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ASV Mainz 88 schont Stars beim TuS Adelhausen

Aufstellungen sind in Ringer-Kreisen oft ein gut gehütetes Geheimnis. Nicht ohne Grund, wie sich während des Gastspiels des ASV Mainz 88 beim TuS Adelhausen zeigte. Die Kalkulation des 88er-Coaches David Bichinashvili war beinahe aufgegangen. Sein Plan, die Topstars (Korpasi, Demirtas, Atli) zu schonen, dem eigenen Nachwuchs Kampfpraxis zu geben und gleichzeitig zu siegen, wäre beinahe aufgegangen. Nur Sekunden fehlten. Dann lag Dzhan Bekir mit den Schulern auf die Matte. 18:15 für den TuS. Bichinashvili kann mit der ersten Bundesliga-Niederlage des Spitzenreiters leben. „Die Welt geht, wie wir ja gesagt haben, nicht unter“, erklärte er.
Die Art und Weise der Niederlage ärgerte ihn aber. Bekir führte gegen Alexander Semisorow kurz vor Ende der ersten Runde 4:2. Praktisch mit dem Gong geriet er aber in die gefährliche Lage und Mattenleiter Ralf Schneider (KSV Lauffen) sah eine Mattenberührung der Schultern. „Für mich und auch >>>mehr

ASV Mainz 88 reist entspannt zum Duell mit dem TuS

Der ASV Mainz 88 geht am Samstag, 19.30 Uhr, zum ersten Mal in dieser Saison nicht als Favorit in einen Bundesliga-Kampf. Die Ringer des TuS Adelhausen können es mit dem Personal des Spitzenreiters aufnehmen – und vielleicht sogar einen Sieg einfahren.
„Das stimmt“, sagt ASV-Trainer David Bichinashvili, der aber eine gewisse Gelassenheit an den Tag legt: „Wenn wir gewinnen ist es gut. Ein Unentschieden ist okay und bei einer Niederlage geht die Welt auch nicht unter.“ Grundsätzlich steht seine Mannschaft nicht mehr unter Druck. Die 88er brauchen einen Sieg aus den letzten drei Begegnungen und werden ihn auch holen – allerspätestens beim letzten Kampf der Rückrunde gegen den ASV Urloffen. >>>mehr

88er heben Richtung Play-offs ab

Pure Freude: Der deutsche Meister Tim Müller feiert seinen 18:2-Sieg im 71-Kilogramm-Freistillimit mit einem Salto. Fotos: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Ringer des ASV Mainz 88 gewinnen den Spitzenkampf gegen die Red Devils des VfL Neckargartach
Die Ringer des ASV Mainz 88 gönnten ihren Zuschauern eine kleine Dosis Spannung. Im Spitzenkampf gegen die Red Devils Heilbronn des VfL Neckargartach setzte sich der Spitzenreiter der Bundesliga Staffel Südwest mit 17:13 durch. Die Hälfte der Kämpfe ging dabei auf der Matte verloren. Viel mehr hätte nicht schief gehen dürfen. Der Sieg – das war allerdings schon zwei Kämpfe vor Schluss klar – war trotzdem nie gefährdet.
88er-Coach David Bichinashvili begrüßte den Verlauf ausdrücklich: „Es ist wirklich gut, dass wir jetzt so einen Kampf hatten“, sagte er. „Im Viertel- oder Halbfinale wird es öfter knapp werden.“ Der Fokus der Mainzer ist klar: Die 88er heben langsam aber sicher in Richtung Play-offs ab.
Der Kampf am Samstag war eine Blaupause für die wichtigen Duelle im Dezember und Januar. Dass die Weltergewichtsachse am Ende für den Sieg sorgen muss, gehört zur DNA der 88er in der Saison 2017/2018. Auch gegen die Red Devils drehten Balint >>>mehr

Ein teuflisches Duell

Am Samstagabend findet in Mainz Mombach das wohl spannendste Duell in der gesamten Ringer-Bundesliga statt. Der ungeschlagene Tabellenführer ASV Mainz 88 empfängt den starken Tabellenzweiten RED DEVILS aus Heilbronn. Die Begegnung gilt als Entscheidungskampf, denn der starke Aufsteiger aus Baden-Württemberg muss die Mainzer in jedem Fall schlagen, wenn sie als punktbester Zweiter in den Playoffs gesetzt sein wollen.
Denn nach der regulären Saison werden die Tabellenführer aus den 3 Bundesligastaffeln sowie der punktbeste Tabellenzweite gesetzt. Die anderen Vereine, die die Plätze 2 – 5 belegen sowie der punktbeste 6. Platzierte kommen gleichberechtigt in einen Los-Topf. Da weder der ASV Mainz 88 noch die RED DEVILS bereits im Achtelfinale auf einen der Topfavoriten aus den anderen Staffeln begegnen wollen, werden beide Vereine ihre bestmögliche Aufstellung aufbieten.
Kommt der Weltmeister?
Schon letzte Woche, bei der Auswärtsniederlage in Adelhausen, sollte Weltmeister Frank Stäbler sein Debüt im Dress des Aufsteigers feiern, doch eine bakterielle Infektion verhinderte einen Einsatz. Sollte er wieder fit sein, wird er auf jeden Fall in Mainz antreten. Cheftrainer Marcus Mackamul hat versprochen, dass er in Mainz seine beste Aufstellung aufbieten will. Mit Weltmeister Frank Stäbler, Europameister Pascal Eisele, U23 Europameister Etka Sever, den Deutschen Meistern Christian Fetzer sowie Stefan Kehrer und vielen ausländischen Topstars gehören sie zu den Topfavoriten um die Meisterschaft.
David Bichinashvili will gewinnen
Auch der Mainzer Trainer will das Duell am Samstagabend auf jeden Fall gewinnen, denn bei einem Sieg wären die 88er so gut wie durch. Er kennt die Mannschaftsstärke der Baden-Württemberger und muss aus einer Fülle von Optionen auswählen. Bringt er Balint Korpasi um ihn gegen Weltmeister Stäbler zu stellen oder erneut Mark Overgaard Madsen, der sich gegen Pascal Eisele erwehren muss, oder Beide?
Heißer Tanz für die Teufel in der Sporthalle am großen Sand
Die Gäste aus Heilbronn erwartet am Samstagabend ein heißer Tanz in der Sporthalle am großen Sand. Die Mainzer Fans freuen sich auf das packende Duell der zwei punktbesten Vereine der Südweststaffel der DRB-Bundesliga und werden den „RED DEVILS“ richtig Feuer geben.
Topduell der DRB-Bundesliga:
ASV Mainz 88 - RED DEVILS
Samstag, 04.11.2017 um 19:30 Uhr
Sporthalle am großen Sand, Obere Kreuzstrasse 9-13, 55120 Mainz
K.K

