Gruppe der Bundesliga zu. >>>mehr

Leistungsexplosion führt zu Titel

Dominik Weber (oben) belegte bei den A-Jugendlichen der 58-kg-Klasse den dritten Rang. Foto: AZ Mainz - hbz/Kristina Schäfer

Marco Weber, Koray Cakici und Bekir Demirs siegen für ASV Mainz 88 bei Landesmeisterschaften
Der Nachwuchs von Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 war mit einer kleinen Delegation bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Speyer auf den Matten. Jugendcoach Cengiz Cakici hatte elf Talente dabei. Die Mainzer belegten in der Teamwertung Rang fünf. „Wir haben allerdings vier Finals unglücklich verloren, sonst wären wir weiter vorne gelandet“, betonte Cakici. Die 88er triumphierten dreimal. >>>mehr

Politiker, Autor, Sportfunktionär

GEBURTSTAG Prof. Eckhart Pick wird heute 70 Jahre alt
Politiker, Buchautor, Sportfunktionär - und immer Mainzer: Am heutigen Dienstag feiert Professor Eckhart Pick seinen 70. Geburtstag.
Bis 2002 war der SPD-Mann Staatssekretär im Bundesjustizministerium. Vier Legislaturperioden hat er im Bundestag verbracht. „Ich habe den richtigen Zeitpunkt für den Abschied aus Berlin getroffen“, sagt er. Die Zeit unter Altkanzler Gerhard Schröder in der Rot-Grünen-Regierung bezeichnet er als „die spannendste Zeit“. Pick betreute vor allem das Soziale Mietrecht. >>>mehr

Eisele kommt, Kohl bleibt

Bundesligist ASV Mainz 88 rüstet weiter auf
So langsam fügen sich beim Ringer-Bundesligisten ASV Mainz 88 die Puzzleteile zusammen. Nach dem sechsfachen deutschen Einzelmeister David Bichinashvili hat nun Pascal Eisele, Dritter der Kadetten-Europameisterschaften 2009, den 88ern sein Jawort gegeben. Der 18-Jährige kommt vom Zweitligisten KSV Schriesheim und ist ein klassischer 74-Kilo-Mann.
Außerdem verkündete Coach Baris Baglan, dass der in der vergangenen Saison in sieben Kämpfen ungeschlagene Jurij Kohl sowie die anderen deutschen Ringer Wladimir Berenhardt und Domenique Engel weiter im 88-Trikot auf die Matte steigen. Vor allem das erneute Engagement von Routinier Kohl ist ein Coup. Der Ex-Köllerbacher ist ein kämpferisches und ringerisches Vorbild. >>>mehr

Bester Deutscher nun 88er

Mainzer Bundesligist holt Bichinashvili aus Aalen fürs Mittelgewicht / Stelle als Realschullehrer gibt Ausschlag
Der ASV Mainz 88 hat den Zuschlag bekommen. „Wir freuen uns, dass dieser klangvolle Name, dieser Hochkaräter, zu uns gestoßen ist“, sagt Baris Baglan, Trainer des Ringer-Bundesligisten. David Bichinashvili, sechsfacher deutscher Einzelmeister, Olympia-Fünfter 2008 und in der vergangenen Bundesliga-Saison in 15 Duellen unbesiegt, hat den Liga-Konkurrenten KSV Aalen verlassen, um sich und seiner Familie in Mainz eine Zukunft aufzubauen. Bichinashvili ist Freistil-Experte für die Gewichtsklassen 84 und 96 Kilo. >>>mehr

David Bichinashvili wechselt zum ASV Mainz 88

Nach dem schon im letzten Jahr Topschwergewichtler Stefan Kehrer vom KSV Aalen zum ASV Mainz 88 an den Rhein wechselte, hat sich nun auch Deutschlands Topringer David Bichinashvili dem Mainzer Traditionsverein angeschlossen.
Der 35 Jährige Spitzenathlet unterzeichnete heute in Mainz seinen Vertrag mit dem ASV Mainz 88.
In der abgelaufenen Saison konnte David Bichinashvili in 15 Bundesligaeinsätzen 15 Siege für den KSV Aalen einfahren. Der ASV Mainz 88 wünscht David Bichinashvili eine angenehme und erfolgreiche Zeit in Mainz.

Cakici geht zum SCK

Heute unterschreibt Kubilay Cakici einen Vertrag beim Ringer-Zweitligisten SC Kleinostheim. Damit verliert Erstligist ASV Mainz 88 erwartungsgemäß seinen talentiertesten Junioren. Am Samstag gab es noch einmal ein Gespräch zwischen Baris Baglan, ASV-Coach und Sportlicher Leiter in Personalunion, sowie dem 18-jährigen Freistil-Experten und dessen Vater Cengiz Cakici, Jugendtrainer im Mainzer >>>mehr

Mainz 88 kämpft um Kubilay Cakici

Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 lässt Toptalent Kubilay Cakici nicht kampflos ziehen. Nachdem Cengiz Cakici, Vater des früheren deutschen A-Jugendmeisters, gestern in der AZ den Abschied des 18-Jährigen Richtung Zweite Liga verkündet hatte, kam es zu einem Gespräch zwischen ASV-Coach Baris Baglan und Cengiz Cakici, der Jugendtrainer beim ASV ist. „Noch ist nichts unterschrieben“, so Baglan. Deswegen wird weiter geredet. „Wir hören uns alles an“, so Cengiz Cakici. Der Coach hatte dem Youngster ursprünglich sechs bis acht Einsätze in der Eliteliga in Aussicht gestellt, für die Entwicklung Cakicis, an dem vor allem der SC Kleinostheim interessiert ist, wäre eine komplette Saison auf der Matte das Optimum. In der Eliteklasse würde der Weltergewichtler aber häufig verlieren. Eine Zwickmühle. Kubilay Cakici ist von >>>mehr

Michelle Lipfert Saarlandmeisterin 2011

Bei den Saarlandmeisterschaften die am 08.01.2011 in Heusweiler stattfanden startete Michelle Lipfert vom ASV Mainz 88 in der 60kg Klasse die mit 12 Teilnehmern besetzt war. In ihrem Pool gewann sie alle Kämpfe mit Schultersieg und kam ins Finale ohne eine Wertung abzugeben. Dort gewann sie die erster Runde 0:1, die 2. Runde 2:0 und die 3. Runde 1:3.

„Will leidenschaftlichen Sport sehen“

BARIS BAGLAN Zurückgekehrter 88-Trainer über seine Pläne mit dem Mainzer Ringer-Bundesligisten
Nach seinem Rücktritt aufgrund interner Querelen Ende 2009 ist Baris Baglan seit zwei Wochen wieder Trainer des Ringer-Bundesligisten ASV Mainz 88. Und dazu noch Sportlicher Leiter des zweimaligen deutschen Mannschaftsmeisters. Die AZ sprach mit dem Sportlehrer über die Aussichten 2011.
Herr Baglan, haben Sie sich schon wieder eingearbeitet? >>>mehr