Saisonauftakt in der Ringerbundesliga - Der ASV Mainz fordert den "FC Bayern des Ringsports" heraus
Am 27. September 2025 beginnt für den ASV Mainz 88 die neue Saison in der eingleisigen Ringer-Bundesliga und gleich zum Auftakt wartet der schwerstmögliche Gegner. Mit dem SV Wacker Burghausen kommt der „FC Bayern des Ringsports“ nach Mainz. In den vergangenen Jahren war Wacker dem ASV fast immer überlegen, fünf Meistertitel in den letzten sieben Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Lediglich Mainz im Jahr 2022 und Schorndorf in der vergangenen Saison konnten diese Dominanz kurz unterbrechen. Auch diesmal gehen die Bayern als Favorit auf die Matte. Auch wenn sie sich nach außen als Underdog verkaufen, bleiben sie der Meisterschaftsanwärter Nummer eins.
Burghausen bringt einen Kader mit, der gespickt ist mit nationalen und internationalen Topringern. Namen wie Fabian Schmitt, Roland Schwarz und Erik Thiele stehen für deutsche Spitzenklasse, während internationale Stars wie Iszmail Muszukajev und David Baev für zusätzliche Qualität sorgen. Ein solcher Kader macht deutlich, wie hoch die Hürde für jeden Gegner liegt. Beim ASV Mainz 88 sieht man dem Kampf dennoch mit Respekt, aber ohne Angst entgegen. Das Ziel für diese Saison ist klar: Die Playoffs sollen erreicht werden, und dafür braucht es gerade in solchen Spitzenkämpfen maximale Leistung.
Die Umstellung auf die eingleisige Bundesliga sorgt für eine noch höhere Leistungsdichte. Nur acht Teams stehen sich in dieser Runde gegenüber, und jeder Kampfabend ist von enormer Bedeutung. Für Mainz bedeutet das, in jeder Begegnung vom ersten bis zum letzten Duell voll da zu sein. Burghausen ist Favorit, das steht außer Frage. Aber die 88er wissen, was es kann, und wird mit Kampfgeist, Teamarbeit und Cleverness versuchen, dem Giganten aus Bayern Paroli zu bieten.
Der Kampf am 27. September verspricht Ringsport auf höchstem Niveau und wird zeigen, wie sich der ASV Mainz 88 gegen den Dauermeister schlägt.
Von Karani Kutlu