ASV Mainz 88 holt gegen SV Triberg den achten Sieg

Vor 230 begeisterten Zuschauern in der Sporthalle Am Großen Sand haben die Ringer des ASV Mainz 88 im achten Saisonkampf den achten Sieg eingefahren. Gegen den als durchaus gefährlich eingestuften Tabellenfünften SV Triberg schaffte der dreifache Deutsche Mannschaftsmeister einen souveränen 22:8-Erfolg.

Die Basis legte der Klassenprimus mit dem technischen Punktsieg des Fliegengewichtlers Eldeniz Azizli. Der zweifache Junioren-Weltmeister, der seine Heimpremiere im 88-Leibchen feierte, beherrschte Aleksei Kinzihigaliev klar und punktete mit einem Durchdreher, einem Ausheber und zwei Kopfklammern. Seine technische Überlegenheit war frappierend. Da auch Gabriel Stark im Schwergewicht den fast 14 Kilo schwereren rumänischen Routinier Rares Daniel Chintoan in Schach hielt und der Sieg von Süleyman Atli gegen den fürs Federgewicht übergewichtigen Vladislav Wagner schon auf der Waage feststand, legten die 88er >>>mehr

ASV Mainz 88 erwartet den SV Triberg.

Die Ringer des ASV Mainz 88 konnte bisher niemand stoppen. Zu viel Welt- und internationale Spitzenklasse schickt David Bichinashvili Woche für Woche auf die Matte. Nun kommt mit dem SV Triberg aber ein Gegner in die Sporthalle am Großen Sand, der nach dem Stilartwechsel ein ähnliches Portfolio aufbieten kann. Die 88er sind am Samstag, 19.30 Uhr, Favorit – aber nur leichter Favorit.
Die größte Leistungsdichte im Kader der Schwarzwälder liegt in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm, in der nun im griechisch-römischen Stil gerungen wird. Hier können entweder Weltmeister Viktor Nemes aus Serbien oder der Deutsche Jan Rotter auflaufen. Rotter ist amtierender Deutscher Meister und trotzte Pascal Eisele, dem WM-Dritten vom VfL Neckargartach, vor Wochenfrist ein 3:3 ab, bei dem er nach letzter Wertung verlor.
Der ASV kann dieses Duo im Prinzip mit drei verschiedenen Weltklasse-Kämpfern angehen: Tadeusz >>>mehr

88er lösen nächste Pflichtaufgabe

Der Trainer des ASV Mainz 88 David Bichinashvili fordert gegen jeden Gegner höchste Aufmerksamkeit. Foto: Rene Vigneron/AZ

Nur zwei Niederlagen auf der Matte / Stark gewinnt gegen 31 Kilogramm schwereren Gegner
Der ASV Mainz 88 hat bei der RKG Freiburg seine nächste Pflichtaufgabe erfüllt. Der Spitzenreiter der Ringer-Bundesliga setzte sich gegen die Breisgauer mit 22:5 sehr deutlich durch. Die Kämpfer um ihren Coach David Bichinashvili erlebten beinahe einen perfekten Abend.
„Wir erwarten von unseren Ringern natürlich, dass sie so einen Kampf gewinnen“, sagte Bichinashvili. „Aber das ist eben nicht selbstverständlich. Es haben in der Bundesliga auch schon amtierende Olympiasieger verloren.“
Spanend war auch unter diesem Gesichtspunkt vor allem das Duell im Schwergewicht. Gabriel Stark bekam es mit Andrej Romanov zu tun. Der >>>mehr

Derbysieg gegen SV Alemannia Nackenheim

Entscheidender Wurf vor voller Tribüne: Tadeusz Michalik (rot) bugsiert Arkadiusz Kulynycz auf die Matte und entscheidet das Derby bereits im sechsten Kampf. Fotos: Rene Vigneron/AZ

ASV Mainz 88 bestätigt seine Vormachtstellung
Der ASV Mainz 88 manifestierte im Bundesliga-Derby gegen den Aufsteiger SV Alemannia Nackenheim seine Vormachtstellung im rheinhessischen Ringen.
Mit 24:3 setzte sich der Deutsche Meister von 2013 vor 1000 Zuschauern in der Sporthalle am Großen Sand gegen die Gäste durch. Zwei Faktoren spielten dabei eine wesentliche Rolle: Die Ausfälle der Nackenheimer und der gnadenlose Siegeswille der 88er.
Wie ehrgeizig die Weltklasse-Athleten der Mainzer sind, wurde nach dem letzten Kampf des Abends deutlich. Balint Korpasi war sichtlich genervt. Der Welt- und Europameister aus Ungarn hatte gerade gegen seinen Landsmann Zoltan Levai verloren – seine erste Bundesliga-Niederlage seit 2015. Zum ersten Mal gab er überhaupt eine Wertung ab. Der Kampf der Nationalmannschaftkollegen wurde durch vier Passivitätsverwarnungen entschieden. >>>mehr

Auch Verlierer können Helden sein

ASV-Ringer Soner Demirtas (rot) ist der Topscorer der Ringer-Bundesliga. Sein Gegner Marius Quinto landete auf den Schultern. Foto: hbz/Wallerius/AZ

Müller holt beim 14:13-Sieg wichtigste Niederlage des Tages / Demirtas und Korpasi liefern
Kaum eine Sportart ist so prädestiniert für Heldengeschichten wie das Ringen. Seit der Antike steht der Kampfsport für das Duell Mann gegen Mann. Keine Hilfsmittel. Nur Kraft und Technik entscheiden. Helden sind meist die großen Gewinner. Im Bundesliga-Epos des ASV Mainz 88 gegen den TuS Adelhausen – das mit 14:13 brutal spannend verlief – war das anders. Tim Müller verlor und war doch der wichtigste Mann des Nachmittags. Die knappe Niederlage des deutschen Meisters im drittletzten Kampf bereitete die Bühne für die üblichen Stars.
Als Müller noch neben der Matte stand, begann in der Sporthalle am Großen Sand vor allem eins: das große Rechnen. Die Gäste aus Adelhausen führten nach sechs von zehn Duellen mit 11:6 Mannschaftspunkten.
Zwölf Zähler waren also noch zu vergeben. Das Problem: Müller sollte zu diesem Zeitpunkt eigentlich >>>mehr

Spitzenringer entscheiden Spitzenduell

Soner Demirtas und Balint Korpasi sichern ASV Mainz 88 Erfolg beim VfL Neckargartach
Ob er vor den beiden letzten Kämpfen wirklich nervös war, wollte David Bichinashvili nicht verraten. „Beim Ringen kann immer alles passieren, deshalb konnten wir nicht sicher sein“, sagte der Trainer des ASV Mainz 88. Er hatte aber mit seiner Aufstellung alles dafür getan, seiner Mannschaft beste Siegchancen gegen den VfL Neckargartach zu ermöglichen. Zwei Duelle standen noch an, zwei Weltklasse-Ringer warteten an der Matte: Soner Demirtas und Balint Korpasi. Der 75-Kilogramm-Punch der 88er schlug wie gewohnt ein. 7:0 Punkte brachten den 18:11-Sieg und die Bundesliga-Tabellenführung.
Zunächst ging der türkische Europameister Demirtas gegen Zaur Efendiev an den Start. Efendiev hatte dem Freistiler Demirtas in der Vergangenheit schon öfter Probleme bereitet. Diesmal war davon nichts zu sehen. Nach 4:05 Minuten ertönte der Gong. Demirtas gewann technisch überlegen, ohne dass Efendiev >>>mehr

88er gewinnen Kampf und Erkenntnis

Tadeusz Michalik (hier in Rot gegen den SVG Weingarten) feierte in Urloffen sein Saisondebüt. Der WM-Teilnehmer meldete sich standesgemäß mit einem Sieg zurück. Archivfoto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

BUNDESLIGA Ringer aus Mainz setzen sich beim ASV Urloffen deutlich durch
Der ASV Mainz 88 hat beim ASV Urloffen nicht nur den Kampf, sondern auch wichtige Erkenntnisse für die Bundesliga-Saison der Ringer gewonnen. Trainer David Bichinashvili stellte das Team beim 23:10-Erfolg ein wenig um. Unter anderem kam Eigengewächs Dzhan Bekir zu seiner Saisonpremiere.

Bekir, der seit 2012 bei den 88ern trainiert, verlor seinen Kampf im 80er-Freistil-Limit zwar gegen Marius Lucian Atofani, präsentierte sich aber in guter Verfassung. „Er arbeitet hart an sich und ist ein Kämpfer mit echter Zukunft“, sagte Bichinashvili. „Er muss sich jetzt langsam an das Niveau gewöhnen und Erfahrung sammeln.“ >>>mehr

88er fahren zum ASV Urloffen: Kraft sparen, testen

Die zweite Auswärtsreise der Saison führt den ASV Mainz 88 zum ASV Urloffen. Klare Sache? David Bichinashvili lässt sich zu solchen Aussagen nicht hinreißen.
Der Trainer der Bundesliga-Ringer bleibt seiner Linie vor dem Kampf am Samstag (19.30 Uhr) treu: „Immer wieder: Wir nehmen keinen Gegner auf die leichte Schulter. Wir machen keine großen Sprüche, wir kämpfen.“ Mit dieser Marschroute hat er seine Mannschaft bisher zu einer Bilanz geführt, die alles andere als einen deutlichen Sieg an der badisch-französischen Grenze unwahrscheinlich macht.
Die Übermacht in Zahlen
Der Deutsche Meister von 2013 holte in seinen bisher 20 Einzelkämpfen 40 Mannschaftspunkte. 14 Siegen stehen sechs Niederlagen gegenüber. Doch auch die taten meist nicht sonderlich weh. Die RKG Freiburg 2000 und der SV Triberg sammelten bei diesen Erfolgen lediglich zehn Punkte. Die perfekte 4:0-Mannschaftswertung holte gegen die 88er bisher nur einer: Weltmeister Viktor Nemes vom SV Triberg. Die Gastgeber aus Urloffen blicken hingegen auf drei Niederlagen aus drei Duellen zurück. Dabei gaben sie im Schnitt 20 Punkte ab. Auch der Blick auf das Abschneiden einzelner >>>mehr

Respekt !

Unzählige nationale Meistertitel hat er bereits in seiner Karriere gewonnen, fünfmal wurde er sogar Deutscher Mannschaftsmeister in der Ringerbundesliga, doch wer bei ihm auf markige Sprüche hofft, wird jäh enttäuscht. Überheblichkeit ist seine Sache nicht.
Trotz eines perfekten Bundesligastarts mit zwei souveränen Siegen gegen die RKG Freiburg 2000 und den SV Triberg bleibt Cheftrainer David Bishinashvili bescheiden. Penibel hatte er seine Mannschaft gegen beide Bundesligisten vorbereitet und nichts dem Zufall überlassen. Er hatte seine Mannschaft eingeschworen keinen Gegner zu unterschätzen und allen Rivalen mit Respekt zu begegnen.
David Bichinashvili forderte seine Sportler auf als Team zusammen zu stehen und nicht nur mit einem Sieg zufrieden zu sein. Jeder Einzelne sollte versuchen das Maximum rauszuholen um die mögliche Niederlage eines Kameraden auszugleichen. >>>mehr

ASV Mainz 88 lässt SV Triberg keine Chance

Der Ungar Balint Korpasi (unten) zählt zu den Säulen des ASV Mainz 88. Auch in Triberg lieferte er zuverlässig. Das Bild zeigt ihn in der vergangenen Saison gegen Mömbris-Königshofen. Archivfoto: hbz/Jörg Henkel/AZ

Der Kader des ASV Mainz 88 gehört zum Besten, was die Ringer-Bundesliga zu bieten hat. Der Auswärtssieg beim SV Triberg fiel mit 22:6 und acht Siegen auf der Matte standegemäß deutlich aus. Selbstverständlich ist das nicht. „Die ganze Mannschaft bekommt ein Lob von mir“, sagte Trainer David Bichinashvili. „Es ist wichtig, jeden Gegner ernst zu nehmen.“
Den Auftakt machten für die 88er zwei Ringer, die im ersten Saisonkampf Niederlagen hinnehmen mussten: Beka Bujiashvili und Mantas Knystautas. Bujiashvili (Klasse bis 57 Kilogramm/Freistil) bekam es mit Alexandru Apostol aus Rumänien zu tun. Nachdem der kleinste Kämpfer des ASV in der vergangenen Woche Sekunden vor Schluss eine Wertung verschenkte und so verlor, brauchte er diesmal nur 57 Sekunden. Schnell sammelte er acht Zweierwertungen und rollte sich so zum technisch überlegenen Punktsieg. Gleich nach ihm forderte Schwergewichtler Knystautas Oliver Hassler heraus. Der Litauer geriet zunächst in Rückstand, drehte den Kampf aber in Runde zwei. >>>mehr

Ercihan Albayrak: Zwischen Master, Mensa und Matte

Ringer müssen beweglich sein. Und diszipliniert. Für Ercihan Albayrak vom ASV Mainz 88 gilt das gleich mehrfach. Das Eigengewächs der 88er zählt nicht zu den Superstars der Mannschaft. Jeden Tag steht er auf der Matte und trainiert. Fast jeden Tag sitzt er auch im Hörsaal der Hochschule Rhein-Main. Das Training hat sich am Wochenende ausgezahlt: Er holte seinen ersten Sieg in der Bundesliga. „Jetzt will ich natürlich auch in Triberg dabei sein“, sagt der 21-Jährige. Sicher ist das trotz des Siegs nicht.
Die Entscheidung wird Cheftrainer David Bichinashvili erst an diesem Freitagabend treffen – wie immer. Albayrak glaubt aber, dass er alles getan hat, um sich einen Platz im Kader zu holen. „Am Samstag war ich mit Kumpels in Frankfurt feiern. Danach habe ich – ab Montag – wieder viel trainiert“, sagt er. Ringen gehört zu seinem Alltag – seit er sechs Jahre als ist.
Wenn andere Studenten in der Mensa ihre Tabletts füllen, packt Albayrak >>>mehr

DRUCKBETRIEB LINDNER

ist neuer Kooperationspartner des ASV Mainz 88
Mit „Druck“ kennen sich die Mainzer Ringer aus, ein Spezialist darin ist jedoch die Firma „Druckbetrieb Lindner“, der neue Kooperationspartner des ASV Mainz 88.
„Für uns ist die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen sehr wichtig. Wir danken dem Druckbetrieb Lindner, denn ohne Sponsoren wäre Ringen auf diesem Niveau undenkbar“, freut sich der 1. Vorsitzende des Vereins, Tolga Sancaktaroglu, über die neue Kooperation. Das mittelständische Familienunternehmen aus Mainz stellt seit 50 Jahren kundenwirksame Präsentationsdrucksachen für Geschäfts- genauso wie für Privatkunden in hervorragender Qualität her: Mappen, Ordner und kreative Drucksachen. Die beliebten ASV Mainz 88 Programmhefte „BlauPassiv“ werden nun in unmittelbarer Nähe vom Vereinsheim und Trainingsstätte der 88er am Standort des Druckbetrieb Lindners in der Weberstraße 13 in Mainz-Weisenau hergestellt. >>>mehr
pressemitteilung_lindner.pdf [2.654 KB]

(Fast) perfekter Start

Zu abgezockt: Balasz Kiss setzte gegen den 88er-Neuzugang Mantas Knystautas (rotes Trikot) eine einzige Aktion und gewann den Schwergewichtskampf. Foto: hbz/Kristina/AZ

ASV Mainz 88 wird seiner Favoritenrolle zum Saisonauftakt gerecht / Albayrak holt ersten Sieg in der Liga
Die Laune bei den Ringern des ASV Mainz 88 war richtig gut. Und doch stach einer nach dem Bundesliga-Auftaktsieg gegen die RKG Freiburg 2000 (18:4) heraus. Über Ercihan Albayraks Gesicht zog sich ein breites Grinsen von der linken auf die rechte Seite. Der Meenzer Bub stand inmitten seiner Freunde und feierte seinen ersten Sieg in der Liga. „Ein Wahnsinnsgefühl, dass es ausgerechnet hier in Mainz geklappt hat“, sagte der 21-Jährige, der gegen Florian Schenk eigentlich in der falschen Stilart angetreten war.
„Ich bin eigentlich Freistiler“, erklärte er. „Aber unser Trainer hat gesagt, dass er mir vertraut.“ Beim Aufsteiger aus Freiburg fehlte der erste Mann auf der 86-Kilogramm-Position und Albayrak witterte seine Chance. Schenk wirkte schon zu Beginn der zweiten Runde sehr müde. >>>mehr

Mainz – Der Mittelpunkt der Welt

Es kommt halt immer auf die Sichtweise an. Für rund 60 Athleten war die Ringerhalle in Mainz-Weisenau am vergangenen Wochenende genau das: Das Zentrum ihrer Leidenschaft – Ringen. Der Athletik Sport Verein 1888 e.V. hielt sein dreitägiges Trainingslager ab, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Das Ziel hierfür ist klar: Mit dem traditionellen Trainingslager soll der Grundstein für den erhofften Erfolg in der kommenden Saison gelegt werden.Ich folgte der Einladung des Vereins und durfte die Begeisterung der Ringkämpfer für ihren Sport hautnah erleben.
Kraftraubende Trainingskämpfe
Am Freitagabend trafen die Sportler gegen 19 Uhr in der Halle ein. Und auch wenn noch nicht alle am Freitag anreisen konnten, war die Halle mit ca. 40 Ringern schon gut gefüllt. Die Leitung des >>>mehr

Pokal aus Baienfurt wandert nicht mehr

Beim „Großer Preis von Baden-Württemberg“ in Baienfurt verteidigten die Ringer des ASV Mainz 88 ihren Titel vom letzten Jahr und sicherten sich erneut den begehrten Wanderpokal des Ausrichters. Da der Mainzer Bundesligist nun schon zum dritten Mal das stark besetzte Turnier gewinnen konnte, darf er den heiß begehrten Wanderpokal behalten und die Veranstalter müssen im nächsten Jahr eine neue Trophäe ausschreiben.
Ashot Shabazjan hatte letzte Woche das Jugendturnier in Viernheim gewonnen und Cheftrainer David Bichinashvili nahm ihn zur Belohnung mit auf sein erstes großes Herrenturnier. Der junge Ringer sollte ein bisschen reinschnuppern und Erfahrungen bei den Erwachsenen sammeln. Doch der Youngster des Vereins bedankte sich bei seinem Trainer auf überragende Weise: In 5 Kämpfen, von denen er 3 technisch überlegen gewann, besiegte er alle Gegner und errang die Goldmedaille.
Noch erfolgreicher lief es für Ilir Sefai. Das Tausendsassa der Mainzer startete gleich in zwei Stilarten im Turnier. Sowohl im Freien Stil als auch in Griechisch-Römischen Stil absolvierte der sympathische Ringer 7 Kämpfe. Dabei besiegte er unter anderem Hochkaräter wie Baris Diksu vom ASV Nendingen. Da er auch in allen anderen Begegnungen ohne Niederlage blieb, sicherte er sich 2 Goldmedaillen und wichtige Punkte für den ASV Mainz 88 bei der Teamwertung.
Für weiteres Edelmetall sorgte Shota Tutberidze, der mit 2 technisch überlegenen Siegen und einem souveränen Punktsieg im Finale überzeugte.
Neben dem Turniersieg freuten sich die meisten Mainzer über die Rückkehr des Kapitäns
Konstantin Völk. Nach langer Verletzungspause meldete sich der blonde Hüne mit dem Turniersieg in Baden-Württemberg zurück.
Der Pechvogel hatte nach zwei Kreuzbandrissen, letzte und vorletzte Saison pausiert und monatelang intensiv für sein Comeback trainiert. In Baienfurt konnte man sehen, wie sehr er dem Verein gefehlt hat:
Mit einem Schultersieg und vier technisch überlegenen Siegen verwies er seine Gegner auf die Plätze.
Ergebnisse 23. Großer Preis Baden-Württemberg Baienfurt, 24.06.2017:
1. Platz Ashot Shabazyan (57kg Freistil
1. Platz Ilir Sefaj (65kg Freistil)
1. Platz Ilir Sefai (66kg Griechisch-Römisch)
1. Platz Shota Tutberidze (75kg Griechisch-Römisch)
1. Platz Konstantin Völk (86kg Freistil
K.K

Jugend des ASV Mainz 88 holen 4 Goldmedaillen

Toller Erfolg für die Jugendringer des ASV Mainz 88 bei dem stark besetzten Jugendturnier des 1.RSC Viernheim.
Die Jugendabteilung des Vereins freut sich über 4 Gold- und 4 Bronzemedaillen. Über 380 Teilnehmer hatten sich zum „Großen Preis von Viernheim“ angemeldet und auf 5 Matten bewältigten die Veranstalter wahrlich eine Mammutaufgabe. Auch für die Mainzer Trainer hieß es präsent sein: Mit 19 Jugendlichen waren die 88er in Hessen angereist und die Trainer Steven Krumbholz, Eric Atzinger und Dietmar Friedrich mussten oftmals von einem Kampf zum nächsten rasen, denn viele Kämpfe der Jugendlichen fanden gleichzeitig statt.
Für einige der Jugendlichen war es ihr erstes großes Turnier und so mancher konnte vor Aufregung kaum was essen und bei einigen Kleinen kullerten trotz Pausenführung schon mal die Tränen.
Erfahrene Titelhamster wie Ashot Shabazyan (58kg Kadetten) und sein Bruder Isoif Shabazyan (54kg B-Jugend) ließen nichts anbrennen und gewannen souverän ihre Kämpfe und belegten jeweils die 1. Plätze.
Die Kleinsten wie Ismet Aslan (24kg E-Jungend) und Felix Tyler Vinson (24kg D-Jugend) mussten sich für Ihre Goldmedaillen schon mehr anstrengen.
Seriengewinner Burak Demir war leider nicht mit zum Turnier nach Viernheim angereist. Die Trainer hatten ihn nach seinem 1. Platz letzte Woche beim internationalen Jugendturnier in Polen pausieren lassen. Denn schon in 4 Wochen wird der Deutsche A-Jugendmeister der 88er mit der Nationalmannschaft nach Bosnien reisen und um den Europameisterschaftstitel ringen.
Ergebnisse:
1. Platz Ismet Aslan (24kg E-Jugend)
1. Platz Felix Tyler Vinson (24kg D-Jugend)
1. Platz Iosif Shabazyan (54kg B-Jugend)
1. Platz Ashot Shabazyan (58kg Kadetten)
3. Platz Alexander Döring (22kg E-Jugend)
3. Platz Esad Hamid Ünal (23kg E-Jugend)
3. Platz Alen Tamrazov (58kg B-Jugend)
3. Platz Bilal Lorsanov (76kg Kadetten )
K.K

„Sehe uns im vorderen Drittel“

Tim Müller will langfristig zu den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio. Foto: Riechert / AZ

TIM MÜLLER Neuzugang des ASV Mainz 88 will in Ringer-Bundesliga durchstarten und hoch hinaus
Der amtierende Deutsche Meister Tim Müller, der bislang für den KSC Hösbach auf der Matte stand, kämpft in der neuen Saison der Ringer-Bundesliga für den ASV Mainz 88. Müller (25), der im 71 Kilo Freistil startet und früher in der Bundesliga für Lichtenfels antrat, wird seinen Lebensmittelpunkt nach Mainz verlagern und ein duales Studium beginnen. Die AZ hat mit dem Mitglied der deutschen Nationalmannschaft über seine Ziele mit den 88ern gesprochen.
Herr Müller, was hat den Ausschlag für Ihren Wechsel nach Mainz gegeben?
Das ist einfach ein super Team hier. Und David Bichinashvili ist als Trainer eine absolute Vorbildperson. Man kann sich in Deutschland echt glücklich schätzen, unter ihm trainieren zu dürfen. Er ist hier seit Jahren eine prägende Figur. Wir kannten uns vorher schon und ich wollte unbedingt hierher.
Was hat außer dem Trainer noch für die 88er gesprochen?
All die Jungs und Sportler, die ich hier gekannt habe, Gabriel Stark ist mein bester Kumpel und auch die anderen Jungs sind super Kerle. Wenn sie nicht da wären, wäre das Klima anders. Der Teamgeist in Mainz ist top.
Was ist aus Ihrer Sicht in dieser Saison drin für Mainz?
Wir haben ein Team, das sich mit allen anderen Teams >>>mehr

Burak Demir wird Deutscher A-Jugendmeister

Statistikliebhaber hätten ihre helle Freude an den Leistungszahlen des Mainzer Youngsters bei der Deutschen A-Jugend Meisterschaft. 4 Kämpfe, 17:1 Wertungspunkte, 53:6 technische Punkte, ein technisch überhöhter Sieg, ein ungefährdeter Punktesieg und 2 Schultersiege standen für den 15 Jährigen am Ende des Turniers zu Buche. Wochenlang hatten ihn seine Trainer Steven Krumbholz und David Bichinashvili akribisch auf das Turnier vorbereitet und dafür gesorgt, dass er mit seinen Trainingspartnern viele Stunden auf der Matte verbrachte. Auch an den Wochenenden legte er Sonderschichten mit seinem Vater, dem ehemaligen Klasseringer Ahmet Demir ein. Und sein Trainingsfleiß zahlte sich aus. Nach der Meisterschaft in der B-Jugend im letzten Jahr, sicherte sich das Mainzer Eigengewächs in eindrucksvoller Manier auch den Titel in der A-Jugend. In seiner Gewichtsklasse (46kg) dominierte er seine Gegner nach Belieben und empfahl sich mit dieser starken Leistung für weitere Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft, deren Mitglied er seit einigen Monaten ist.

Der ASV Mainz 88 gratuliert seinem jungen Ringer und der Jugendabteilung des Vereins für die herausragende Arbeit.

K.K

Geno Petriashvili wird U23 Europameister

Geno Petriashvili wird U23 Europameister, Balint Korpasi holt Gold beim „Großen Preis von Ungarn“
Ungarn erweist sich erneut als gutes Pflaster für die Mainzer Ringer. Nach dem U23 Europameisterschaftstitel von Süleyman Atli (57kg) und der Bronzemedaille für Andrij Yatsenko (57kg), sicherte sich auch Geno Petriashvili die Goldmedaille im Schwergewicht (125kg). Der georgische Griffkünstler dominierte in seiner angestammten Gewichtsklasse und ließ seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Drei von vier Begegnungen gewann er souverän technisch überhöht, nur im Viertelfinale musste er über die volle Distanz von 6 Minuten ran. Zeitgleich zur U23 Europameisterschaft im ungarischen Szombathely, fand auch der „Große Preis von Ungarn“ statt. Bei dem stark besetzten Greco-Turnier (Griechisch-Römisch), sicherte sich Balint Korpasi den 1. Platz in der 71kg-Klasse. Im Finale bekam es der „silent Tractor aus Mainz“ mit einem alten Bekannten zu tun. Unser Weltmeister traf auf Aleksander Maksimovic, der vergangene Bundesliga-Saison mit dem KSV Ispringen im Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft stand.
Aber der starke Serbe hatte gegen den kontrolliert ringenden Ungarn keine Chance und so wurde der sympathische Mainzer, der letztes Jahr in Budapest den WM-Titel gewonnen hatte, erneut vor heimischem Publikum frenetisch gefeiert. Auch für unseren „Teddy“ Tadeusz Michalik verlief das Turnier erfolgreich. Im Viertelfinale verlor er knapp gegen den späteren Sieger Victor Lörincz, sicherte sich jedoch in der Hoffnungsrunde mit dem Sieg über den Ungarn Patrick Szabo, den Kampf um Platz 3. Dort unterlag er jedoch leider denkbar knapp gegen den Georgier Robert Kobliashvili und landete am Ende auf einen beachtlichen 5. Platz.
K.K

Ein 88er wird Europameister

Süleyman Atli schwimmt – pardon – ringt weiter auf der Erfolgswelle.
Nach seiner Olympiateilnahme in Rio 2016, dem Sieg beim stark besetzten Yasar Dogu Turnier in der Türkei, gewann der sympathische Mainzer nun auch den Europameistertitel bei den U23 Europameisterschaften im ungarischen Szombathely. Dabei bot der in der Bundesliga noch ungeschlagene Freistilspezialist eine überragende Leistung: Sowohl im Viertelfinale gegen den Ungar Tamas Roman, als auch im Halbfinale gegen den Moldauer Ivan Zamvirov, gewann er technisch überhöht und erreichte souverän das Finale. Dort traf er auf den bärenstarken Russen Azamat Tuskaev, der ihm ein packendes Duell auf Augenhöhe bot.
Der russische Ringer ging durch die erste Passivität von Atli mit 1:0 in Führung , aber der 88er ließ sich nicht aus der Reserve locken. Kurz vor Ende, lag er dank zwei starken Beinangriffen mit 4:1 in Führung als Tuskaev nochmals alles in die Wagschale warf. Doch auch der letzte Angriff brachte dem Russen nur noch einen weiteren Zähler ein, so dass sich der Mainzer am Ende mit 4:2 die Goldmedaille sicherte.
Mit ihm freut sich der ganze Verein und wünscht ihm auch für die weiteren Turniere viel Erfolg.
K.K

6 Goldmedaillen beim Wittelsbacher-Land-Turnier

Jugendringer des ASV Mainz 88 gewinnen 6 Goldmedaillen beim internationalen Wittelsbacher-Land-Turnier in Aichach
Schon am Freitagabend machten sich die jungen Wilden des Mainzer Bundesligisten in Begleitung ihrer Eltern und ihrem Jugendcoach Steven Krumbholz, auf den Weg in das 400km entfernte Aichach. Ausgerüstet mit Schlafsäcken, Proviant, ihren Sportutensilien und einer gehörigen Portion Motivation reisten sie zum größten bayrischen Ringer-Nachwuchsturnier. Der TSV Aichach, der seit Jahren mit dem Turnier eine logistische Meisterleistung stemmt, übertraf sich erneut. 423 Jugendringer aus 53 Vereinen waren angemeldet, darunter internationale Teilnehmer aus Tschechien, Ungarn, Moldawien, Schweiz, Österreich und Belgien. Bei diesem stark besetzten Jugendturnier gewannen die kleinen Mainzer gleich 6 Goldmedaillen und waren damit der Verein mit den meisten Erstplatzierungen. Steven Krumbholz, der die Kleinen trainiert, war sehr zufrieden: „ Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende, wo unsere jungen Wilden ihr Erlerntes anwenden und Erfahrungen sammeln konnten“. Den Mainzer Trainer freute vor allem, dass die Jugendlichen die mit ihm besprochene Taktik umsetzten und sich für das harte Wochenende belohnen konnten. Doch auch für ihn gilt: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier und deshalb will er seine Jungs gleich im nächsten Training wieder voll motiviert auf der Matte sehen.
Sieger für Mainz:
E – Jugend:
Linus Atzinger 19kg
D – Jugend:
Leandro Natale 23kg
Felix Vinson 27kg
B – Jugend:
Iosif Shabazyan 54kg
A – Jugend:
Burak Demir 50kg
Ashot Shabazyan 58kg

ASV Mainz 88 ist die Nr. 1 in Rheinland-Pfalz

An diesem Wochenende gab es erneut einen Medaillenregen für die Ringer des ASV Mainz 88.
Bei der „Offenen Rheinlandpfalz-Meisterschaft der Männer „ in Schifferstadt , bewährten sich die Mainzer Sportler und holten 4 Goldmedaillen, 1 Silbermedaille und 1 Bronzemedaille.
Damit verteidigten sie erneut ihren Titel vom Vorjahr und wurden mit deutlichem Vorsprung Erster in der Vereinswertung vor dem VFK 07 Schifferstadt und der WKG Metternich/Rübenach/Boden. Bei dem Turnier in der Wilfried-Dietrich-Halle, in der zeitgleich die Freistil – und Griechisch-Römisch-Meisterschaften ausgetragen wurden, traten die Mainzer mit 11 Ringern an.
Besonders die Erfolge der beiden Eigengewächse, Ashot Shabazyan und Ruben Härle, freute die gesamte Jugendabteilung des Vereins: Dabei gelang Ashot Shabazyan, der nächste Woche seinen 16. Geburtstag feiern darf, mit seinem Erfolg in der 57kg Freistilklasse etwas Besonderes: Nach seinen beiden 1. Plätzen bei den Junioren Rheinlandpfalzmeisterschaft im Griechisch-Römischen- sowie im Freien-Stil, gewann er nun auch bei den Senioren die Goldmedaille.
Der erst 17 Jährige Ruben Härle freute sich hingegen über seinen 3. Platz in der stark besetzten 71kg Griechisch-Römisch Gewichtsklasse. Auf dem Sieger-Treppchen strahlte der Jugendliche über das ganze Gesicht, denn dort stand er gemeinsam mit dem Sieger Ruslan Kudrynets, der erstmals für die 88er bei einem Turnier startete.
Weitere Goldmedaillen für die Mainzer sicherten sich der griechische Griffkünstler Olegk Motsalin, der bereits letzte Woche das internationale Turnier in Frankreich gewonnen hatte und Abdallah Karem, der in der letzten Saison ungeschlagen für die 88er in der Rheinland-Pfalz-Liga auf die Matte ging.
Shota Tutberidze holte sich in der 80Kg Griechisch-Römisch-Klasse die Silbermedaille.

Überragende Medaillenausbeute für den ASV Mainz 88

Die Erfolgssträhne der Mainzer Jugendringer hält weiter an.
Gemäß dem Motto: Jung, wild, 88er, gewannen die Nachwuchsringer des Vereins die Teamwertung bei den Rheinland-pfälzischen Freistil-Meisterschaften in Langenlonsheim. Bei den Griechisch-Römisch-Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Montabaur, legten die kleinen Mainzer nach und sammelten fleißig weiteres Edelmetall.
Insgesamt errang die Jugend des ASV Mainz 88 bei beiden Turnieren zusammen, überragende 12 Goldmedaillen, 13 Silbermedaillen und 4 Bronzemedaillen.
Auch Ringer der 1. Mannschaft konnten sich am vergangenen Wochenende über Goldmedaillen freuen: Wladimir Remel und Olegk Motsalin, die mit der deutschen Delegation an den „ Open International“ im französischen Sotteville-lès-Rouen teilnahmen, besiegten ihre Gegner allesamt und bescherten dem deutschen Team die beiden einzigen Goldmedaillen. Durch den Erfolg der beiden Mainzer, wurde die deutsche Delegation Erster in der Teamwertung.
Besonderheit Im Finale: Olegk Motsalin besiegte mit Andrij Shyyka, seinen Dauerrivalen vom KSV Köllerbach deutlich mit 10-1 nach Punkten.

Publikumsliebling geht von Bord

Vergangenheit: George Bucur (oben), hier im Januar 2015 im Halbfinal-Duell mit dem damaligen Nendinger Alexander Semisorov, wird nicht mehr für den ASV Mainz 88 auf die Matte gehen. Er hat den Verein verlassen. Archivfoto: hbz/Jörg Henkel/AZ

Für Dauerbrenner George Bucur aus Rumänien ist die Zeit beim Ringer-Bundesligisten vorbei
Für viele Fans des ASV Mainz 88 dürfte diese Nachricht eine traurige sein: Publikumsliebling und Dauerbrenner George Bucur, neben dem Italiener Daigoro Timoncini dienstältester Athlet im Kader des Ringer-Bundesligisten, wird künftig nicht mehr für die 88er auf die Matte gehen (die AZ berichtete). Der ASV und der kleine Rumäne konnten sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit in der neuen Saison einigen. Bucur, der seit 2008 vorwiegend im 66 Kilo Freistil für Mainz antrat und mit dem Team 2013 sensationell deutscher Mannschaftsmeister wurde, sucht einen neuen Klub.
„George hatte immer einen besonderen Stellenwert bei uns. Wir hatten viele tolle gemeinsame Erlebnisse mit ihm“, betont 88-Sportchef Baris Baglan. In der Tat gehörte der mehrfache rumänische Meister über viele Jahre hinweg zu den Sieggaranten und unverzichtbaren Stützen im 88-Kader, der auch höher eingeschätzte Weltklasse-Gegner mit seinem unbändigen Willen bezwang. In der vergangenen Runde stand Bucur aber plötzlich neben sich. Er ging oft als Verlierer von der Matte. Auch gegen Gegner, die er in der Vergangenheit sicher besiegt hatte. Nachdem der Südosteuropäer nur hauchdünn die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro und damit die Erfüllung seines großen Traums verpasst hatte, >>>mehr

ASV Mainz 88 gewinnt haushoch

Nachwuchs des Bundesligisten dominiert Rheinhessen-Meisterschaften in Nackenheim
Bei den Rheinhessen-Meisterschaften der Ringer-Jugend beim SV Alemannia Nackenheim gingen insgesamt 48 Athleten auf die Matte. Teilnehmerstärkste Verein war Bundesligist ASV Mainz 88 mit 24 Startern. Haushoher Gesamtsieger der Titelkämpfe wurde ebenfalls der ASV mit 105 Punkten vor den Gastgebern (45), der Rheinlandseiche Büdesheim (34) und dem KSV Worms (16). Sowohl im Freistil als auch im Greco war die Reihenfolge der Vereine die gleiche. Die einzige Altersklasse, die der ASV Mainz 88 nicht gewann, waren die Junioren/A-Jugend im Freistil. Hier schnappte sich die Alemannia >>>mehr

Keine Wunschlösung

Ein Bild, das es in der nächsten Saison nicht mehr geben wird: Der Mainzer Tadeusz Michalik (rechts) ringt gegen Jan Rotter vom SV Germania Weingarten. Die 88er bleiben in der Bundesliga, der neue deutsche Meister Weingarten ringt vielleicht in der Oberliga. Archivfoto: hbz/Schäfer/AZ

ASV Mainz 88 bedauert die Abwesenheit der Top-Klubs in der Bundesliga
Der vergangene Samstag war richtungsweisend für das deutsche Ringen. Beim Kampf gegen den KSV Ispringen wurde der SV Germania Weingarten zum insgesamt dritten Mal deutscher Mannschaftsmeister. Bereits vorher war in Aschaffenburg die Neuordnung der Bundesliga verabschiedet worden. Weingarten und Ispringen sind dort in der kommenden Saison genauso wenig vertreten, wie der VfK Schifferstadt, der ASV Nendingen und der KSV Aalen.
Fünf der acht Bundesliga-Mannschaften der Saison 2016 wollen künftig ihr eigenes Ding machen und in der im Juli gegründeten Deutschen Ringer-Liga (DRL) kämpfen. Sie bemängeln zu geringes Mitspracherecht und zu wenig Einfluss. Gegenseitige Vorwürfe stehen im Raum, angeblich wurden Gesprächsangebote abgelehnt oder blieben unbeantwortet. Zuletzt wollte die DRL den früheren Ministerpräsidenten Kurt Beck als Vermittler einschalten. Doch die Fronten scheinen weiterhin verhärtet. Mit der Einteilung der drei neuen Gruppen hat der Deutsche Ringer-Bund (DRB) nun Fakten geschaffen. >>>mehr

6 Goldmedaillen beim Wittelsbacher-Land-Turnier

Jugendringer des ASV Mainz 88 gewinnen 6 Goldmedaillen beim internationalen Wittelsbacher-Land-Turnier in Aichach
Schon am Freitagabend machten sich die jungen Wilden des Mainzer Bundesligisten in Begleitung ihrer Eltern und ihrem Jugendcoach Steven Krumbholz, auf den Weg in das 400km entfernte Aichach. Ausgerüstet mit Schlafsäcken, Proviant, ihren Sportutensilien und einer gehörigen Portion Motivation reisten sie zum größten bayrischen Ringer-Nachwuchsturnier. Der TSV Aichach, der seit Jahren mit dem Turnier eine logistische Meisterleistung stemmt, übertraf sich erneut. 423 Jugendringer aus 53 Vereinen waren angemeldet, darunter internationale Teilnehmer aus Tschechien, Ungarn, Moldawien, Schweiz, Österreich und Belgien. Bei diesem stark besetzten Jugendturnier gewannen die kleinen Mainzer gleich 6 Goldmedaillen und waren damit der Verein mit den meisten Erstplatzierungen. Steven Krumbholz, der die Kleinen trainiert, war sehr zufrieden: „ Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende, wo unsere jungen Wilden ihr Erlerntes anwenden und Erfahrungen sammeln konnten“. Den Mainzer Trainer freute vor allem, dass die Jugendlichen die mit ihm besprochene Taktik umsetzten und sich für das harte Wochenende belohnen konnten. Doch auch für ihn gilt: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier und deshalb will er seine Jungs gleich im nächsten Training wieder voll motiviert auf der Matte sehen.
Sieger für Mainz:
E – Jugend:
Linus Atzinger 19kg
D – Jugend:
Leandro Natale 23kg
Felix Vinson 27kg
B – Jugend:
Iosif Shabazyan 54kg
A – Jugend:
Burak Demir 50kg
Ashot Shabazyan 58kg

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